Fragen und Antworten

Bundestag
Michael Leutert
Frage an
Michael Leutert
DIE LINKE

(...) was sagen Sie zum aktuell laufenden Verfahren zur Aberkennung des Gemeinnützigkeitsstatus von Change.org? Ich bin besorgt um die offensichtlich dahintersteckenden Bemühungen, kritische Stimmen in unserer Gesellschaft mundtot zum machen und denke, dass eine demokratische Regierung die damit verbundene Bedrohung der Zivilgesellschaft nicht hinnehmen darf. (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
30. Januar 2020

(...) die fortgesetzten Übergriffe auf zivilgesellschaftliche Institutionen mittels des Steuerrechts sehe ich, genau wie Sie, äußerst kritisch und mit großer Beunruhigung. Natürlich setze ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dafür ein, dass demokratischen Werten verpflichteten Vereinen die Gemeinnützigkeit erhalten bleibt. (...)

Bundestag
Michael Leutert
Frage an
Michael Leutert
DIE LINKE

(...) Wird die Polizeipräsenz in Chemnitz verstärkt? (...) Was tun sie, damit sich die normalen, nicht rassistischen und nicht Fremdenfeindlichen Bürger dieser Stadt wieder sicher fühlen können? (...)

Recht
28. August 2018

(...) über die Vorgänge der letzten Tage in der Stadt Chemnitz als auch über die lavierenden Reaktionen seitens der Regierung des Freistaates Sachsen bin ich ebenso bestürzt wie Sie. Es macht mich fassungslos und wütend zugleich, dass Menschen ihren Alltag verändern müssen, weil sie Beleidigungen und Übergriffe fürchten. (...)

Abstimmverhalten

Nebentätigkeiten

Nebentätigkeit Kunde / Organisation Interval Einkommen Erfassungsdatum Aufsteigend sortieren
Mitglied des Aufsichtsrates
Erfasst für Mandate: Bundestag (aktuell)
Erfasst am: 30.11.2017
Letzte Änderung am Datensatz: 03.01.2019
Kategorie: Funktionen in Unternehmen
Themen: Außenpolitik und internationale Beziehungen, Außenwirtschaft
Land: Deutschland
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Bonn/Eschborn
Deutschland
30.11.2017

Über Michael Leutert

Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Berufliche Qualifikation
Diplom-Studium Soziologie
Geburtsjahr
1974

Michael Leutert schreibt über sich selbst:

Michael Leutert

Hier findest Du Angaben zu meinem Werdegang. Ich habe nicht deren Vollständigkeit in den Mittelpunkt gestellt, sondern versucht darzustellen, warum ich der geworden bin, der ich bin, und damit auch, warum ich für DIE LINKE im Bundestag sitze.
Geboren bin ich 1974 im sächsischen Schlema, einer Stadt im Erzgebirge. Aufgewachsen bin ich aber vor allem in Mittweida. Ich bin eine Art ‚Arbeiter-und-Bauern-Kind’ der zweiten Generation, denn meine Mutter kommt aus einer Arbeiterfamilie mit KPD-Hintergrund, mein Vater aus einer eher konservativen Bauernfamilie. Politik war in meiner Familie immer ein Thema und damit auch für mich.
Mein besonderes Interesse galt schon früh der NS-Zeit und dem Widerstand. Bücher zu dem Thema habe ich geradezu verschlungen. Wenn ich zurückschaue, erkenne ich hier wichtige Prägungen für mich; gerade für mein Engagement gegen die neuen Nazis nach der Wende. Ich bin einfach überzeugt, dass sich die faschistische Zeit nie wiederholen darf.
Als die Mauer fiel, war ich 15 Jahre alt und der Meinung, dass die DDR der bessere deutsche Staat ist. Meinen politischen Horizont habe ich dann schnell erweitert. Ich fühlte mich verpflichtet, mich politisch zu engagieren. Meine Freunde und ich gingen auch zur Kirche, schauten uns alles an. Wir lasen die Flugblätter der anderen Parteien, des Neuen Forums, des Demokratischen Aufbruchs und sogar der CDU. Es war rückblickend eine sehr offene und interessante Zeit. Für mich war aber immer klar, dass ich politisch links stehe und mich für einen wirklich demokratischen Sozialismus engagieren will. Deshalb bin ich 1991 in die PDS, jetzt LINKE eingetreten. Ich war und bin auf der Suche nach einer Gesellschaftsform, die individuelle Freiheit ermöglicht und gerade als deren Voraussetzung sozial gerecht ist. Zu einer solchen Gesellschaft möchte ich meinen Teil beitragen.
In Mittweida haben wir einen Jugendverein gegründet. Wäre der damalige CDU-Bürgermeister nicht gewesen, ich wäre nicht das geworden, was ich heute bin. Um unsere Projekte wie das Jugendhaus, Konzerte, Filmvorführungen an Schulen oder autofreie Sonntage gegen seinen vehementen Widerstand durchsetzen zu können, habe ich das Einmaleins der politischen Arbeit gelernt. Mit der Zeit wurde dadurch auch der Kontakt zur Landesebene der PDS intensiver und ich habe mich immer stärker engagiert. 1998 habe ich als Landesjugendkoordinator die Jugendwahlkämpfe in Sachsen zu den Kommunal-, Europa-, Landtags- und Bundestagswahlen organisiert, 1999 wurde ich stellvertretender Landesvorsitzender der PDS in Sachsen und blieb es bis 2005. Im selben Jahr bin ich über die Landesliste Sachsen der LINKEN in den Deutschen Bundestag eingezogen. In der Fraktion war ich bis 2009 Sprecher für Menschenrechte. Seit 2005 bin ich Mitglied im Haushaltsausschuss. Es ist meiner Meinung nach ein zentraler Ort der Politik, weil hier verhandelt wird, wofür Geld ausgegeben wird und wofür nicht. Außerdem bin ich Sprecher der Landesgruppe Sachsen der Linksfraktion und über diese Funktion auch politisch in Sachsen aktiv. In Chemnitz habe ich meinen Wahlkreis. Hier lebe ich, hier bin ich politisch engagiert.
Zwei weitere prägende Kapitel in meinem Leben bilden mein Studium und meine Reisen: Ich ging nach Chemnitz, um Soziologie zu studieren und letztlich zu verstehen, wie Gesellschaften funktionieren bzw. wie sie nicht funktionieren. Ja, ich wollte auch wissen, warum die DDR gescheitert war. Nicht erst nach meinem Diplom 2002 wusste ich, dass sie scheitern musste. Auch bin ich in meinem Leben viel gereist. Aber nicht an weiße Strände, sondern vor allem in Gebiete, die mich auch politisch interessierten: Kambodscha, Kurdistan, Australien oder Kuba. Das, was ich dort kennengelernt und an Erfahrungen gesammelt habe, konnte ich in meine Arbeit als menschenrechtspolitischer Sprecher der LINKEN in meiner ersten Wahlperiode einbringen.
Als zuständiger Berichterstatter der LINKEN im Haushaltsausschuss für die internationalen Etats sowie als Vorsitzender der Deutsch-Mexikanischen Parlamentariergruppe ist der Bezug zum Internationalen gefestigt worden.
Über mein Privatleben möchte ich soviel verraten: Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne sowie eine Tochter: Paul, geboren 2008, Noah, geboren 2013 und Talina 2014.

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Aktuelle Politische Ziele von Michael Leutert:
Abgeordneter Bundestag

Ich bin aufgewachsen in der Gewissheit, dass Frieden das höchste Gut ist, das wir bewahren müssen. Krieg kannte ich nur vom Hörensagen. Heute sind in vielen Staaten wieder nationalistische Politiker am Werk. Sie wollen uns weiß machen, dass mit einfachen Lösungen von gestern die komplizierten Probleme von heute zu lösen seien. Zugleich zeigt ein Blick nach Syrien oder in die Ukraine, wie zerbrechlich Frieden und wie grausam Krieg ist. Wichtiger denn je ist daher bei aller Kritik die Europäische Union. Nie zuvor regelten die Staaten Europas ihre Angelegenheiten friedlicher. Ich will, dass unsere Kinder in Frieden aufwachsen. Auch deshalb kandidiere ich für DIE LINKE. Als Kandidat der LINKEN werbe ich um Ihre Stimmen bei der Bundestagswahl am 24. September. Die Interessen der Ostdeutschen zu verteidigen, der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und der Kampf um die Erhaltung des Friedens sind die wichtigsten Punkte unserer Politik. Und es lohnt sich, DIE LINKE zu wählen. Die Einführung des Mindestlohns und die Anpassung der Ostrenten wären ohne unseren Druck nicht zustande gekommen. Allerdings reicht der Mindestlohn noch nicht für eine armutssichere Rente und die Rentenanpassung darf nicht erst 2025 kommen, sondern sofort. Wir wollen das ändern. Helfen Sie mit!
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Kandidaturen und Mandate

Abgeordneter Bundestag
Aktuelles Mandat

Fraktion: DIE LINKE
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste Sachsen
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
19,40 %
Wahlliste:
Landesliste Sachsen
Listenposition:
4

Politische Ziele

Ich bin aufgewachsen in der Gewissheit, dass Frieden das höchste Gut ist, das wir bewahren müssen. Krieg kannte ich nur vom Hörensagen. Heute sind in vielen Staaten wieder nationalistische Politiker am Werk. Sie wollen uns weiß machen, dass mit einfachen Lösungen von gestern die komplizierten Probleme von heute zu lösen seien. Zugleich zeigt ein Blick nach Syrien oder in die Ukraine, wie zerbrechlich Frieden und wie grausam Krieg ist. Wichtiger denn je ist daher bei aller Kritik die Europäische Union. Nie zuvor regelten die Staaten Europas ihre Angelegenheiten friedlicher. Ich will, dass unsere Kinder in Frieden aufwachsen. Auch deshalb kandidiere ich für DIE LINKE. Als Kandidat der LINKEN werbe ich um Ihre Stimmen bei der Bundestagswahl am 24. September. Die Interessen der Ostdeutschen zu verteidigen, der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und der Kampf um die Erhaltung des Friedens sind die wichtigsten Punkte unserer Politik. Und es lohnt sich, DIE LINKE zu wählen. Die Einführung des Mindestlohns und die Anpassung der Ostrenten wären ohne unseren Druck nicht zustande gekommen. Allerdings reicht der Mindestlohn noch nicht für eine armutssichere Rente und die Rentenanpassung darf nicht erst 2025 kommen, sondern sofort. Wir wollen das ändern. Helfen Sie mit!

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Chemnitz
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
19,40 %
Wahlliste:
Landesliste Sachsen
Listenposition:
4

Politische Ziele

Ich bin aufgewachsen in der Gewissheit, dass Frieden das höchste Gut ist, das wir bewahren müssen. Krieg kannte ich nur vom Hörensagen. Heute sind in vielen Staaten wieder nationalistische Politiker am Werk. Sie wollen uns weiß machen, dass mit einfachen Lösungen von gestern die komplizierten Probleme von heute zu lösen seien. Zugleich zeigt ein Blick nach Syrien oder in die Ukraine, wie zerbrechlich Frieden und wie grausam Krieg ist. Wichtiger denn je ist daher bei aller Kritik die Europäische Union. Nie zuvor regelten die Staaten Europas ihre Angelegenheiten friedlicher. Ich will, dass unsere Kinder in Frieden aufwachsen. Auch deshalb kandidiere ich für DIE LINKE. Als Kandidat der LINKEN werbe ich um Ihre Stimmen bei der Bundestagswahl am 24. September. Die Interessen der Ostdeutschen zu verteidigen, der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und der Kampf um die Erhaltung des Friedens sind die wichtigsten Punkte unserer Politik. Und es lohnt sich, DIE LINKE zu wählen. Die Einführung des Mindestlohns und die Anpassung der Ostrenten wären ohne unseren Druck nicht zustande gekommen. Allerdings reicht der Mindestlohn noch nicht für eine armutssichere Rente und die Rentenanpassung darf nicht erst 2025 kommen, sondern sofort. Wir wollen das ändern. Helfen Sie mit!

Abgeordneter Bundestag 2013 - 2017

Fraktion: DIE LINKE
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste Sachsen
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
23,80 %
Wahlliste:
Landesliste Sachsen
Listenposition:
8

Kandidat Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Chemnitz
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
23,80 %
Listenposition:
8

Abgeordneter Bundestag 2009 - 2013

Fraktion: DIE LINKE
Wahlkreis: Chemnitz
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
27,90 %
Wahlliste:
Landesliste Sachsen
Listenposition:
6

Kandidat Bundestag Wahl 2009

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Chemnitz
Wahlkreis:
Chemnitz
Wahlkreisergebnis:
27,90 %
Listenposition:
6

Abgeordneter Bundestag 2005 - 2009

Fraktion: DIE LINKE
Wahlliste: Landesliste Sachsen
Wahlliste:
Landesliste Sachsen
Listenposition:
8
Startdatum: