Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wahlkreis

Wahlkreis 279: Pforzheim

Wahlkreisergebnis: 19,0 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Die Auto-Industrie steht in der Verantwortung, die Luftverschmutzung durch Autoabgase schnell und wirksam zu bekämpfen. Das darf nicht auf Kosten der Autofahrer und Steuerzahler geschehen. Fahrverbote sind das letzte Mittel.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Wir stehen für eine humanitäre Flüchtlingspolitik. Das Recht auf Asyl muss auch in Zukunft unangetastet bleiben. Mit einem EU-Solidaritätspakt regeln wir, dass Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen, finanzielle Unterstützung erhalten. Kürzungen für Aufnahme-Verweiger verbleiben ein legitimes Mittel.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Katja Mast: Neutral
Große Tierhaltungsanlagen sollen nur noch zugelassen werden, wenn die Gemeinde einen Bebauungsplan erlässt und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführt. Langfristig wollen wir zur flächengebundenen Tierhaltung zurückkehren.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Die SPD will eine Solidarrente, die eine Mindestabsicherung im Alter garantiert.. Mit der Solidarrente schaffen wir ein Alterseinkommen, das 10 % über dem durchschnittlichen Grundsicherungsanspruch liegt. Außerdem stabilisieren wir das Rentenniveau bei mindestens 48%.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Nein. Wir werden die Mietpreisbremse weiter verbessern: Durch eine größere Transparenz der Vormiete und eine Auskunftspflicht der Vermieter. Stellt sich heraus, dass bei Vermietung der Wohnung mehr verlangt wurde, als zulässig, können die Mieter künftig die zu viel gezahlte Miete zurückverlangen.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Ja. Wir wollen eine „exekutive Fußspur” einführen. Hierdurch wollen wir für alle offenlegen, welchen Beitrag Interessenvertreter bei der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs geleistet haben. Ein verpflichtendes Lobbyregister soll darlegen welche Interessenvertretung mit welchem Budget für wen tätig ist
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Wir setzen uns für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel ein. Wir werden sicherstellen, dass auch bei den sogenannten neuen Gentechnikverfahren das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit gewährleistet sind und damit erzeugte Pflanzen und Tiere nicht unreguliert in den Markt gelangen.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Ein flächendeckendes Tempolimit ist nicht sinnvoll. Besser sind Tempobeschränkungen, die die Faktoren Verkehrsaufkommen und Witterungsbedingungen berücksichtigen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Wir wollen die parlamentarische Demokratie durch direkte Demokratiebeteiligung der Bürgerinnen und Bürger stärken. Auch das Petitionsrecht beim Deutschen Bundestag werden wir weiterentwickeln: durch barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderungen und durch mehr öffentliche Ausschusssitzungen.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Allein mit Gesetzesverschärfungen werden wir nicht erfolgreich sein. Erst im Zusammenspiel von Kriminalitätsvorbeugung, Deradikalisierung, Stärkung des Zusammenhalts der Gesellschaft und der Arbeit von Polizei, Justiz und Nachrichtendiensten entsteht mehr Sicherheit.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Der Ausstieg aus der Steinkohle-Förderungs ist seit langem beschlossen. Ab 2019 wird der Abbau nicht länger subventioniert. An diesem Beschluss halten wir fest. Damit fließen keine direkten Subventionen mehr in den Kohleabbau. Stattdessen werden wir mehr Mittel in den Strukturwandel investieren.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Ja, wir werden die Kita-Gebühren schrittweise abschaffen. Vor allem Familien mit geringen Einkommen werden oft noch unverhältnismäßig stark durch diese Gebühren belastet - mit erheblichen regionalen Unterschieden, je nach Bundesland, Kommune oder Träger. Das ist ungerecht.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Eine Eindämmung der Rüstungsexporte ist notwendig. Die SPD wird eine umfassende Gesetzesinitiative zur Änderung der Rüstungsexportpolitik Deutschlands einbringen. Sie wird ein grundsätzliches Verbot von Kleinwaffenexporten in Drittstaaten außerhalb von EU, Nato und vergleichbaren Ländern beinhalten.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Wir werden keine Menschen in Perspektivlosigkeit und Lebensgefahr abschieben. Da die Sicherheitslage in Afghanistan derzeit kein sicheres Leben zulässt, werden wir bis auf weiteres keine Abschiebungen nach Afghanistan durchführen.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Die Abschaffung der Kirchensteuer ist nicht Bestandteil des SPDRegierungsprogramms. Die Weimarer Kirchenartikel, die das Grundgesetz übernommen hat, bilden neben der Religionsfreiheit einen zentralen Bestand des Religionsverfassungsrechts. Wir streben hier keine Verfassungsänderung an.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Katja Mast: Neutral
Europa hat nur dann eine Zukunft, wenn es sozial gerecht zugeht. Die Eurozone braucht ein Investitionsbudget, das wirtschaftliche Innovation und Kraft europaweit fördert. Gerade in der europäischen Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik brauchen wir eine bessere Abstimmung.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Jeder soll entsprechend seiner Leistungsfähigkeit zur Finanzierung unseres Gemeinwesens beitragen. Wir setzen uns daher für eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 45 % und eine Reichensteuer von zusätzlich 3 % ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.000€ ein.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Unser Ziel ist die unbefristete Arbeit – sozial abgesichert und nach Tarif bezahlt. Die SPD wird daher die sachgrundlose Befristung von Arbeitsplätzen abschaffen. Die Sachgründe für Befristungen werden wir einschränken und die Möglichkeit von Kettenbefristungen begrenzen
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Die SPD steht einer generellen Legalisierung von Cannabis skeptisch gegenüber. Das gesundheitliche Gefährdungspotential durch regelmäßigen, intensiven Cannabis-Konsum darf nicht unterschätzt werden. Allerdings sollte sich das Strafmaß für geringfügigen Cannabis-Konsum an Einzelfällen orientieren.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Die 2007 beschlossene Erhöhung der Regelaltersgrenze wird zum Jahr 2029 abgeschlossen sein. Eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters wird es mit der SPD nicht geben. Wir wollen auch weiterhin flexible Renteneintrittsmöglichkeiten fördern.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Katja Mast: Lehne ab
Für Parteispenden wollen wir künftig eine jährliche Höchstgrenze von 100.000 Euro pro Spender einführen. Zudem wollen wir Sponsoring im Parteiengesetz regeln. Die Einnahmen daraus sollen im Rechenschaftsbericht veröffentlicht werden.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Katja Mast: Stimme zu
Ihre Begründung: Die Verhandlungen um Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA müssen mit größtmöglicher Transparenz geführt werden. Dabei sind die Ergebnisse einer laufenden, umfassenden Folgeabschätzung unter Beteiligung der Zivilgesellschaft zu berücksichtigen.

Über Katja Mast

Geboren am 04. Februar 1971 in Offenburg, verheiratet

1977 bis 1990 Schulzeit; Hauptschule; Abschluss des Wirtschaftsgymnasiums in Offenburg mit Abitur. 1990 bis 1992 Ausbildung zur Bankkauffrau. 1992 bis 1999 Studium der Biologie, Geographie, Politikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Heidelberg. 1999 bis 2003 Projektleiterin und stellvertretende Bereichsleiterin am Institut für Organisationskommunikation (I FOK) in Bensheim und Berlin. 2003 bis 2005 Referentin für Personalstrategie bei der Deutschen Bahn AG, Berlin. Mitglied der IG BCE, EVG und der Naturfreunde Dietlingen. Schirmherrin des Pforzheimer Kompetenzzentrums für Alleinerziehende und des Mehrgenerationenhauses Mühlacker.

Mitglied der SPD, 1990 bis 1993 Juso-Vorsitzende Offenburg, 1993 bis 1996 stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Baden-Württemberg, 1994 Mitglied der Bundesversammlung, langjähriges Mitglied der Antragskommission der SPD Baden-Württemberg, seit Oktober 2011 Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg

Mitglied des Bundestages seit 2005.

Alle Fragen in der Übersicht
# Integration 8Sep2017

(...) Nehmen Sie auch persönlich Flüchtlinge in Ihrer privaten Wohnung auf? Falls nein, würde mich sehr interessieren, warum Sie keine Flüchtlingen aufnehmen und somit nicht bereit sind, die entstehenden Kosten aus Ihrer eigenen Tasche zu bestreiten. (...)

Von: Urvam Frccryohetre

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) Es ist nicht zutreffend, dass ich mich für eine "verstärkte Aufnahme" ausgesprochen hätte. Vielmehr stehe ich zum im Grundgesetz verankerten Recht auf Asyl und spreche mich für ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild aus. Ich halte es auch für dringend geboten, die Frage des Asyl- und des Einwanderungsrechts zu trennen. (...)

(...) Bitte erklären Sie mir, warum Sie Ihre Mitarbeiter für den Wahlkampf einsetzen und ob dieses Vorgehen überhaupt erlaubt ist. Ich sehe hier ganz klar eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber den anderen Bundestagskandidaten ohne Mandat! (...)

Von: Ebaal Tnepvn

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) Mein Wahlkampf wird von den beiden SPD-Kreisverbänden Pforzheim und Enzkreis, ihren Gliederungen und damit ehrenamtlich von zahlreichen Genossinnen und Genossen getragen und geführt. Ich bin stolz auf dieses bürgerschaftliche Engagement das beinhaltet, dass Menschen für ihre sozialdemokratische Überzeugung einstehen, Gesicht zeigen und für unsere Demokratie werben. (...)

# Soziales 5Sep2017

In 2015 kamen laut Migrationsbericht 2,14 Mio. Zuwanderer. Als Beleg sende ich Ihnen diesen Link mit:

...

Von: Qvggzne Fpureyvgmxr

Antwort von Katja Mast
SPD

Sehr geehrter Herr Scherlitzke,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie sprechen mehrere Themen an, die meines Erachtens nach nicht einfach...

Sehr geehrte Frau Mast,

wie gehen Sie persönlich mit dem Dieselfahrverbot um und wie möchten Sie die damit verbundenen Folgen an die...

Von: Uree N. Mvzzre

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) Ein Dieselfahrverbot ist sowohl für mich, als auch meine Partei keine realistische Option, um die allgemeine Stickoxidbelastung in deutschen Städten effektiv zu begrenzen. Das Ziel der SPD ist es, den durch den Dieselskandal entstandenen Schaden für die Autofahrer möglichst gering zu halten und sie nicht durch etwaige finanzielle Mehrausgaben zu belasten. (...)

# Soziales 27Aug2017

Sehr geehrte Frau Mast,

ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu der Verfahrensweise bei der Umsetzung der aktualisierten Fassung des § 45...

Von: Vatr Ebfraoretre

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage. Da wir für die fachliche Einschätzung Ihres Anliegens weitere Detailinformationen benötigen, schlagen wir vor, dass Sie sich entweder telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung setzen. (...)

# Arbeit 25Aug2017

Was sagen Sie zu dieser Feststellung:

Die Einkommensschere hat nur eine einzige Ursache. Tabuthema. Wird nie darüberdiskutiert.:

...

Von: Uryzhg Xnhsznaa

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) Wenn ich Sie richtig verstehe wollen Sie, dass bei Lohnerhöhungen untere Einkommensgruppen mit Hilfe eines Pauschalbetrags stärker entlastet werden. Das ist ein sinnvolles Instrument und wird bei verschiedenen Tarifrunden durch vereinbarte Einmalzahlungen im Ansatz umgesetzt. (...)

Die Nebentätigkeiten von Politikern in Aufsichtsräten haben für mich als Bürger immer einen gewissen Beigeschmack.
Gibt es seitens Ihrer...

Von: Puevfgvna Cebff

Antwort von Katja Mast
SPD

Sehr geehrter Herr Cebff,

vielen Dank für Ihre Frage. Vorab: Ich selbst übe seit meinem Einzug in den...

# Umwelt 22Aug2017

Den Ausbau der Erneuerbaren Energien ist massiv zu beschleunigen.
Die Energiewende wird international bestaunt.
Wir müssen sie schnell...

Von: Byvire Zrgwé

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) vielen Dank für Ihre Frage. Es stimmt: Wir müssen die Energiewende zügig weiter voranbringen. (...)

Warum greift der Spitzenkandidat Schulz nicht die für die BR wichtigen Themen auf. Soziale Fragen sind zwar wichtig aber wo bleiben die Fragen der...

Von: Znaserq Züyyre

Antwort von Katja Mast
SPD

(...) Nach unseren Vorstellungen soll die Bundesrepublik international die treibende Kraft bei der Kontrolle und Aufsicht der Finanzmärkte werden: Kein Finanzmarkt, kein Finanzprodukt und kein Finanzakteur darf zukünftig ohne Regulierung und ohne Kontrolle sein. Bei der Regulierung wollen wir danach unterscheiden, ob es sich um Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Förderbanken bzw. (...)

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V. Berlin Kooptiertes Mitglied des Vorstandes Themen: Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen, Jugend seit 24.10.2017

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