(...) Ein Präventionskonzept muss also gesamtgesellschaftlich ansetzten, im Sinne der Verhältnisprävention, und auch Überlegungen zur Preisgestaltung, Verfügbarkeit und Werbung enthalten. Dies sind auch die von der WHO als wirksamsten empfohlene Maßnahmen. (...)
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Ich finde, dass Alkohol eine der unterschätztesten Drogen in Deutschland ist.
Dazu sehe ich aktuell keine Veranlassung. „Die Dosis macht das Gift“, es lehrt den Umgang mit Alkohol. Lieber in Präventionsmaßnahmen investieren.
Die aktuelle Gesetzeslage halte ich für richtig – Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen sind aber in jedem Fall sinnvoll.
DIE LINKE und ich fordern daher eine Drogenpolitik, die sich wesentlich stärker an Wissenschaft orientiert und die implizite Verharmlosung von Alkohol als Kulturgut reduziert.
Wir setzen dafür einerseits auf die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung der Menschen und andererseits auf eine Strategie, die der gesellschaftlichen und politischen Verantwortung gerecht wird, Voraussetzungen für einen möglichst verantwortungsvollen und risikoarmen Drogengebrauch zu schaffen. Dazu gehört insbesondere eine wirksamere Durchsetzung des Jugendschutzes.