Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelkette

Die Entschließung des Europäischen Parlaments begrüßt den Vorschlag für eine Verordnung über die Transparenz und Nachhaltigkeit im Bereich der Lebensmittelkette. Der Entschließungsantrag fordert nun das Parlament in Verhandlungen mit den Rat zu treten, um eine Einigung zu erzielen.

Die Christdemokraten stimmten mehrheitlich gegen den Entwurf. Die Fraktionen Sozialdemokraten, Linke und Grüne stimmten mehrheitlich für den Entwurf. Somit wurde dieser angenommen.

   

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Dafür gestimmt
52
Dagegen gestimmt
35
Enthalten
2
Nicht beteiligt
7
Abstimmungsverhalten von insgesamt 96 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Jörg Meuthen AfD (EFDD) 1 - Bundesliste Enthalten
Ulrike Müller Ulrike Müller FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) 1 - Bundesliste Enthalten
Elmar Brok CDU/CSU (EVP) 1 - Nordrhein-Westfalen Dagegen gestimmt
Reimer Böge CDU/CSU (EVP) 1 - Schleswig-Holstein Dagegen gestimmt
Daniel Caspary CDU/CSU (EVP) 1 - Baden-Württemberg Dagegen gestimmt
Birgit Collin-Langen CDU/CSU (EVP) 1 - Rheinland-Pfalz Dagegen gestimmt
Albert Deß CDU/CSU (EVP) 1 - Bayern Dagegen gestimmt

Die EU-Abgeordneten stimmten über einen Entschließungsantrag ab, der die Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette transparenter machen soll. Dabei sollen vor allem die Vorschriften für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) verschärft werden. Dies soll sich durch strengere Regeln in den Bereichen Zuverlässigkeit, Objektivität und Unabhängigkeit von Studien zur Risikobewertung der EFSA bemerkbar machen. 

Hintergrund des Legislativvorschlages der Kommission war eine öffentliche Debatte gewesen, die von der Bürgerinitiative "Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden" entstanden sei. Diese äußerten sich kritisch gegenüber der verwendeten Studien zur Bewertung von Pestiziden, da diese weder unabhängig genug seien noch zugänglich gegenüber der Öffentlichkeit seien.  

Die Christdemokraten stimmten mehrheitlich gegen den Entwurf. Die Fraktionen Sozialdemokraten, Linke und Grüne stimmten mehrheitlich für den Entwurf. Somit wurde dieser angenommen.

 

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