Neue Emissionsobergrenzen für die Jahre 2031 bis 2040

Die Bundesregierung hat eine Verordnung vorgelegt, die die im Bundes-Klimaschutzgesetz verankerten jährlichen Minderungsziele für die Jahre 2031 bis 2040 in verbindliche Jahresemissionsgesamtmengen überführt. Statt nur prozentualer Vorgaben werden nun konkrete Höchstmengen für den Ausstoß von Treibhausgasen festgelegt. Diese sollen von 409 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten im Jahr 2031 schrittweise auf 150 Millionen Tonnen im Jahr 2040 sinken. Ziel ist es, den Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2045 klarer und besser planbar zu machen.

Nach Angaben der Bundesregierung schafft die Festlegung der Jahresemissionsgesamtmengen eine verbindliche Grundlage für die künftige Klimapolitik und macht sichtbar, welche Emissionsminderungen in den einzelnen Jahren erreicht werden müssen. 

Zu der Verordnung lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit vor, in der die Zustimmung empfohlen wurde. Über die Beschlussempfehlung wurde im Bundestag namentlich abgestimmt.

Die Beschlussempfehlung wurde mit 303 Ja-Stimmen zu 188 Nein-Stimmen bei 74 Enthaltungen aus der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE angenommen. Damit stimmte der Bundestag der Verordnung zur Festlegung der Jahresemissionsgesamtmengen für die Jahre 2031 bis 2040 zu.

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Dafür gestimmt
303
Dagegen gestimmt
188
Enthalten
74
Nicht beteiligt
65
Abstimmungsverhalten von insgesamt 630 Abgeordneten.
Name Absteigend sortieren FraktionWahlkreisStimmverhalten
Portrait von Christoph de VriesChristoph de VriesCDU/CSU18 - Hamburg-Mitte Dafür gestimmt
Hakan DemirHakan DemirSPD81 - Berlin-Neukölln Dafür gestimmt
Ellen Demuth, MdLEllen DemuthCDU/CSU196 - Neuwied Dafür gestimmt
Portrait von Sandra DetzerSandra DetzerBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN265 - Ludwigsburg Enthalten
Portrait von Jan DierenJan DierenSPD113 - Krefeld II – Wesel II Dafür gestimmt
Portrait von Thomas DietzThomas DietzAfD163 - Erzgebirgskreis I Nicht beteiligt
Portrait von Esther DilcherEsther DilcherSPD166 - Waldeck Dafür gestimmt
Portrait von Jeanne DillschneiderJeanne DillschneiderBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN296 - Saarbrücken Enthalten
Portrait von Sabine DittmarSabine DittmarSPD247 - Bad Kissingen Dafür gestimmt
Portrait von Alexander DobrindtAlexander DobrindtCDU/CSU225 - Weilheim Dafür gestimmt
Portrait von Michael DonthMichael DonthCDU/CSU289 - Reutlingen Dafür gestimmt
Portrait von Felix DöringFelix DöringSPD172 - Gießen Dafür gestimmt
Portrait von Florian DornFlorian DornCDU/CSU255 - Memmingen – Unterallgäu Dafür gestimmt
Portrait von Catarina dos Santos-WintzCatarina dos Santos-WintzCDU/CSU87 - Aachen II Dafür gestimmt
Christian DouglasAfD180 - Main-Taunus Dagegen gestimmt
Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.Katharina DrögeBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN94 - Köln III Enthalten
Portrait von Christopher DrößlerChristopher DrößlerAfD188 - Eichsfeld – Nordhausen – Kyffhäuserkreis Dagegen gestimmt
Portrait von Falko DroßmannFalko DroßmannSPD18 - Hamburg-Mitte Nicht beteiligt
Portrait von Hülya DüberHülya DüberCDU/CSU250 - Würzburg Dafür gestimmt
Portrait von Deborah DüringDeborah DüringBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN181 - Frankfurt am Main I Nicht beteiligt
Hansjörg DurzHansjörg DurzCDU/CSU252 - Augsburg-Land Dafür gestimmt
Portrait von Timon DzienusTimon DzienusBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN41 - Stadt Hannover I Enthalten
Portrait von Tobias EbenbergerTobias EbenbergerAfD96 - Rhein-Sieg-Kreis I Dagegen gestimmt
Portrait von Joachim EbmeyerJoachim EbmeyerCDU/CSU132 - Herford – Minden-Lübbecke II Dafür gestimmt
Der Abgeordnete trägt ein dunkelblaues Hemd und Sakko und steht vor einer grauen WandHarald EbnerBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN268 - Schwäbisch Hall – Hohenlohe Enthalten