Grundsätzlich stellt sich zu Recht die Frage, ob die Unterschiede zwischen Pensionen und der gesetzlichen Rente noch zeitgemäß sind. Ich persönlich habe etwa große Sympathie für den Vorschlag, dass die gesetzliche Rente solidarisch von allen für alle finanziert wird – von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern, Beamten, Selbstständigen und Abgeordneten.
Die AfD plant im Rahmen ihrer Reformvorschläge eine deutliche Reduzierung der Beamtenzahl und der damit verbundenen Pensionslasten, insbesondere durch eine "Schlankung" des Staates.
Gleichzeitig lehnen wir es ab, die gesetzliche Rente stärker von Kapitalmärkten oder Aktienfonds abhängig zu machen.
Es fühlt sich falsch an, ungenutzte Dinge einfach wegzuwerfen.
Daher sollten Eltern bei Sozialabgaben und Steuern entsprechend entlastet werden.
Die Vorschläge von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche müssen aber noch viele Schritte durchlaufen, bevor sie im Bundestag zur Abstimmung kommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der finale Entwurf entwickeln wird und welche Punkte letztlich beibehalten werden, und vor allem, welche davon tatsächlich praktikabel und sinnvoll sind.
