Agenda für die Zukunft der Weltmeere

16 Jan 2018

Die Entschließung des Europäischen Parlaments fordert die Mitgliedstaaten eindringlich auf, umfassende Maßnahmen zum Schutz der Weltmeere zu ergreifen. Bei 83 (12%) Enthaltungen und 25 Gegenstimmen (4%) stimmten 558 (84%) Parlamentarier*innen mit "JA".

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Plastikmüll ist die Hauptverschmutzung der Meere. Dabei gibt es ganz viele Alternativen an biologisch abbaubaren Kunststoffen --die jetzt aber etwa doppelt bis viermal so teuer sind weil die Herstellungsmengen noch so gering sind. Einwegplastik das aus langhaltbaren Kunststoffen hergestellt wird gehört konsequent verboten (mit Ausnahmen bei Plastik in der Medizin oder Forschung). Joghurtbecher und Duschgelflaschen können einfach aus abbaubaren Kunststoffen hergestellt werden. Mikroplastik kann durch Sand, Olivenkernmehl, Bambusmehl und ähnlichem ersetzt werden oder wenn es nicht anders geht aus Mikro-Ökoplastik hergestellt werden. Wichtig ist auch, dass Phosphat, Stickstoff und andere Düngesalze aus dem Abwasser wieder herausgeholt werden: diese Düngemittel können aufgereinigt wieder zum Düngen verwendet werden-- Düngen aber nur nach Bodenanalyse und nach der sich daraus ergebenden Anweisung. Wenn Schiffe ihren Müll kostenlos* im Hafen abgeben können (alle Schiffe bezahlen eine Anlegegebühr in denen die durchschnittliche Müllgebühr schon drin ist) wird der Müll auch nicht mehr ins Meer geworfen. In den Gebieten in denen Fisch brüten sollte das Fischfangen verboten werden. Netze sollten so sein, dass die Jungfische nicht gefangen werden aber auch ganz große Fische erst gar nicht reinkönnen um so die "Elternfische" und Tiere wie Delfine zu schützen. Auch wäre es zu überlegen, ob jede Dekade einmal ein "Jahr des Fisches" ausgerufen wird wo kommerzielles Fischen für eine Brutsaison komplett unterlassen wird- finaziert mit der Mehrwertsteuer die sowieso auf Fischprodukten drauf ist. Eine große Schonzeit sozusagen. Vielleicht hilft es auch, wenn den Babyfischen bedrohter Arten in den Laichgewässern irgendwie geholfen werden könnte --vielleicht durch für sie verbessere Biotope, vielleicht durch Fütterungen in den ersten Lebenswochen.Dass die Meere nicht unendlich sind mit unendlichen Mengen an Fisch dürfte bekannt sein. Außerdem sind auch Fische fühlende Wirbeltiere.

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