Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina

Mit 140 Soldatinnen und Soldaten beteiligt sich Deutschland an einer EU-Mission zur Stabilisierung von Bosnien und Herzegowina. Der Bundestag hat das Mandat nun gegen die Stimmen der Linken um ein weiteres Jahr verlängert.

Weiterlesen
Dafür gestimmt
496
Dagegen gestimmt
66
Enthalten
8
Nicht beteiligt
51
Abstimmungsverhalten von insgesamt 621 Abgeordneten.
Name Absteigend sortieren Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten
Portrait von Jens Ackermann Jens Ackermann FDP 68 - Börde - Jerichower Land Dafür gestimmt
Portrait von Christian Ahrendt Christian Ahrendt FDP 13 - Schwerin - Ludwigslust Dafür gestimmt
Portrait von Ilse Aigner Ilse Aigner CDU/CSU 224 - Starnberg Dafür gestimmt
Portrait von Agnes Alpers Agnes Alpers DIE LINKE 55 - Bremen I Dagegen gestimmt
Portrait von Peter Altmaier Peter Altmaier CDU/CSU 297 - Saarlouis Dafür gestimmt
Portrait von Kerstin Andreae Kerstin Andreae DIE GRÜNEN 281 - Freiburg Dafür gestimmt
Portrait von Ingrid Arndt-Brauer Ingrid Arndt-Brauer SPD 125 - Steinfurt I - Borken I Dafür gestimmt
Portrait von Rainer Arnold Rainer Arnold SPD 262 - Nürtingen Dafür gestimmt
Portrait von Christine Aschenberg-Dugnus Christine Aschenberg-Dugnus FDP 4 - Rendsburg-Eckernförde Dafür gestimmt
Portrait von Peter Aumer Peter Aumer CDU/CSU 233 - Regensburg Dafür gestimmt
Portrait von Daniel Bahr Daniel Bahr FDP 130 - Münster Dafür gestimmt
Portrait von Dorothee Bär Dorothee Bär CDU/CSU 248 - Bad Kissingen Dafür gestimmt
Portrait von Heinz-Joachim Barchmann Heinz-Joachim Barchmann SPD 52 - Helmstedt - Wolfsburg Dafür gestimmt
Portrait von Thomas Bareiß Thomas Bareiß CDU/CSU 295 - Zollernalb - Sigmaringen Dafür gestimmt
Portrait von Doris Barnett Doris Barnett SPD 208 - Ludwigshafen/Frankenthal Dafür gestimmt
Portrait von Hans-Peter Bartels Hans-Peter Bartels SPD 5 - Kiel Dafür gestimmt
Portrait von Klaus Barthel Klaus Barthel SPD 224 - Starnberg Dafür gestimmt
Portrait von Norbert Barthle Norbert Barthle CDU/CSU 269 - Backnang - Schwäbisch Gmünd Dafür gestimmt
Portrait von Sören Bartol Sören Bartol SPD 172 - Marburg Dafür gestimmt
Portrait von Dietmar Bartsch Dietmar Bartsch DIE LINKE 13 - Schwerin - Ludwigslust Dagegen gestimmt
Portrait von Bärbel Bas Bärbel Bas SPD 116 - Duisburg I Nicht beteiligt
Portrait von Sabine Bätzing-Lichtenthäler Sabine Bätzing-Lichtenthäler SPD 198 - Neuwied Dafür gestimmt
Portrait von Helmut Günter Baumann Helmut Günter Baumann CDU/CSU 165 - Erzgebirgskreis I Dafür gestimmt
Portrait von Ernst-Reinhard Beck Ernst-Reinhard Beck CDU/CSU 289 - Reutlingen Dafür gestimmt
Portrait von Marieluise Beck Marieluise Beck DIE GRÜNEN 55 - Bremen I Dafür gestimmt

Die Mission Althea hatte bereits am 2. Dezember 2004 begonnen und war mehrfach vom Deutschen Bundestag verlängert worden. Ziel der Mission war es, Bosnien und Herzegowina dauerhaft zu stabilisieren und eine demokratische Entwicklung des Landes zu garantieren. Ferner sollte das Dayton-Friedensabkommen endgültig umgesetzt werden. Langfristig wird ein unabhängiges und selbstständiges Bosnien und Herzegowina angestrebt, in dem die ethnischen Gruppen gleichberechtigt zusammenleben.

Die militärisch Lage ist momentan als stabil zu betrachten, aber die innenpolitische Lage Bosniens und Herzegowinas ist weiterhin fragil und erfordert daher die Präsenz europäischer Truppen, die die Sicherheit gewährleisten. Die EU-geführte Mission Althea stützt sich dabei auf die UN-Resolutionen 1845 und 1895.

Deutschland beteiligt sich zurzeit mit 140 Soldaten an der Mission. Die Obergrenze des deutschen Truppenkontingents wurde von maximal 2400 Soldaten auf 900 reduziert.

Die Kosten des einjährigen Einsatzes belaufen sich insgesamt auf 12,9 Mio. Euro.

Kommentare

Permalink

",Der Bundestag hat das Mandat nun gegen die Stimmen der Linken um ein weiteres Jahr verlängert.",

Es hat auch ein Grüner und ein CSUler dagegen gestimmt. Respekt!

Permalink

Eindeutig gegen die Interessen und Meinung des Volkes!

Permalink

Ich bin wütend, daß meine Steuergelder für solcherart Sinnlosigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes verballert werden. Mein herzlicher Dank dagegen diesen wirklichen Volksvertretern!

Permalink

Hier in unserem Land hängt der Staat finanziel am Tropf,Deutschland aber kämft aber weltweit gegen Windmühlen Bin Laden und Co,Merkel mach Schluss mit der Vergeudung,halbiert die politischen Westerwelles im Deutschen Parlament,weniger ist mehr,nicht der unterschiedliche Duktus ist erklärenswert sondern das handeln für unser Land.Wenn Leistung etwas bedeutet dann müssen auch Leistungen der Politiker bewertet werden auch finanziel,1000 neue Posten nach einem ersehnten Regierungswechsel sprechen Bände,wer von unserer Gesellschaft Leistungen für Pensionen und Alterssicherheit haben will muss als Vorbild in diesem System vorangehen und nicht Ansprüche stellen die man anderen abgaunern will.

Permalink

Die deutsche Regierung sollte sich Oesterreich als Vorbild nehmen. Ewige Neutralität und nicht mitmischen an allen bewaffneten Konflikten. Gewaltfreiheit ist Trumpf. Schwerter zu Plugscharen war in der DDR die Losung der Christen. Wo sind diese Christen jetzt? Nur im miteinander kann man Probleme unserer Zeit lösen. Aber an Waffen verdient man.

Permalink

Vielleicht sollte man auch nachdenken ob Deutschland nicht auch Hilfe bekommt wenn wir mal in die Not kommen. Hilfsbereitschaft ist doch nichts schlimmes.

Permalink

Kein Geld für das eigene Volk aber Kriege führen .
Wir sind vom Regen in die Jauche gekommen.

Permalink

Also in Deutschland gibt es Tafelrunden und Suppenküchen, weil sich teile des Volkes nicht mehr richtig selbständig ernähren können. Aber Geld ist da für militärische Ausland Einsätze.

Permalink

Der Balkan ist uns allen näher als wir glauben. Während der militärischen
Auseinandersetzungen im auseinanderbrechenden Jugoslawien sind an
deutschen Zollstationen z.B. zu Österreich unter anderem auch Kriegs-waffen sichergestellt worden. Ich rede hier nicht von Hand- oder Faustfeuer-
waffen sondern von Mörsern und ähnlichem. Jedem muß klar sein, daß
jeder gefundenen Waffe auch Waffen gegenüberstehen, die unser Land
erreicht haben. Wem egal ist wieviele Waffen dieser Art in unserem Land
umhervagabundieren, der kann die Balkaneinsätze getrost beenden.
Wem diese Waffen in Händen serbischer und anderer Verbrecher suspekt
sind, der muß, ob er will oder nicht, die Bundeswehrmissionen auf dem Balkan erdulden.

Permalink

Die Politik sollte nachdenken befor sie abstimmen! Und das Volk niemals im hintergrund halten.

Permalink

Ja, hilfe ist etwas schönes aber warum erfolgt sie fast immer in form der bundeswehr? wäre es nicht 3x sinnvoller das gleiche geld in den zivilen aufbau zu stecken? würde das nicht die demokratie in den betroffenen staaten deutlich mehr und nachhaltig fördern?

Neuen Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.