Jahrgang
1954
Wohnort
Witten
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftswissenschaftler, Journalist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 139: Ennepe-Ruhr-Kreis II

Wahlkreisergebnis: 36,7 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 41
Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Ralf Kapschack

Soziale Gerechtigkeit das war und das ist mein zentrales Thema. In den vergangenen vier Jahren habe ich mich im Ausschuss für Arbeit und Soziales eingesetzt für gute Arbeit, faire Löhne und eine Rente, die im Alter reicht. Einiges konnten wir erreichen - es liegt aber noch viel Arbeit vor uns.

 

Was wir erreicht haben

- Gesetzlicher Mindestlohn: Von ihm profitieren 30 000 Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Er nützt auch Unternehmen, die  vor Billig-Konkurrenz geschützt werden.

- Schärfere Regeln bei der Leiharbeit: Nach 18 Monaten müssen Leiharbeiter künftig übernommen werden, nach neun Monaten müssen sie denselben Lohn erhalten wie die Stammbelegschaft.

- Verbesserte Rentenleistungen: Nach 45 Beitragsjahren kann man nun früher in Rente gehen - ohne Abschläge. Bei Müttern werden Erziehungszeiten stärker berücksichtigt. Auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, bekommen mehr Leistungen (Erwerbsminderungsrente).

- Mehr Unterstützung für Menschen mit Behinderung: Mit dem Bundesteilhabegesetz stellen wir sicher, dass Behinderte selbstbestimmter leben können. Wir haben die Arbeitsförderung verbessert und die finanzielle Förderung ausgebaut. Von dem selbst verdienten Geld kann man nun mehr behalten.

- Unterstützung für die Kommunen: Unsere Städte und Gemeinden konnten wir spürbar entlasten - unter anderem bei den Unterkunftskosten für Geflüchtete. Ab 2018 bekommen die Kommunen Hilfe bei den Sozialausgaben: Dann fließen jährlich 1,1 Millionen Euro nach Hattingen, 620 000 Euro nach Herdecke, 686 000 Euro nach Sprockhövel, eine Million Euro nach Wetter und drei Millionen Euro nach Witten.

Was wir als SPD noch erreicht haben, finden Sie auch unter: http://www.spdfraktion.de/gesagtgetangerecht

 

Was mir wichtig ist

- Zukunftschancen dürfen  nicht vom Geldbeutel abhängen. Darum ist klar: Bildung muss gebührenfrei sein - von der Kita über die Ganztagsbetreuung bis zur Ausbildung und die Uni.

- Die  Befristungen von Arbeitsverhältnissen ohne sachliche Gründe muss abgeschafft werden. Männer und Frauen müssen endlich gleich bezahlt werden. Für Menschen, die lange arbeitslos sind, brauchen wir einen sozialen Arbeitsmarkt. 

- Das Niveau der gesetzlichen Rente darf nicht weiter sinken. Auf Sicht muss es wieder ansteigen. Wer lange gearbeitet hat, darf im Alter nicht auf staatliche Fürsorge angewiesen sein. Deshalb wollen wir eine Solidarrente, die deutlich über der Grundsicherung liegt. Wir brauchen eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen - auch Abgeordnete.

- Wir müssen in unsere Zukunft investieren - und dürfen nicht auf Kosten unserer Kinder sparen. Die SPD will u.a. mehr Geld ausgeben für den Ausbau von Ganztagsschulen und Kitaplätzen, für die Modernisierung von Schulen sowie den Breitbandausbau in der Stadt und auf dem Land.

- Gesundheit darf nicht von einer Zwei-Klassen-Medizin abhängen. Darum bin ich für eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, unabhängig vom Einkommen. Und: Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen wieder den gleichen Beitrag zur Krankenversicherung leisten. Das ist fair.

- Familien müssen wir stärker unterstützen. Wir sind für eine Familienarbeitszeit und ein Familiengeld. Das schafft mehr Zeit für Familie, Kinder und die Pflege von Angehörigen.

Mehr zu den Themen der SPD finden Sie hier: http://www.spd.de/standpunkte

Über Ralf Kapschack

Geboren am 24. Dezember 1954 in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis);
verheiratet, zwei Kinder.

Abitur; Zivildienst; Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum; Diplom-Examen

 

Berufliche Laufbahn

- Nach dem Examen 1980 wissenschaftliche Tätigkeit für die EU-Kommission und die Universitäten des Ruhrgebiets

- Danach Tätigkeit als freier Journalist; Volontariat beim Deutschlandfunk

- 1984- 2010 Redakteur beim WDR-Fernsehen, zunächst in Dortmund, dann in Düsseldorf 

- Redaktionsleiter Landespolitik Fernsehen, zuletzt Redaktionsleiter "Hier und Heute"

- 2010 bis 2013 Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen

 

Zeit in der SPD

- 1972 Eintritt in die SPD

- 1981 Austritt im Zusammenhang mit dem Nato-Doppelbeschluss

- Wiedereintritt 1987

- zurzeit Stadtverbandsvorsitzender der SPD Witten, Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins   Rüdinghausen/Schnee, 
seit 2004 Mitglied im Unterbezirksvorstand Ennepe-Ruhr

- seit 2013 mit 42,3 Prozent direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten

- 2017 mit 36,7 Prozent erneut direkt in den Bundestag gewählt

Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 11Nov2018

(...) erfreut habe ich gelesen, dass auch im nächsten Jahr die Renten wieder um ca. 3 % steigen sollen. (...)

Von: Ryxr Ohqrfurvz

Antwort von Ralf Kapschack
SPD

(...) Im nächsten Jahr werden wir die Grundrente einführen. Sie soll für bestehende und zukünftige Grundsicherungsbezieher gelten, die 35 Jahre an Beitragszeiten oder Zeiten der Kindererziehung bzw. (...)

(...) mit großem Interesse las ich die Einlassung zu Baumot auf Ihrer Homepage (ralf-kapschack.de) anlässlich Ihres Besuches dort. Können sie mir kurz erklären, wie die SPD z.B. den VW-Konzern dazu brächte, einen Baumot-Nachrüstsatz für einen PKW z.B. Passat zu bezahlen? (...)

Von: thagure fpuzvrqry

Antwort von Ralf Kapschack
SPD

(...) Die SPD hat sich im Wahlkampf für ein Sammelklagerecht stark gemacht und dieses nun im Koalitionsvertrag durch- wie auch als Gesetz umgesetzt https://www.spdfraktion.de/themen/bundestag-beschliesst-alle-klage. Dabei hat die SPD-Bundestagfraktion dafür gesorgt, dass das Gesetz rechtzeitig vor der Verjährung des Diesel-Skandals in Kraft tritt. Es eröffnet damit Betroffenen die Möglichkeit ihr Recht einzuklagen. (...)

# Gesundheit 25Juli2018

Guten Tag, Herr Kapschack, warum wird in Deutschland die menschenverachtende (und im Sinne der Therapie sowieso nicht erfolgreiche) so genannte Konversionstherapie zur "Heilung" gleichgeschlechtlich orienterter Menschen immer noch erlaubt und finanziert?

Von: Crgen Tebßr-Fgbygraoret

Antwort von Ralf Kapschack
SPD

(...) Mit anderen Worten: Es geht auch um ein gesellschaftliches Problem. Deshalb liegt für uns als SPD und für mich persönlich das Ziel darin, die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität und anderen sexuellen Orientierungen weiter zu fördern. Auf der Ebene der Bundesregierung ist hier das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sehr aktiv. (...)

# Gesundheit 20Juli2018

(...) Oder wie stellt sich die SPD die Bürgerversicherung vor, ohne den Beamtenstatus bezüglich der indirekt verpflichteten Beiträge für Anwartschaften völlig zu benachteiligen? (...)

Von: Fgrsna Erpxjvgm

Antwort von Ralf Kapschack
SPD

(...) Bei der Einführung der Bürgerversicherung sollen erstmal „nur“ alle erstmalig Versicherten und alle bislang gesetzlich Versicherten automatisch aufgenommen werden. Dazu zählen dann auch Beamtinnen und Beamte am Beginn ihrer Beamtenlaufbahn, für die in der Bürgerversicherung ein beihilfefähiger Tarif geschaffen wird. Die öffentlichen Arbeitgeber können wählen, ob sie für gesetzlich versicherte Beamtinnen und Beamte einen Arbeitgeberbeitrag zahlen oder wie bisher über die Beihilfe einen Anteil der Behandlungskosten direkt übernehmen. (...)

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UN-Migrationspakt (Antrag der AfD-Fraktion)

30.11.2018
Dagegen gestimmt

Globaler Pakt für Migration

29.11.2018
Dafür gestimmt

Änderung des Tierschutzgesetzes

29.11.2018
Dafür gestimmt

Mietrechtsanpassungsgesetz

29.11.2018
Dagegen gestimmt

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