Die gestiegene Zahl der Ortskräfte resultiert aus erweiterten Kriterien, größeren Familienstrukturen und humanitärer Hilfe nach dem Fall Kabuls.
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Abweichungen bei der Zahl der eingereisten Ortskräfte resultieren in einigen Fällen aus dem jeweiligen Einschluss oder Ausschluss von Familienangehörigen in die Zählung. Zudem ist zu beachten, dass neben den Ortskräften der Bundeswehr auch solche weiterer Bundesbehörden, Mittlerorganisationen sowie aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit im Einsatz waren.
Sehr geehrter Herr W.,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Unseres Wissens nach ist die Definition des Begriffes "Ortskraft" im Wandel.
Leider kann ich Ihnen nicht genau sagen, wie viele Personen exakt als Ortskraft gearbeitet haben. Meines Erachtens dürfte das im Bereich von maximal 4.000 – 5.000 Personen liegen.
Hier betrifft es besonders gefährdete Menschen aus dem Bundesaufnahmeprogramm, aber auch Ortskräfte, die für uns und unsere Truppen in Afghanistan gearbeitet und die sich und ihre Familie dadurch im höchsten Maße in Gefahr gebracht haben.