| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Jan Krampe | Die Linke | 98 - Oberbergischer Kreis | Dagegen gestimmt |
![]() | Manuel Johannes Krauthausen | AfD | Nicht beteiligt | |
| | Dunja Kreiser | SPD | 49 - Salzgitter – Wolfenbüttel | Dafür gestimmt |
| | Gunther Krichbaum | CDU/CSU | 279 - Pforzheim | Nicht beteiligt |
![]() | Lukas Krieger | CDU/CSU | 79 - Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf | Dafür gestimmt |
| | Günter Krings | CDU/CSU | 108 - Mönchengladbach | Dafür gestimmt |
| | Martin Kröber | SPD | 69 - Magdeburg | Dafür gestimmt |
| | Tilman Kuban | CDU/CSU | 47 - Hannover-Land II | Dafür gestimmt |
| | Anna Leonore Labitzke Rathert | AfD | 120 - Recklinghausen I | Dafür gestimmt |
| | Thomas Ladzinski | AfD | 158 - Dresden I | Dafür gestimmt |
| | Pierre Lamely | AfD | 173 - Fulda | Dafür gestimmt |
| | Ricarda Lang | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 269 - Backnang – Schwäbisch Gmünd | Dagegen gestimmt |
| | Ulrich Lange | CDU/CSU | 253 - Donau-Ries | Dafür gestimmt |
| | Armin Laschet | CDU/CSU | 86 - Aachen I | Dafür gestimmt |
| | Ina Latendorf | Die Linke | 12 - Schwerin – Ludwigslust-Parchim I – Nordwestmecklenburg I | Dagegen gestimmt |
| | Silke Launert | CDU/CSU | 236 - Bayreuth | Dafür gestimmt |
| | Karl Lauterbach | SPD | 100 - Leverkusen – Köln IV | Dafür gestimmt |
| | Caren Lay | Die Linke | 155 - Bautzen I | Dagegen gestimmt |
| | Jens Lehmann | CDU/CSU | 151 - Leipzig I | Dafür gestimmt |
| | Sven Lehmann | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 93 - Köln II | Nicht beteiligt |
| | Steffi Lemke | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 70 - Anhalt – Dessau – Wittenberg | Dagegen gestimmt |
| | Sonja Lemke | Die Linke | 142 - Dortmund II | Dagegen gestimmt |
| | Rebecca Lenhard | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 243 - Nürnberg-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Sascha Lensing | AfD | 115 - Duisburg II | Dafür gestimmt |
| | Andreas Lenz | CDU/CSU | 212 - Erding – Ebersberg | Dafür gestimmt |
Beschlussempfehlung zu erstem Antrag: Steuervorteile bei großen Immobiliengeschäften beibehalten
Im Rahmen einer Debatte zur Steuerpolitik hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN insgesamt vier Anträge und drei Gesetzentwürfe zur namentlichen Abstimmung vorgelegt.
In einem ersten Antrag (PDF) hat der Bundestag über die Besteuerung großer Immobiliengeschäfte abgestimmt. Die Fraktion will sogenannte „Share Deals“ reformieren. Dabei wird eine Immobilie nicht direkt verkauft. Stattdessen wechseln Anteile an einer Gesellschaft den:die Besitzer:in, dem:der die Immobilie gehört. Nach derzeitiger Rechtslage fällt bei solchen Geschäften unter anderem dann keine Grunderwerbsteuer an, wenn weniger als 90 Prozent der Anteile an einer Immobiliengesellschaft übernommen werden. Die Grünen kritisieren, dass vor allem große Immobilienunternehmen diese Möglichkeit nutzen können, während Privatpersonen beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung in der Regel Grunderwerbsteuer zahlen.
Die Fraktion fordert deshalb eine Reform: Künftig soll sich die Grunderwerbsteuer grundsätzlich danach richten, wie groß der übertragene Anteil an einer Immobiliengesellschaft ist. Werden beispielsweise 10 Prozent der Gesellschaft gekauft, soll entsprechend auch ein Teil der Grunderwerbsteuer fällig werden.
Namentlich abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlung (PDF) des Finanzausschusses, welcher die Ablehnung des Antrags empfohlen hatte. Die Beschlussempfehlung wurde mit 443 Ja-Stimmen zu 132 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen von Robert Teske (AfD), Torben Braga (AfD) und Sieghard Knodel (fraktionslos) angenommen. Damit wurde der erste Antrag der Grünen abgelehnt.

