(...) Selbstversorgung ist immer eine individuelle Entscheidung. Wir Grüne im Bundestag haben eher gesellschaftliche Veränderungen im Blick. (...)
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(...) Letztlich wurde der Fortschritt in unserer Gesellschaft dadurch ermöglicht, dass die Menschen in der Steinzeit von der Selbstversorgung weg zur Arbeitsteilung wechselten. Da wir im globalen Wettbewerb stehen und die meisten Menschen sich eine wohlhabende, das heißt im globalen Wettbewerb erfolgreiche Gesellschaft wünschen, sollte der Staat Selbstversorger nicht fördern, sondern dahingehend investieren, dass die Menschen möglichst qualitativ hochwertige Produkte erwerben können und dafür sorgen, dass die spezialisierte Arbeitsteilung, bei der jeder nach seinen Fähigkeiten seinen Teil zur Gesellschaft beiträgt möglichst gut funktioniert. (...)
(...) Leider wird aus Ihrer Frage nicht deutlich, welche Form der Selbstversorgung Sie meinen. (...)
(...) da ich die konkreten technischen Implikationen der Kläranlage von Herrn Günther nicht kenne, kann ich Ihnen diese Frage nicht beantworten. Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen direkt an Herrn Staatsminister Günther. (...)
(...) In Berlin setzen wir uns für den Erhalt von landwirtschaftlich genutzten städtischen und stadtnahen Flächen ein. Darüber hinaus soll mit allen Akteur*innen der städtischen Gärtner*innenszene ein gesamtstädtisches Konzept für urbane, Klein- und interkulturelle Gärten entwickelt werden. (...)
(...) Ich selbst komme aus Bamberg, einer historischen Gärtnerstadt, und hier hat die Selbstversorgung tatsächlich seit Jahrhunderten Tradition. Aus vielen Gründen bin ich sehr dafür, dass Menschen sich selbst versorgen, denn dies hat viele positive Effekte: Zum einen trägt es zum Klimaschutz bei, denn Lebensmittel müssen nicht über lange Strecken transportiert werden, sondern kommen klimafreundlich direkt aus dem eigenen Garten. Außerdem gehen Menschen, die gärtnern oder Nutztiere halten, meist sorgsamer mit Lebensmitteln um, weil sie wissen, wie viel Arbeit darin steckt. (...)