Stefan Bernhard Eck

| Kandidat EU-Parlament 2014-2019
Stefan Bernhard Eck
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Jahrgang
1956
Wohnort
Saarbrücken
Berufliche Qualifikation
Werbekaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Redakteur Magazin Zeitenwende
Bundesland

Bundesland: Bundesliste

Parlament
EU-Parlament 2014-2019

EU-Parlament 2014-2019

Für Menschen aus neuen EU-Mitgliedsstaaten soll es längere Übergangsfristen geben, bevor sie in Deutschland arbeiten dürfen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Es gibt keinen logischen Grund dafür, die Rechte von Menschen aus neuen EU-Mitgliedstaaten in Deutschland zu beschneiden. Dies untergräbt den europäischen Gedanken der Freizügigkeit und Gleichbehandlung aller Menschen Europas.
Soziale Mindeststandards sollen EU-weit eingeführt werden, z.B. Mindestlöhne und Kündigungsschutz.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Wenn Europa weiter zusammenwachsen soll, sind Mindeststandards im sozialen Bereich unabdingbar. Bei gleichen oder ähnlichen Sozialstandards wird darüber hinaus die Migration aus wirtschaftlichen Gründen innerhalb Europas abnehmen, was anzustreben ist.
Agrarsubventionen für Großbetriebe müssen deutlicher gesenkt werden.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Die hohen Agrarsubventionen für Großbetriebe führen dazu, dass kleinbäuerliche Familienbetriebe nach und nach verschwinden. Es führt zu Wettbewerbsverzerrungen und trägt dazu bei, dass die tierquälerische Massentierhaltung und die damit verbundenen Umweltschäden zunehmen.
Der Anbau und Verkauf von gentechnisch veränderten Lebensmitteln soll in allen EU-Mitgliedsstaaten grundsätzlich erlaubt sein.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Die Langzeitrisiken für die menschliche Gesundheit und für die Natur im Ganzen sind bisher noch nicht bekannt. Außerdem birgt es die Gefahr der Abhängigkeit von multinationalen Konzernen, die versuchen, sich eine Monopolstellung mit gentechnisch verändertem Saatgut zu sichern.
Der Präsident der EU-Kommission soll direkt von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden. 
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Alle Macht geht vom Volke aus - so sollte es in einer echten Demokratie jedenfalls sein. Eine Direktwahl des Präsidenten der EU-Kommission ist also längst überfällig, auch um der zunehmenden Politikverdrossenheit und der Europa-Skepsis entgegenzuwirken.
Durch Volksabstimmungen auf EU-Ebene sollen Bürgerinnen und Bürger mehr Mitentscheidungsrechte bekommen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Eine lebendige Demokratie braucht einfach Volksabstimmungen. Dadurch wird Politik auch bürgernäher und transparenter.
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetzesvorschläge machen können.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Die EU-Parlamentarier vertreten die Bürgerinnen und Bürger Europas. Dementsprechend ist es auch unabdingbar, dass sie das Recht haben, Gesetzesvorschläge einzubringen.
Wenn ein Land Finanzhilfen aus dem Europäischen Rettungsschirm erhält, muss es auch weiterhin strenge Sparauflagen erfüllen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Prinzipiell ja, aber es muss unbedingt vermieden werden, dass Sparauflagen nicht dazu führen, dass die Wirtschaft zusammenbricht oder so große Einsparungen im Sozialbereich gemacht werden, dass die Bevölkerung darunter massiv leidet. Also: Sparen mit Augenmaß!
Die Europäische Union soll die Möglichkeit erhalten, eigene Steuern zu erheben (z.B. eine Finanztransaktionssteuer).
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Zur Finanzierung des EU-Haushaltes ist die Erhebung eigener Steuern durchaus denkbar. Zu beachten ist jedoch, dass durch diese Art von "EU-Steuern" geringe Einkommen nicht belastet werden.
Deutschland soll sich grundsätzlich an EU-Anleihen (Eurobonds) für Länder wie Griechenland beteiligen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Durch die zügellose Wachstumspolitik um jeden Preis hat sich Europa in eine schwierige finanzielle Lage manövriert. Eurobonds, die zu einer Vergemeinschaftung der Schulden und zur Haftung der deutschen Steuerzahler führen, lehnen wir ab. Die Ersparnisse unserer Bürger müssen sicher bleiben.
Atomkraft soll weiter ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung sein.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Atomkraft ist zu riskant, um weiterhin auf sie zu bauen. Mittelfristig muss es gelingen, die Energieversorgung durch Wind, Wasser, Solarenergie und Erdwärme sicherzustellen.
Aufgaben wie die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder Müllabfuhr sollen privatisiert werden dürfen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Eine Privatisierung birgt mehr Nachteile als Vorteile.
Die EU soll Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA aussetzen, bis die Abhöraktivitäten der NSA aufgeklärt sind.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Das Freihandelsabkommen TTIP ist momentan das einzige "Druckmittel", das Europa gegenüber den USA hat. Man sollte also diese Trumpfkarte nicht leichtfertig verspielen.
Europaabgeordnete sollen ihre Nebeneinkünfte auf Euro und Cent offenlegen.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Ein geeignetes Mittel, um der "Lobbykratie" entgegenzuwirken.
Die Vorratsdatenspeicherung ist ein wichtiges Instrument zur Verbrechensbekämpfung.
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Vorratsdatenspeicherung ist ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger.
Flüchtlinge sollen weiterhin von den EU-Ländern aufgenommen werden, in denen sie ankommen (also vor allem Italien, Spanien und Griechenland).
Position von Stefan Bernhard Eck: Lehne ab
Das "Flüchtlingsproblem" muss gemeinsam geschultert werden. Mittelfristig sind Italien, Spanien und Griechenland damit überfordert.
Die Daten von Bürgern und Unternehmen sollen im Internet gleichberechtigt übertragen werden (Netzneutralität).
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Durch ein Ende der Netzneutralität könnte der faire Wettbewerb behindert werden. Zudem ist die freie Rede im Internet und die Neutralität bei der Datenübertragung ein wichtiger technischer Aspekt der Unabhängigkeit von den Zensurversuchen der Regierungen.
Wer auf Missstände von allgemeinem Interesse in einem Unternehmen oder einer Behörde hinweist (sog. Whistleblower), soll rechtlich geschützt werden.
Position von Stefan Bernhard Eck: Stimme zu
Wer die Wahrheit sagt, darf nicht durch Repressalien mundtot gemacht werden! Ohne Schutz wird es zukünftig weniger "Whistleblower" geben.
Alle Fragen in der Übersicht
# Europa 26Apr2014

Zu Frage 8: Könnten strenge Sparauflagen nicht zu einer Verminderung des Wirtschaftswachstums führen?

Von: Gubznf Fpurznaa

Antwort von Stefan Bernhard Eck
Tierschutzpartei

(...) Wenn man beispielsweise Sparmaßnahmen bei einem aufgeblähten Beamtenapparat vornimmt und gleichzeitig die freigewordenen Mittel in staatliche Förderprogramme für Kleinunternehmen oder in die Infrastruktur des Landes investiert, werden dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen, was wiederum die Binnennachfrage stärkt. Die Devise muss lauten: Sparen mit Augenmaß! (...)

# Agrarpolitik 26Apr2014

Meinen Sie nicht, dass sich durch die Absenkung der Agrarsubventionen die Lebensmittelpreise erhöhen würden?

Von: Gubznf Fpurznaa

Antwort von Stefan Bernhard Eck
Tierschutzpartei

(...) Außerdem könnte eine Verteuerung sogar einen positiven Nebeneffekt bewirken: Der Verbraucher geht verantwortungsvoller mit Nahrungsmitteln um. Außerdem sind die hoch subventionierten Nahrungsmittel in der Regel diejenigen "Billigprodukte", die aus der Massentierhaltung stammen. Auf diese krankmachenden Produkte sollten wir ohnehin verzichten. (...)

# Bürgerrechte 25Apr2014

(...) Wie gehen Sie mit parteiinternen Kritikern oder Ehemaligen um, die bereit sind, Interna über möglicherweise fragwürdige Praktiken Ihrer eigenen Parteiführung an die Öffentlichkeit zu bringen?

Von: Naqernf Brfre

Antwort von Stefan Bernhard Eck
Tierschutzpartei

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