Wann reformiert der Bund das Naturschutzrecht, damit Tierretter in Thüringen Großvögel sofort per NetGun retten dürfen, statt auf langwierige Genehmigungen lokaler Behörden zu warten?
Beim Drama um Störchin Lilli in Haßleben blockierten Richtlinien lokaler Behörden wochenlang den Rettungseinsatz per Netzgewehr (NetGun), da das verhedderte Tier noch flugfähig sei. Die Genehmigung erging erst im August – viel zu spät, das Tier war hochgradig traumatisiert. Untere Naturschutzbehörden in Ihrem Wahlkreis (wie in Bad Salzungen) verweisen bei Untätigkeit zudem oft auf akuten Geld- und Personalmangel. Gleichzeitig verenden massenhaft Störche, weil sie auf offenen Kompostieranlagen Gummibänder fressen, was lokale Behörden wegen fehlender Mittel als unvermeidbar abtun.Quellen:Thüringer Allgemeine (2026): Berichte zur wochenlangen Suche und den Fangversuchen der Störchin Lilli im Kreis Sömmerda/Haßleben.Abgeordnetenwatch: Dokumentierte Anfragen zu behördlichen Hürden, bürokratischen Sedierungs- und Fanggenehmigungen bei flugfähigen Großvögeln.NABU Thüringen: Berichte zur Todesursache von Jungstörchen durch Gummibänder auf offenen Entsorgungsanlagen.

