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Gleichzeitig gilt: Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht können innerhalb der Bundesregierung nur gemeinsam abgestimmt werden. Deshalb führen wir hierzu konstruktive Gespräche mit unserem Koalitionspartner. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Integration zu fördern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und zugleich praktikable Lösungen zu finden.
Die Hauptursache für die heutige ungleiche Verteilung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zwischen den Bundesländern hängt damit zusammen, dass die Bundesrepublik Gastarbeiter: innen aus Spanien, Italien, Griechenland, der Türkei etc. anwarb, die bewusst in Regionen geholt wurden, bspw. das Ruhrgebiet in die Arbeitskräfte für Kohl- und Stahlkraftwerke gebraucht wurden. In der damaligen DDR hingegen gab es Vertragsarbeiter: innen, die aus sozialistischen Staaten aus Asien oder Afrika stammten, besonders viele aus Mosambik und Vietnam.
Integration gelingt am besten, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Angebote verlässlich ausfinanziert sind
Integrationsfördermaßnahmen werden nicht gestoppt, sondern die deutliche Kostensteigerung der letzten Jahre begrenzt