Sehr geehrter Herr Reddig,warum fordert die JU nicht die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten eines Familiensplittings statt eines Sonderbeitrages von Kinderlosen zur Rentenversicherung?
Das ist ein Vorschlag aus der Mottenkiste der Geschichte.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/sozialbeitraege-jens-spahn-eltern-kinderlose-belastung-rechtslage-faq
Warum halten sie am Ehegattensplitting fest das ca.20 Mrd. Euro kostet, meist Frauen von Erwerbsarbeit abhält und Gutverdiener steuerlich besser stellt als Normalverdiener?
https://www.deutschlandfunk.de/ehegattensplitting-abschaffen-nachteile-vorteile-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ehegatten-splitting-100.html
https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/union-will-ehegatten-splitting-beibehalten-175984.html
Warum missachten sie den Gleichbehandlungsgrundsatz und diskriminieren ungewollt Kinderlose durch höhere Beiträge zur Rentenversicherung?
Belasten sie mit diesem Vorschlag nicht gerade die Gering-und Normalverdiener besonders, da auch in diesen Gruppen Menschen ungewollt kinderlos sind?
MfG Patrik B.
Sehr geehrter Herr B.,
Vielen Dank für Ihre Frage. Die JU Deutschland fordert, das Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting weiterzuentwickeln. Diese Forderung wurde durch einen Beschluss des Deutschlandtages der Jungen Union im November 2025 in Rust nochmals bestätigt.
Eltern haben durch die Erziehung ihrer Kinder deutliche Mehrkosten. Gleichzeitig leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Fortbestand des Generationenvertrages. Daher sollten Eltern bei Sozialabgaben und Steuern entsprechend entlastet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Pascal Reddig

