Kreditvergabe an die Ukraine

Die EU-Parlamentarier haben in erster Lesung mit großer Mehrheit einen Vorschlag der Kommission angenommen, wonach der Ukraine Kredite im Umfang von 1,8 Milliarden Euro gewährt werden sollen.

Bitte beachten Sie, dass wir nur das Abstimmungsergebnis für die deutschen EU-Abgeordneten darstellen.

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Dafür gestimmt
64
Dagegen gestimmt
9
Enthalten
0
Nicht beteiligt
23
Abstimmungsverhalten von insgesamt 96 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Fabio De Masi DIE LINKE (GUE/NGL) Dagegen gestimmt
Bernd Kölmel Bernd Kölmel ALFA/FAMILIEN-PARTEI (EKR) Dagegen gestimmt
Sabine Lösing DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Dagegen gestimmt
Martina Michels Martina Michels DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Dagegen gestimmt
Marcus Pretzell ALFA/FAMILIEN-PARTEI (EKR) 1 - Bundesliste Dagegen gestimmt
Helmut Scholz Helmut Scholz DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Dagegen gestimmt
Daniel Caspary CDU/CSU (EVP) 1 - Baden-Württemberg Nicht beteiligt

Die EU stellt dem osteuropäischen Land seit 2010 zum dritten Mal finanzielle Unterstützung in Aussicht. Das Geld soll insbesondere den politischen und wirtschaftlichen Reformbemühungen in der Ukraine zugutekommen. Die Kredite haben eine Laufzeit von 15 Jahren, als Gläubiger tritt die EU-Kommission ein, die sich das Geld am Anleihenmarkt besorgt und der Ukraine zur Verfügung stellt.

Die Abgeordneten der Fraktionen EFDD und GUE-NGL stimmten mehrheitlich gegen den Vorschlag, in allen anderen Fraktionen überwog die Zustimmung unter den Abgeordneten.

Zur endgültigen Entscheidung geht der Vorschlag zurück an die Kommission und den Ministerrat.

Das Gesamtergebnis im EU-Parlament im Überblick:

492 dafür (80%)

107 dagegen (17%)

13 enthalten (2%)

 

Weiterführend: 

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