Katrin Helling-Plahr

| Abgeordnete Bundestag
Katrin Helling-Plahr
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Jahrgang
1986
Wohnort
Hagen
Berufliche Qualifikation
Fachanwältin für Medizinrecht
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Rechtsanwältin
Wahlkreis

Wahlkreis 138: Hagen - Ennepe-Ruhr-Kreis I

Wahlkreisergebnis: 7,9 %

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 20

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Katrin Helling-Plahr

Als Kind selbst immer wieder zu Geduld ermahnt, entgegne ich heute, dass Ungeduld auch eine Tugend ist. Finden wir uns nicht mit dem schnöden Weiter-So der großen Koalition ab, suchen wir unser Glück nicht im Mittelmaß, sondern nutzen wir jetzt die Chance, unser Land für unsere Kinder und Enkel zukunftsfit zu machen. Denken wir neu!

Als Fachanwältin für Medizinrecht liegen mir natürlich gesundheitspolitische Fragestellungen besonders am Herzen.
Ärzte- und Hebammenmangel sind im Wahlkreis längst ein Thema, Arzttermine und Hebammenplätze oft Mangelware. Wir müssen deshalb die Medizinerausbildung ausbauen, die Niederlassung in eigener Praxis vereinfachen, den Hebammenberuf attraktivieren und unser Gesundheitssystem von seinen planwirtschaftlichen Fesseln befreien.
Auch in der Region sind Infektionen mit multiresistenten Keimen an der Tagesordnung. Statt die Entwicklung schockstarr zu beobachten, ist es endlich an der Zeit, den Erregern den Kampf anzusagen und unsere Krankenhäuser entsprechend auszustatten.

Auch oder gerade als jüngerer Mensch ist die Rente für mich Top-Thema. Schaffen wir Flexibilität! Ein politisch festgelegtes Renteneintrittsalter und Hinzuverdienstgrenzen braucht es nicht. Ermöglichen wir jedem ab dem Alter von 60 Jahren, sofern seine Rente über Grundsicherungsniveau liegt, ohne staatliche Gängelei selbst zu entscheiden, wann er in Rente gehen möchte.

„Von nichts kommt nichts.“ Es muss dem Einzelnen aber auch ermöglicht werden, durch eigene Leistung spürbar voranzukommen. Das bedeutet, super Startchancen durch beste Bildung zu schaffen, Gründermut zu honorieren und Selbständige mit möglichst wenig Bürokratie zu belasten. 

Über Katrin Helling-Plahr

Ich bin in Hagen geboren und aufgewachsen, habe in Münster Jura studiert und bin seit einigen Jahren als Rechtsanwältin vorwiegend auf dem Gebiet des Medizinrechts in meiner Heimatstadt tätig. Als überzeugte freie Demokratin war ich lange Jahre kommunalpolitisch aktiv und bin 2017 in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Ich bin verheiratet und habe einen kleinen Sohn.

Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 4Nov2019

(...) Kontoauszugsautomaten einfach abgeschafft werden und ähnliches. Der Zweck des ganzen liegt offenbar darin begründet, dass die Banken das Bargeld abschaffen möchten. (...)

Von: Puevfgvna Jvaxryznaa

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Dass wir für die Erhaltung der Möglichkeit der Zahlung mit Bargeld einstehen, können Sie auch dem Wahlprogramm der Freien Demokraten zur Bundestagswahl 2017 entnehmen (https://www.fdp.de/wp-modul/btw17-wp-a-93). (...)

# Soziales 24Okt2019

(...) Zirka 6,5 Millionen Direktversicherte oder Betriebsrentner in der BRD fühlen sich „erst angelockt und dann abgezockt“ wenn der bereits vor 2004 geschlossene Vertrag zur vermeintlich privaten Altersvorsorge ausgezahlt wird. Denn dann müssen ca. (...)

Von: Naqernf Xyrva

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Genau wie Sie und alle anderen Betroffenen sehen wir in der Fortführung der gegenwärtigen Regelung einen nicht vermittelbaren Eingriff in die ersparten Kapitalrücklagen der versicherten Rentner, die bei vorheriger Kenntnis der heutigen Gesetzeslage eine private Vorsorge in dieser Form möglicherweise nicht vorgenommen hätten. Dies führt den erklärten Willen der Politik, die Bürger zur privaten Altersvorsorge zu ermutigen, aus unserer Sicht ad absurdum und schwächt das Vertrauen in den staatlichen Bestandsschutz gravierend. (...)

# Gesundheit 4Okt2019

(...) sogar Windpocken) eingeführt werden soll? Wie ist das verfassungsrechtlich zu rechtfertigen? (...)

Von: Nyrknaqen Fpuvez

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Dabei ist es richtig, dass die Schwere der Gefahr sowie die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei entsprechenden gesetzlichen Erwägungen zu berücksichtigen sind. Im Falle von Masern ist diesbezüglich festzuhalten, dass sie hoch kontagiös sind und zum Beispiel durch die transitorische Immunschwäche tödlich verlaufen können. (...)

# Soziales 1Okt2019

(...) Was halten sie Für den Besten Weg dass die Rentnerinnen und Rentner Mehr Rente Bekommen (...)

Von: Fronfgvna Qram

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Das erreichen wir durch einen Freibetrag bei der Grundsicherung im Alter für Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Wir schlagen einen Freibeitrag in Höhe von 20 Prozent der Rentenansprüche vor. Zudem sollen Beantragung und Auszahlung der Basis-Rente unter dem Dach der Rentenversicherung zusammengeführt werden, damit der Gang zum Sozialamt zukünftig entfällt. (...)

# Gesundheit 18Sep2019

(...) Wie ich aus dem Gesetzesentwurf von Jens Spahn herauslese, findet er es nicht für nötig einen Einzelimpfstoff gegen Masern zur Verfügung zu stellen, obwohl es nur eine Masernimpfpflicht, aber keine Röteln-, Mumps- oder Windpockenimpfpflicht geben soll. Er erwähnt explizit, dass bei fehlendem Einfachimpfstoff ein Mehrfachimpfstoff eingesetzt werden muss. Dass würde auch bedeuten, dass, wenn es keinen MMR-Impfstoff mehr gäbe, bzw. (...)

Von: Qntzne Bgg

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) da ein MMR-Impfstoff faktisch zur Verfügung steht, teile ich Ihre Bedenken nicht. (...)

Zusammenfassung der Anfrage

zu folgenden Fragen bitte ich um Ihre Stellungnahme:

1. Befürworten Sie einen gesetzlichen Zwang zur...

Von: Crgen Sevrqevpu

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) ich persönlich erachte eine Masernimpfpflicht in Anbetracht des Nichterreichens der WHO-Impfraten und den stark steigenden Fallzahlen in Europa als geboten. Die WHO sowie das RKI betonen ausdrücklich, dass eine Herdenimmunität insbesondere für diejenigen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, essenziell ist. Vor dem Hintergrund, dass Masern zu den ansteckendsten Viruserkrankungen gehören und für Säuglinge und Kleinkinder nicht zuletzt durch die transitorische Immunschwäche lebensbedrohlich sind, sehe ich die Verhältnismäßigkeit als gegeben an. (...)

# Gesundheit 13Sep2019

(...) Sie schreiben ferner, dass Sie bei der Bewertung medizinischer Erkenntnisse auf den allgemeinen Stand der Wissenschaft setzen und sich mit diesem auch schon umfassend auseinandergesetzt haben. Welche medizinischen Erkenntnisse haben Sie denn im Hinblick auf Masernerkrankungen aus dem allgemeinen Stand der Wissenschaft ableiten können? (...)

Von: Near Fvccry

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Die Meldungen der WHO über weltweit signifikant steigende Masernerkrankungen sind offenkundig – in Europa ist im Jahr 2018 eine Verdreifachung im Vergleich zu 2017 registriert worden. Als Grund dafür werden sinkende Impfquoten seitens der WHO angeführt. (...)

# Gesundheit 10Sep2019

(...) Ist Ihnen z.B. bekannt, dass laut Beipackzettel von Priorix Tetra von gsk (Stand März 2013), Menschen die von der Windpockenkomponente des Impfstoffes einen windpockenähnlichen Hautausschlag bekommen, sich von ungeschützten, gefährdeten Personen fernhalten sollen, weil sie ansteckend sein können?(Absatz 4.4, oben erwähnter Beipackzettel). Somit können durch einen Impfstoff, der für das Masernschutzgesetz eingesetzt werden soll, Immungeschwächte und Schwangere gefährdet werden, obwohl die Befürworter des Gesetzes immer stark betonen (auch Sie betonen in Ihrem Antwortschreiben,dass Säuglinge und Immungeschwächte durch das Gesetz geschützt werden sollen), dass das Gesetz gerade für diese Gruppen sehr wichtig wäre. (...)

Von: Qntzne Bgg

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Sie verlaufen milde und sind wenig ansteckend. Im Vergleich zu „echten“ Windpocken also das deutlich kleinere Problem. (...)

# Gesundheit 29Aug2019

(...) der Gesetzentwurf zur Masernimpfpflicht sieht vor, dass die Impfpflicht auch dann besteht, wenn zur Erlangung von Impfschutz gegen Masern ausschließlich Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen, die auch Impf- stoffkomponenten gegen andere Krankheiten enthalten. (...)

Von: Near Fvccry

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Bezüglich einer Masernimpfpflicht möchte ich darauf hinweisen, dass ich eine solche in Anbetracht der gegenwärtigen Meldungen über neue Rekordzahlen an Masernerkrankungen und das Nichterreichen der WHO-Impfraten als geboten ansehe. (...)

# Gesundheit 27Aug2019

(...) Sollten die oben genannten Missstände nicht erstmal beseitigt werden bevor man eine Impfpflicht fordert? (...)

Von: Ebanyq Urvaevpu

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) Ich nehme ihre Ausführungen zur Kenntnis. Bei der Bewertung medizinischer Erkenntnisse setze ich auf den allgemeinen Stand der Wissenschaft, mit dem ich mich auch persönlich bereits umfänglich auseinandergesetzt habe. (...)

# Soziales 19Aug2019

Sehr geehrte Frau Helling-Plahr,

gestatten Sie mir, dass ich mich heute in einer Angelegenheit an Sie wende, von der nur ein relativ...

Von: Jbystnat Tenoreg

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...)

# Gesundheit 1Aug2019

(...) Wie soll, im Falle des Inkrafttretens des Masernschutzgesetzes, mit einem Impfschadensverdacht umgegangen werden? (...)

Von: Qntzne Bgg

Antwort von Katrin Helling-Plahr
FDP

(...) in dem von Ihnen beschriebenen Falin dem von Ihnen beschriebenen Fallinen Arzt geimpft wird, die eigentlich nicht hätte geimpft werden dürfen, handelt besagter Arzt behandlungsfehlerhaft. Daraus ergeben sich entsprechende Ansprüche des Geschädigten. (...)

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Erhöhung der Luftverkehrssteuer

15.11.2019
Dagegen gestimmt

Höhere Agrarsubventionen

13.11.2019
Dagegen gestimmt

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Rechtsanwältin - freiberuflich Hagen Rechtsanwältin Themen: Recht seit 24.10.2017
Sparkasse HagenHerdecke Hagen Stellv. Mitglied der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Themen: Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben, Finanzen, Wirtschaft seit 24.10.2017
Stadt Hagen Hagen Stellv. Mitglied des Schul- und Sozialausschusses Themen: Staat und Verwaltung seit 24.10.2017
AWO Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis Hagen Mitglied des Beirates für die Maßregelvollzugseinrichtungen gem. § 4 Maßregelvollzug NRW Themen: Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen, Soziale Sicherung seit 24.10.2017

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