Katharina Gebauer

| Abgeordnete Nordrhein-Westfalen
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Jahrgang
1987
Wohnort
Troisdorf
Berufliche Qualifikation
Ausbildung als Erzieherin mit anschließendem Studium der Sozialpädagogik
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Liste
Landesliste, Platz 68
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
42,7 %
Wahlkreis
Rhein-Sieg-Kreis IV

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Katharina Gebauer: Stimme zu
Kameras an öffentlichen Plätzen sind ein wichtiges technisches Hilfsmittel, um konkrete Gefahren bereits im Ansatz zu erkennen. Wichtig ist, dass die Auswertung in Echtzeit vorgenommen wird. Dafür muss ausreichend Personal zur Verfügung gestellt werden.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Zunächst muss sichergestellt werden, dass G8 auch wirklich G8 ist. Dafür muss Unterrichtsausfall flächendeckend verhindert werden. Dafür brauchen wir eine digitale und schulscharfe Erfassung des Ausfalls, sowie ausreichend Vertretungslehrerinnen und -lehrer. Jedem Gymnasium soll die Wahl überlassen werden, ob es wieder zu einem echten G9 zurückkehren oder beim G8-Modell bleiben möchte.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Welche Themen speziell im Unterricht behandelt werden und mit welchen Methoden, hängt entscheidend vom Alter der Schülerinnen und Schüler ab. Die Thematisierung der Sexualität muss dem Alter entsprechen.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Katharina Gebauer: Lehne ab
Ob ein Parkplatz oder Autospuren für Radwege weichen sollen, muss von Fall zu Fall individuell beurteilt werden. Grundsätzlich sind Radwege ein sinnvoller Baustein der Verkehrsinfrastruktur. Wichtiger ist beim Ausbau der Radwege die Frage, wie diese finanziert werden.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Katharina Gebauer: Stimme zu
Bereits heute müssen die Bergbaubetreiber in NRW die Kosten für die Folgen des Braunkohleabbaus in Tagebauen wie beispielsweise Umsiedlungen und Renaturierung übernehmen. Hieran wollen wir auch in Zukunft festhalten.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Katharina Gebauer: Stimme zu
Grundsätzlich steckt hinter jeder Abschiebung ein persönliches Schicksal. Daher muss vor jeder Abschiebung eine Einzelfallprüfung durchgeführt werden. So wird beispielsweise auch berücksichtigt, ob jemand in Deutschland bereits Straftaten begangen hat. Bei der Rückführung ausreisepflichtiger Personen darf nicht jedes Bundesland unterschiedlich vorgehen.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Katharina Gebauer: Lehne ab
In den Verfassungen der Länder gibt es Regelungen über die Durchführung von Volksentscheiden. Die Hürden sind in anderen Ländern teilweise höher und dennoch werden mehr Volksentscheide durchgeführt. So zum Beispiel in Bayern, wo die Prozent-Hürden für Volksentscheide höher liegen als in NRW. Daher halte ich die Aufklärung über die Möglichkeit von Volksentscheiden wichtiger als die Herabsetzung der Hürden.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Katharina Gebauer: Stimme zu
Erziehungsarbeit verdient besondere Anerkennung. Daher sollen Familien eine aktive Unterstützung erfahren. Für die Einführung eines Betreuungsgeldes müssen wir jedoch zunächst die finanziellen Spielräume zurückgewinnen, welche die rot-grüne Landesregierung mit ihrer Finanzpolitik aufgegeben hat.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Katharina Gebauer: Stimme zu
Grundsätzlich befürworte ich kostenlose Kitaplätze. Vorher muss aber die pädagogische Arbeit durch mehr ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher verbessert werden. Daher müssen wir zunächst die finanziellen Spielräume zurückgewinnen, welche die rot-grüne Landesregierung mit ihrer Finanzpolitik aufgegeben hat.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Der Erhalt von Freizeit- und Kultureinrichtungen sollte grundsätzlich angestrebt werden. Auch bei einer schwierigen Finanzlage müssen alle Optionen zum Erhalt in Erwägung kommen dürfen. Ausgaben müssen auf Wirksamkeit und Notwendigkeit geprüft werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Katharina Gebauer: Lehne ab
Guter Nahverkehr kostet Geld. Es gibt ihn nicht zum Nulltarif. Vielmehr sollten die bestehenden Säulen der Finanzierung effizienter und produktiver gestaltet werden. Zum Beispiel bei Fahrgelderlösen, Investitionsbeihilfen, Ausgleichsleistungen im Ausbildungsverkehr oder Erstattungen bei Schwerbehindertenfahrten.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Grundsätzlich halte ich es für unethisch, Personen ausschließlich aufgrund ihres Aussehens zu kontrollieren. Wenn jedoch bei einer verhältnismäßig klar eingrenzbaren Gruppe von Menschen mit mehreren gleichen oder ähnlichen Merkmalen verstärkt kontrolliert wird, weil das Gefahrenpotenzial höher eingeschätzt wird als üblich, dann verstehe ich das als Pflicht der Polizei.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Katharina Gebauer: Lehne ab
Es braucht ein gesamtdeutsches Konzept zur Förderung strukturschwacher Regionen. Solidarpakte die nach Himmelsrichtungen bestimmen wo gefördert wird, sind keine ganzheitliche Lösung.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Katharina Gebauer: Neutral
Beides ist wichtig. Es kann beispielsweise durch Anreize für Einsparungen im Energieverbrauch beides berücksichtigt werden. Alleingänge des Landes wie das Landesklimaschutzgesetz oder der Landesklimaschutzplan halte ich nicht für den richtigen Weg in einem Industrieland wie NRW.

Die politischen Ziele von Katharina Gebauer

Ich setze mich ein:

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Wir brauchen deutlich mehr Betreuungsplätze – vor allem im Bereich der Kindererziehung.

Für die Stärkung der Wirtschaft: Nur sie bietet den Menschen Beschäftigung und auch die Basis einer guten Familien- und Sozialpolitik.

Für mehr Investitionen in die Infrastruktur: NRW darf nicht länger Stauland Nummer 1 in Deutschland sein. Viele Straßen und Brücken müssen dringend modernisiert werden.

Für öffentliche Sicherheit: Die Menschen müssen sich weiterhin sicher fühlen können. Deshalb brauchen wir mehr Personal und eine bessere Sachausstattung für unsere Polizei.

Über Katharina Gebauer

Seit 2010 engagiere ich mich in der Politik, weil ich mitgestalten und Verantwortung übernehmen möchte, statt die Dinge einfach geschehen zu lassen. Geboren und aufgewachsen bin ich in Troisdorf. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Als aufgeschlossene Rheinländerin setze ich mich täglich mit Herz und Verstand für die Interessen aller Menschen ein. Als Politikerin ist es für mich wichtig zuzuhören. Schließlich möchte ich im neuen Landtag die Stimme unserer Region sein. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Wünsche.

Ausbildung und Beruf

1998 – 2004   Realschule am Heimbach in Troisdorf
2004 – 2008   Fachabitur in Sozialpädagogik und Ausbildung zur Erzieherin, Stadt Troisdorf
2008 – 2012   Erzieherin und stellv. Leitung einer Kindertagesstätte, Stadt Köln
2012 – 2015   Studium in Sozialpädagogik mit Abschluss zum Bachelor of Arts, FH Köln
seit 2015         Sozialpädagogin im Sozialamt, Stadt Köln

Politischer Werdegang

2010            Eintritt in die Junge Union Troisdorf
2013            Eintritt in die CDU Troisdorf
seit 2014     Mitglied des Kreistages des Rhein-Sieg-Kreises
seit 2014     Beisitzerin im Vorstand der Frauenunion Troisdorf
seit 2015     Stadtteilbeauftragte in Troisdorf-West
seit 2015     stellv. Vorsitzende der CDU Troisdorf
seit 2016     stellv. Vorsitzende der CDU Rhein-Sieg

Was mich persönlich ausmacht

In Troisdorf-West bin ich aufgewachsen. Meine Familie hat über zwei Generationen bei den Mannstaedt-Werken gearbeitet. Ich bin christlich erzogen. Das „C“ im Namen meiner Partei ist mir wichtig. Es steht für mich auch für Chancengerechtigkeit. Deshalb habe ich mich für einen Beruf im sozialen Bereich entschieden. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin, habe ich später auch Leitungsaufgaben in einer Kita übernommen. Ich habe Kinder quer durch alle Schichten gefördert. Als studierte Sozialpädagogin kümmere ich mich im Sozialamt der Stadt Köln auch um junge Erwachsene und ältere Menschen. Meine Familie ist für mich ein wichtiger Halt. Mein Mann und ich leben sehr gern in der Region Troisdorf, Siegburg, Niederkassel.

Nähe zu den Menschen ist mir wichtig

Wir können stolz sein auf unsere Heimat in der Rheinschiene. In Troisdorf, Siegburg und Niederkassel sitzen international sehr erfolgreiche Unternehmen, bei denen viele Menschen Arbeit und ihr Einkommen finden. Troisdorf, Siegburg und Niederkassel bieten sehr gute Wohnlagen und attraktive Innenstädte. In den Stadtteilen herrscht gute Nachbarschaft und kulturelle Vielfalt mit einem sehr aktiven Vereinsleben. „Mir halden zosamme“ – das ist im Rheinland mehr als nur ein Versprechen, das wird gelebt. Diesem Grundsatz fühle auch ich mich verpflichtet. Und deshalb engagiere ich mich für einen politischen Wechsel in Nordrhein-Westfalen. Wir brauchen eine Landesregierung, die die Menschen nicht alleinlässt und sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drückt, wenn es zum Beispiel um Fragen der öffentlichen Sicherheit geht: Der Umgang der Regierung Kraft mit den Silvester-Ereignissen in Köln ist hier nur die Spitze des Eisbergs. Menschliche und politische Verlässlichkeit, das habe ich mir auf die Fahne geschrieben.

Engagiert. Kompetent. Natürlich.

Diese drei Begriffe begleiten meine Kandidatur für den Landtag.

Engagiert: Ich möchte, dass Politik für NRW den Menschen Zukunftsvertrauen gibt. Dafür setze ich mich täglich ein.

Kompetent: Für die Aufgaben im Landtag bringe ich vor allem auch Erfahrung außerhalb des politischen Alltags mit. Seit meinem 16. Lebensjahr stehe ich im Berufsleben. Eine gesunde Mischung aus Praxiserfahrung und Studium sind gute Voraussetzungen, um die Interessen der Menschen angemessen zu vertreten.

Natürlich: Ich möchte Klartext und Nähe in der Politik. Wir müssen verständlich und bodenständig bleiben. Mein Anspruch ist es, auf Augenhöhe Ihre Stimme für unsere Region zu sein. Kurz: Ich will für Sie da sein.

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