Diese sogenannte „sprechende Medizin“ ist aus unserer Sicht ein unverzichtbarer Bestandteil einer guten Gesundheitsversorgung. Dass sie häufig weniger sichtbar und schlechter bewertet wird als apparative Medizin, ist ein strukturelles Problem, das viele Beschäftigte zu Recht kritisieren.
Die für das Jahr 2025 beschlossene Einmalzahlung ist nur ein Zwischenschritt, der zwar eine Verbesserung darstellt, aber die Frage der amtsangemessenen Alimentation nicht strukturell und dauerhaft löst.
Die Politik ist an diesen Verhandlungen nicht beteiligt und hat auf die konkreten Entscheidungen keinen unmittelbaren Einfluss. Gleichwohl setzen wir uns auf politischer Ebene bereits dafür ein, dass die berechtigten Anliegen der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in diesem Prozess angemessen berücksichtigt werden und tragfähige Lösungen im Sinne einer guten Versorgung gefunden werden.
