(...) Trotzdem werde ich mich natürlich für besseren Tierschutz in der Politik einsetzen, denn hier geht es nicht um Moral, sondern um ökologische Lebensgrundlagen, aber auch um menschliches Verhalten. Ich bin auf einem Bauerndorf aufgewachsen und weiß durchaus, dass man auch fünf Kühe oder fünf Schweine sehr schlecht halten kann, trotzdem ist es unbestreitbar, dass die Massentierhaltung entscheidend für die Verschlechterung der Qualität des Trinkwassers in Deutschland ist. Ich setze vor allem auf Bildungsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. (...)
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(...) Um diesen Vorgang der Ablösung jedoch zu beschleunigen, befürworte ich Mittel, die durch marktwirtschaftliche Orientierung sanft, aber effektiv wirken. Beispiele hierfür sind etwa gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien wie dem Elektromotor, oder der Handel von Emissionserlaubnissen, der Emissionen für Firmen durch zusätzliche Abgaben teuer macht – und sie dadurch motiviert, ihre Emissionen so weit wie möglich zu senken. (...)
(...) Ganz konkret verhindern wir Freie Demokraten aus diesem Grund zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen den ideologischen Ausbau der Windenergie in dichten Wäldern. Unser erklärtes Ziel ist es, den Windenergieausbau unter Berücksichtigung der Belange des Landschaftsschutzes sowie ökonomischer und ökologischer Interessen wieder in geordnete Bahnen zu lenken. (...)

(...) Ich wohne selbst in der Lausitz, welche historisch die Energieregion schlechthin ist. Der Kohleausstieg ist unausweichlich, jedoch muss dieser stufenweise und im Bewusstsein der sozialen Verantwortung für die im Kohleabbau Beschäftigten und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erfolgen. Ich habe selbst in den letzten 1 1/2 Jahren im Rahmen einer Transfergesellschaft Menschen betreut, deren Arbeitsplätze durch erste Umstrukturierungen der Branche nicht mehr erhalten werden konnten. (...)
(...) Demonstrationen sind auch eine Art von Meinungsäußerungen, aber auch hier gilt es nur so lange wie keine Straftatbestände erfüllt werden. (...)
(...) für uns Freie Wähler ist eine gesunde Umwelt kein Selbstzweck, sondert sichert und verbessert nachhaltig das Zusammenspiel zwischen Natur, Lebens- und Wirtschaftsräumen für die heutigen Menschen und künftigen Generationen. Deswegen muss der Flächenverbrauch reduziert werden. (...)