(...) Zu Ihrer zweiten Frage. Ein Lobbyregister gibt es schon. Wichtig ist mir: Ich möchte, dass es möglich bleibt, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger vertraulich an einen Abgeordneten wenden kann, ohne dass die Öffentlichkeit oder jemand anderes davon erfährt. (...)
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(...) Wie viel Offenheit und Engagement in unserer Gesellschaft vorhanden ist, zeigt die Vielzahl derjenigen, die in der Flüchtlingssolidarität aktiv sind. Wir sehen Integration als Aufgabe einer Gesellschaft insgesamt: Dass sie nicht auseinanderdriftet, dass sie soziale Strukturen der Beteiligung und des Zusammenhalts schafft. Integration ist keine Bringschuld der Einzelnen. (...)
(...) Meine Partei fordert daher ein Lobbyregister, das verbindlich, transparent und maschinenlesbar ist. Gleichzeitig wollen wir ein Beschäftigungsverbot von Lobbyisten in Bundesministerien und von Bundestagsabgeordneten bei Unternehmen oder Lobbyorganisationen. Die Linke nimmt, leider als einzige Partei im Bundestag, keine Unternehmensspenden an und will diese ganz verbieten, weil sie die Politik in unanständiger Weise beeinflussen. (...)
(...) Die Menschen, die bei uns demokratische Grundwerte und Menschenrechte kennengelernt haben, können in ihrer Heimat als Multiplikator wirken. Insbesondere junge Menschen werden in Afghanistan für den Aufbau stabiler Strukturen und die Entwicklung des Landes dringend gebraucht und können die hier erlernten Fähigkeiten einsetzen. Es wird nur gemeinsam mit den afghanischen Behörden sowie tatkräftiger Unterstützung durch die afghanische Bevölkerung gelingen, mehr Stabilität im gesamten Land zu implementieren, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und Vertrauen in effektive staatliche Strukturen aufzubauen. (...)
(...) für mich stellt die Tätigkeit als Abgeordneter im Anforderungsprofil einen Rund-um-die-Uhr-Job dar. Daher ist für mich eine Nebentätigkeit zum Abgeordnetendasein derzeit nicht vorstellbar. (...)