Wäre ein beihilfekonformer GKV-Teilkostentarif für Beamtinnen und Beamte eine sinnvolle Alternative zur pauschalen Beihilfe?
Gesetzlich versicherte Beamte müssen derzeit den vollen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung selbst tragen, obwohl sie beihilfeberechtigt sind. Bei höheren Einkommen können so monatliche Kosten von rund 1000 Euro entstehen.
Wäre es denkbar, für Beihilfeberechtigte einen besonderen GKV Tarif einzuführen, bei dem die gesetzliche Krankenkasse nur den Teil der Behandlungskosten übernimmt, der nicht durch die Beihilfe des Dienstherrn gedeckt ist?
Die Abrechnung könnte weiterhin über die Gesundheitskarte erfolgen. Krankenkasse und Beihilfestelle würden die Kosten anschließend untereinander aufteilen.
Wäre dies nicht eine faire, kostengünstige Alternative zur pauschalen Beihilfe und zugleich ein Weg zu echter Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung?

