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Nebentätigkeiten

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Vorsitzende
Erfasst für Mandate: Bundestag (aktuell)
Erfasst am: 25.04.2018
Letzte Änderung am Datensatz: 19.11.2018
Kategorie: Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
Themen: Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen, Jugend
Land: Deutschland
Förderverein Offene Jugendarbeit in der Gemeinde Pliezhausen e.V.
Pliezhausen
Deutschland
25.04.2018

Über Beate Müller-Gemmeke

Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Berufliche Qualifikation
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Geburtsjahr
1960

Beate Müller-Gemmeke schreibt über sich selbst:

Geboren am 7. Oktober 1960; verheiratet, zwei Söhne
Ausbildung zur Erzieherin, 1981 Fachhochschulreife; 1984 bis 1988 Studium / Dipl. Sozialpädagogin (FH), Reutlingen
1983 Anna Catharina, heilpädagogisches Jugendheim zur See, Spanien; 1986 bis 1990 Verlagsmitarbeiterin, Talheimer Verlag, Mössingen; 1990 bis 1996 Familienzeit; 1997 bis 2002 Kreisgeschäftsführerin, Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen; 2002 bis 2009 selbstständige Sozialpädagogin: Projektmanagement und ESF-Begleitung bei Trägern der aktiven Arbeitsmarktpolitik
Mitglied bei ver.di und der IG BCE; 1. Vorsitzende des Fördervereins offene Jugendarbeit in Pliezhausen (seit 2003); Mitglied im Förderverein Rappertshofen; Genossin und Mitglied bei Sonnenergie Neckar-Alb; NABU; Patin des Mehrgenerationenhauses Reutlingen; Fördermitglied bei der Arbeiterbildung, Reutlingen; Gründungsmitglied „Kamino“, Programmkino Reutlingen; Fördermitglied der IG-Metall-Initiative “Mach meinen Kumpel nicht an! - für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und  Rassismus e.V.”
1989-2014 Ortschafts- bzw. Gemeinderätin in Pliezhausen (KLUB); seit 1997 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen; seit 1998 Mitglied im Kreisvorstand Reutlingen; 2002-2009 Basisvertreterin im Bundesfinanzrat von Bündnis 90/Die Grünen; seit 2003 Mitglied bei GewerkschaftsGrün; 2003-2009 Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg; 2004 bis 2009 Kreisrätin im Landkreis Reutlingen; seit 2009 Sprecherin von GewerkschaftsGrün; seit 2015 Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg
Seit 2009 Mitglied des Bundestages, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte, Ausschuss für Arbeit und Soziales, Stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss

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Aktuelle Politische Ziele von Beate Müller-Gemmeke:
Abgeordnete Bundestag

Kandidaturen und Mandate

Abgeordnete Bundestag
Aktuelles Mandat

Fraktion: DIE GRÜNEN
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste Baden-Württemberg
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
14,30 %
Wahlliste:
Landesliste Baden-Württemberg
Listenposition:
7

Kandidatin Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Reutlingen
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
14,30 %
Wahlliste:
Landesliste Baden-Württemberg
Listenposition:
7

Abgeordnete Bundestag 2013 - 2017

Fraktion: DIE GRÜNEN
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste Baden-Württemberg
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
12,40 %
Wahlliste:
Landesliste Baden-Württemberg
Listenposition:
7

Kandidatin Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Reutlingen
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
12,40 %
Listenposition:
7

Politische Ziele

Als Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte habe ich viel Zeit und Kraft investiert und immer stand das Thema soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Ich bin Sozialpolitikerin durch und durch, insbesondere der Themenkomplex Arbeitsmarktpolitik liegt mir sehr am Herzen. Wenn der Stundenlohn in manchen Branchen unterhalb des Existenzminimums liegt, wenn Leiharbeitskräfte noch weniger verdienen als ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen, dann zeigt der Lohnzettel alles Mögliche, aber sicher nicht den eigentlichen Wert der geleisteten Arbeit. Und wenn Menschen immer und immer wieder nur befristete Jobs bekommen, dann wird jegliche Lebensplanung unmöglich gemacht. Anerkennung und Wertschätzung sehen für mich anders aus. Die Menschen sollen von ihrer Arbeit leben können. Sie brauchen Sicherheit und insbesondere müssen sie vor Altersarmut geschützt werden. Notwendig sind Mindestlöhne, faire Rahmenbedingungen bei der Leiharbeit und Maßnahmen, die das Tarifvertragssystem stärken und Tarifflucht bekämpfen. Wir brauchen wieder mehr soziale Gerechtigkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft. Deshalb werde ich auch zukünftig – in Regierungsverantwortung, aber auch in der Opposition - nicht locker lassen und weiter für soziale Leitplanken auf dem Arbeitsmarkt kämpfen. Ein weiteres besonderes Anliegen sind mir die Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind noch immer benachteiligt. Frauen verdienen 22% weniger als ihre männliche Kollegen. Deshalb vertrete ich ohne Wenn und Aber den Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit" und sage dem Gender Gap den Kampf an. Gleichzeitig streite ich für eine Reform der Minijobs. Sie sind nachweislich das Einfallstor zum Niedriglohnsektor und führen in eine berufliche Sackgasse, von der vor allem Frauen betroffen sind. In der Folge droht Altersarmut. Und das ist nicht akzeptabel. Gerechtigkeit bedeutet insbesondere für mich, dass wir unsere Sozialversicherungssysteme fit machen für den demografischen Wandel. So brauchen wir beispielsweise in der Rente insgesamt grundlegende Reformen – eine Garantierente und eine Bürgerversicherung. Bei der Rente bin ich ein Stück weit Opposition in der eigenen Partei, denn ich lehne die Rente mit 67 unter den derzeitigen Rahmenbedingungen ab. Wir müssen also alles daran setzen, Rentenkürzungen zu verhindern. Ein entscheidender Schlüssel liegt dabei einmal mehr auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitsbedingungen müssen alterns- und altersgerecht aus gestaltet sein, damit die Beschäftigten überhaupt gesund bis zur Rente arbeiten können. Aber mehr noch – auch möglichst durchgängige Erwerbsbiografien und faire Löhne erhöhen die Beiträge und stabilisieren so für alle das Rentenniveau – für ein würdevolles Leben im Alter ohne Armut. Ich komme beruflich aus der so genannten aktiven Arbeitsmarktpolitik – auch wenn ich in der grünen Fraktion hierfür nicht zuständig bin – ist und bleibt mir auch dieses Thema wichtig. Langzeiterwerbslose brauchen Chancen und Perspektiven. Wir brauchen eine Politik die auf Freiwilligkeit und Selbstbestimmung setzt und sich an den Fähigkeiten der Menschen orientiert. Deshalb lehne ich Sanktionen ab und streite für armutsfeste Leistungen, denn auch Erwerbslose haben ein Recht auf ein sozio-kulturelles Existenzminimum und ein würdevolles Leben. Notwendig sind ausreichende Mittel und Instrumente für eine individuelle Qualifizierung und Weiterbildung. Und für Erwerbslose, die auf absehbare Zeit keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, brauchen wir endlich einen sozialen Arbeitsmarkt. Mein Motto war, ist und bleibt: Wir dürfen niemanden vergessen – alle brauchen Chancen und Perspektiven.

Abgeordnete Bundestag 2009 - 2013

Fraktion: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Reutlingen
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
14,00 %
Wahlliste:
Landesliste Baden-Württemberg
Listenposition:
5

Kandidatin Bundestag Wahl 2009

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Reutlingen
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
14,00 %
Listenposition:
5

Politische Ziele

Herzlich willkommen! Auf dieser Seite möchte ich Ihnen bis zur Bundestagswahl all Ihre Fragen beantworten. Denn Wahlkampf bedeutet viel mehr als nur eine funktionierende Marketing-Maschine. Wahlkampf ist für mich vor allem Kommunikation und Austausch mit den Bürgerinnen und Bürger. Und Transparenz und Ehrlichkeit vor der Wahl ist genauso wichtig wie danach. Als überzeugte Grüne stehe ich mit meinen Themen Klima, Arbeit und soziale Gerechtigkeit für einen grünen neuen Gesellschaftsvertrag, der auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, den Klimawandel und auf die soziale Krise gleichermaßen reagiert. Den Klimawandel erst wieder in guten Zeiten zu bekämpfen ist genauso verantwortungslos, wie Menschen mit existenziellen Ängsten auf den nächsten Konjunkturaufschwung zu vertrösten. Der grüne neue Gesellschaftsvertrag ist eine neue Verständigung darüber, wie die großen sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme gleichermaßen gelöst werden können. Mit ökologischen Investitionen entsteht ein nachhaltiges neues Fundament für die Wirtschaft, damit neue Arbeit – keine Billigjobs, sondern Arbeitsplätze mit Zukunft - entstehen kann. Mit Investitionen in frühkindliche Bildung, Kinderbetreuung und in Schulen sollen für alle Kinder Zugänge zu Bildung und für spätere Berufschancen ermöglicht werden. Aber auch Investitionen in verlässliche soziale Sicherungssysteme sind notwendig, damit niemand ins Bodenlose fällt. Wir brauchen eine nachhaltige Konjunkturpolitik, die heute uns und morgen den nachfolgenden Generationen hilft. Deshalb dürfen wir nicht in die Vergangenheit investieren, sondern in die Infrastrukturen und Produkte für morgen. Wir Grünen wollen eine solidarische Gesellschaft, in der jene, die mehr schultern können auch mehr tragen. Ebenso wollen wir eine neue Finanzmarktarchitektur, die Steueroasen austrocknet und das Kasino der Finanzjongleure schließt. Als Sozial- und Arbeitsmarktpolitikerin ist mir die soziale Krise ein besonderes Anliegen. Konkret stehe ich für eine Kindergrundsicherung, einen gesetzlichen Mindestlohn und für Korrekturen im Hartz IV-Bereich. Im Gesundheitswesen und bei der Rente setze ich auf eine Bürgerversicherung. Neben einer Garantie-Rente muss auch die Rente mit 67 auf den Prüfstand. Junge Menschen haben bei mir hohe Priorität, deshalb setze ich mich für ein Recht auf Ausbildung ein. Ich bin auf Ihre Fragen gespannt und freue mich darauf, diese zu beantworten.

Kandidatin Baden-Württemberg Wahl 2006

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Reutlingen
Wahlkreis:
Reutlingen
Wahlkreisergebnis:
14,80 %