Kennzeichnung des Ursprungslands von Fleisch

Das Europäische Parlament hat mehrheitlich eine Kennzeichnungspflicht für das Ursprungsland von Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln beschlossen.

Bitte beachten Sie, dass wir nur das Abstimmungsergebnis für die deutschen EU-Abgeordneten darstellen.

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Dafür gestimmt
55
Dagegen gestimmt
36
Enthalten
0
Nicht beteiligt
5
Abstimmungsverhalten von insgesamt 96 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Monika Hohlmeier CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Bayern (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Dieter Peter Jahr CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Sachsen (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Dieter-Lebrecht Koch CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Thüringen (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Werner Kuhn CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Mecklenburg-Vorpommern (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Alexander Graf Lambsdorff FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Bundesliste (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Werner Langen CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Rheinland-Pfalz (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt
Hans-Peter Liese CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2014-2019) 1 - Nordrhein-Westfalen (EU-Parlament 2014-2019) Dagegen gestimmt

Das Parlament vertritt die Auffassung, dass nach gestiegenen Erwartungen der Verbrauer über Informationen nach dem Ursprungsland von Fleisch, nicht nur für unverarbeitetes Rindfleisch und Rindfleischerzeugnisse eine Etikettierung verbindlich vorgeschrieben sein sollte. Nach einem Bericht der Kommission hielten über 90 % der befragten Verbraucher die Angabe der Herkunft des Fleisches auf verarbeiteten Lebensmitteln für wichtig und lehnten die kostengünstigere Alternative einer Herkunftsangabe „EU“/„Nicht-EU“ ab.

Wirtschaftlich sei eine Kennzeichnung trotzdem von Vorteil, da zu 90% "kleine und mittlere Unternehmen" (KMU) in der Fleischverarbeitungswirtschaft arbeiten würden und hier gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer herrschen sollte.

In Bezug auf Lebensmittelbetrug sieht das Parlament "mit Blick auf die Lebensmittelsicherheit, die Gesundheit und das Vertrauen der Verbraucher, das Funktionieren der Lebensmittelversorgungskette und die Stabilität der Agrarpreise", ein "konsequentes Rückverfolgungssystem" als wichtige Maßnahme um mögliche Verstöße aufzudecken und gegen sie vorzugehen.

Abstimmungsergebnis im gesamten EU-Parlament: 

460 dafür (66%)

204 dagegen (29%)

33 enthalten (5%)

 

Weiterführend:

Vorgang bei VoteWatch

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