Warum sind sie in regierungsverantwortung so unbesorgt und gelassen wenn es um dt.goldreserven und deren sicherheit in den usa geht?wie schützen sie den dt.schatz eigentlich vor trumps zugriff?
Sie sagten*Politisch versucht die AfD erneut, Unsicherheit zu instrumentalisieren und aus berechtigten Sorgen billiges Kapital zu schlagen“, sagte Frauke Heiligenstadt, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion,*
Bürgen sie persönlich dafür dass trump ,in dem punkt gesetze und völkerrecht achtet wo er ansonsten auf egitrio ohne gesetze achtung unterwegs ist?
Sehr geehrter Herr C.,
vielen Dank für Ihre Frage zu den deutschen Goldreserven.
Ich kann die Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger über die Sicherheit der deutschen Goldreserven an der Federal Reserve Bank in New York nachvollziehen, da das Verhalten des US-Präsidenten das Vertrauen darauf erschwert, dass er sich weiterhin verlässlich an die Grundsätze der internationalen Ordnung und der transatlantischen Beziehungen hält.
Trotzdem wäre es falsch, jetzt in Panik zu verfallen oder symbolpolitische Schnellschüsse zu fordern. Denn Deutschlands Goldreserven sind gut diversifiziert. Rund die Hälfte lagert in Deutschland, sodass unsere Handlungsfähigkeit jederzeit gesichert ist. Ein weiterer Lagerort ist London – und das ist aus finanzpolitischer Sicht auch sinnvoll.
Deutschland, Europa und die USA sind finanziell eng miteinander verflochten. Teile unseres Goldes lagern in den USA, zugleich hält Europa einen erheblichen Anteil an US-Staatsanleihen. Deutschland ist außerdem der größte ausländische Direktinvestor in den Vereinigten Staaten. Es liegt also weder in unserem noch im amerikanischen Interesse, diese strategischen Abhängigkeiten einseitig auszunutzen oder zu beenden. Die negativen Folgen auch mit Blick auf das Vertrauen in den Dollar, US-Investitionen und die Sicherheit von Anlagen in den USA wären massiv beschädigt und könnten zu Kapitalflucht und Diversifikation weg vom Dollar führen und kurzfristige Gewinne deutlich übersteigen.
Auch der Präsident der Bundesbank, die Eigentümerin der Goldreserven ist, machte wiederholt deutlich, dass keine Zweifel daran bestehen, dass die deutschen Goldreserven sicher aufbewahrt sind.
Deshalb ist dieses Szenario denkbar unwahrscheinlich.
Wenn man sich das Agieren der AfD in dieser Frage aber anschaut, merkt man schnell: es geht hier nicht um verantwortungsvolle Finanzpolitik, sondern um Stimmungsmache und den Versuch mit Krisenrhetorik Misstrauen in Institutionen zu säen.
Politisch versucht die AfD aber erneut, Unsicherheit zu instrumentalisieren und aus berechtigten Sorgen billiges Kapital zu schlagen. Für die SPD ist klar: Gerade in einer angespannten internationalen Lage braucht es Besonnenheit statt Panikmache.
Für weitere Fragen oder Rückmeldungen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Frauke Heiligenstadt

