Jahrgang
1972
Wohnort
Bautzen
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 156: Bautzen I

Wahlkreisergebnis: 15,2 % (eingezogen über Liste)

Liste
Landesliste Sachsen, Platz 3
Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Caren Lay

In großen Städten, Ballungszentren und Universitätsstädten explodieren die Mieten. Weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist, werden viele aus ihren Wohnungen verdrängt. Die Städte verändern sich: Die attraktiven Innenstädte sind mehr und mehr den Reichen vorbehalten. Arme, Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Und auch für Menschen mit mittlerem Einkommen wird es eng! Immer mehr Anteile von Lohn und Gehalt müssen fürs Wohnen aufgebracht werden und fehlen an anderer Stelle. Der soziale Wohnungsbau ist weiter im Niedergang.

Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist seit einigen Jahren die Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik. Ich kämpfe für bezahlbare Mieten und einen Neustart im sozialen, gemeinnützigen Wohnungsbau, für mehr Rechte und einen besseren Schutz für Mieterinnen und Mieter, für lebenswerte Städte für Alle und gegen Verdrängung. Weiterhin engagiere ich mich gegen Hartz IV, für gute und gut bezahlte Arbeit, für sichere und höhere Renten. Für Soziale Gerechtigkeit und Frieden!

 

Über Caren Lay

Lebenslauf

  • Geboren 1972 in Neuwied
  • Sozialisiert in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung
  • Studium der Soziologie, Politik und Frauenforschung in Marburg, Frankfurt/Main, Pennsylvania (USA) und Berlin; Abschluss als Diplom-Soziologin
  • 2000 bis 2003 Referentin der PDS-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • 2003 bis 2004 Referentin im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
  • seit 2004 Mitglied der PDS
  • seit 2006 Mitglied des Parteivorstands DIE LINKE (bis 2007 Linkspartei.PDS)
  • 2010 bis 2012 Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE.
  • seit Juni 2012 Stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE.
  • 2004 bis 2009 Mitglied des Sächsischen Landtages, 2007 bis 2009 Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag
  • seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • seit Oktober 2013 stellvertretende Fraktionsvorsitzende
  • seit 2016 Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik

 

Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 13Juni2018

(...) 2. Automatische geteilte Sorge ab Geburt für unverheiratete Paare Die Sorgerechtsregelung bei unverheirateten Paaren ist für Männer sehr nachteilhaft. (...)

Von: Fnzv Njnq

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) #1. Der "Umgangsboykott" ist zwar in Deutschland nicht im Strafgesetzbuch als Straftatbestand normiert, allerdings sieht § 89 ähnlich wie das französische Recht vor, dass bei der Verletzung von Umgangsregelungen als letztes Mittel auf Antrag des anderen Elternteils Ordnungsmittel in Form von Ordnungsgeld bis zu 25.000 € und für den Fall, dass das Ordnungsgeld nicht beigetrieben werden kann oder die Anordnung von Ordnungsgeld keinen Erfolg verspricht, sogar Ordnungshaft angeordnet werden kann. (...)

# Frauen 14März2018

(...) Ich möchte allerding nocheinmal nachhacken und Sie fragen ob Sie glauben es seinen kann das zumindestens teilweise - bei einigen Dingen die als Diskriminierung gegen Frauen wahrgenommen werden könnten - genetische Faktoren AUCH eine gewisse Rolle spielen könnten? (...)

Von: Zvpunryn Jntare

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

Sehr geehrte Frau Jntare,

ich habe Ihnen bereits zweimal ausführlich geantwortet und Ihnen meine Position...

# Frauen 12März2018

(...) Testosteron steigert den Antrieb, die Aggression und macht stressresistenter, meinen Sie also das die Hormone hier einen gewissen Einfluss darauf haben das mehr Männer als Frauen in Führungspositionen vertreten sind? (...)

Von: Zvpunryn Jntare

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) Ich kann mich nur wiederholen: Jeder Mensch, egal welchen Geschlechts, muss die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben. Wo es Diskriminierung und Ungleichheit gibt, müssen diese im Sinne der Gleichberechtigung aller Bürgerinnen und Bürger beseitigt werden durch Gesetze und Regelungen, aber auch Förderung von Benachteiligten und gesellschaftliche Veränderung. (...)

# Frauen 10März2018

(...) Und was halten Sie von dem Fakt das sich der GenderPayGap weitestgehend durch Strukturunterschiede erklären lässt - und auch durch den Fakt das Frauen häufiger als Männer Berufe wählen die ein geringeres Gehalt zahlen - und der GenderPayGap somit de facto nicht existiert oder zu Mindest signifikant geringer ist als er oft propagiert wird? (...)

Von: Zvpunryn Jntare

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) Selbst wenn man herausrechnet, dass Frauen mehr Teilzeit und in schlechter bezahlten Branchen arbeiten, liegt die Lohndifferenz immer noch bei sechs bis acht Prozent, andere Quellen sagen 14. Nicht zuletzt übernehmen Frauen den größten Teil der (schlecht oder gar nicht bezahlten) Care-Arbeit, also Tätigkeiten, bei denen Menschen für andere Menschen sorgen, wie zum Beispiel Hausarbeit, Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen. (...)

# Gesundheit 7März2018

(...) Sind die hohen Krankenkassenbeiträge plus Zusatzbeiträge überhaupt gerechtfertigt, wenn keine ausreichende Leistung mehr dahinter steht, sondern das Geld auf Halde gelegt wird? (...)

Von: Pynhqvn Whewnam

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) In Lauta standen zeitweilig 1600 Patienten ohne hausärztliche Versorgung da, nachdem eine Praxis altersbedingt geschlossen wurde. In Bischofswerda wurde auf Grund von Personalmangel die Geburtenstation geschlossen, weil ein zweiter, nötiger Facharzt für den Betrieb nicht zu finden war. (...)

Sehr geehrte Frau Lay,

welche wohnungspolitische Position beziehen Sie zur Freistellungspraxis bei Sozialwohnungen?

Hier ein...

Von: Ovetvg haq Ervauneq Trefgzrvre-Unytznaa

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) Trotz des massiven Mangels bezahlbaren Wohnraums, der sich längst nicht mehr nur auf einzelne "begehrte Innenstadtlagen" beschränkt, geben manche Städte nach wie vor günstige Wohnungen aus der Hand, die zuvor mit viel finanziellem Aufwand gefördert wurden. Statt den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum durch mehr Sozialwohnungen entgegen zu treten, wird die Lage auf dem Wohnungsmarkt verschärft. (...)

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Abschaffung des Solidaritätszuschlags

13.12.2018
Dagegen gestimmt

UN-Migrationspakt (Antrag der AfD-Fraktion)

30.11.2018
Dagegen gestimmt

Globaler Pakt für Migration

29.11.2018
Dagegen gestimmt

Änderung des Tierschutzgesetzes

29.11.2018
Dagegen gestimmt

Mietrechtsanpassungsgesetz

29.11.2018
Dafür gestimmt

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