Langfristig kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Fällen auch Umsiedlungen als präventive Maßnahme diskutiert werden. Gegenwärtig sollte der Schwerpunkt jedoch klar auf der Stärkung des Küstenschutzes liegen.
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Wir haben auch trotz erheblicher Bauchschmerzen dem Kompromiss zum 2040-Ziel zugestimmt.
Insbesondere die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament legt größten Wert darauf, die Brandmauer aufrecht zu halten und keinerlei Absprachen mit extrem rechten Parteien zu treffen.
Der gemeinsame Aufruf von DPG und DMG ist ein wichtiges Signal: Er unterstreicht, dass neben der Emissionsminderung auch Anpassung und Risikovorsorge deutlich stärker in den Fokus rücken müssen. Diese Debatte unterstütze ich ausdrücklich.
Aus meiner Sicht gilt: Ein Rückzug aus Küstenregionen ist die äußerste Option. Zunächst müssen alle Möglichkeiten von Klimaschutz, Anpassung und Schutz ausgeschöpft werden – insbesondere Deichverstärkung, Küstenschutz, bessere Raumplanung und Vorsorge.
Die Frage eines Rückzugs aus tieferliegenden Küstenregionen stellt sich aus heutiger Sicht nicht akut.