(...) Dass es immer mehr Tafeln in Deutschland gibt, hat allerdings aus meiner Sicht nichts mit der "Nachfrage" zu tun, sondern damit, dass es zum großen Glück immer mehr Menschen gibt, die sich sozial engagieren und ihre Kraft und Zeit, oft auch ihr Geld investieren, um anderen zu helfen. Zudem produziert unsere Gesellschaft leider immer mehr Lebensmittel, die nicht verkauft werden und weggeworfen werden würden, könnten sie nicht über die Tafeln verwertet werden. (...)
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(...) Unser Ziel ist, Armut zu bekämpfen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, da Armut verschiedene Ursachen hat. (...)
(...) Ich habe schon den Eindruck, dass die Tafeln im Laufe der Jahre deutlich entstigmatisiert worden sind. Dort Lebensmittel zu besorgen trägt heute nicht mehr in dem Maße wie vielleicht noch vor 20 Jahren eine sozial negative Konnotation mit sich. (...)
(...) Das Ziel der Tafeln ist, dass überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel nicht weggeworfen werden, sondern an Menschen mit keinem oder einem sehr geringen Einkommen abgegeben werden. Diese Menschen können sich dadurch auch mal etwas zusätzlich gönnen. (...)
(...) Sie vermitteln neben der sportlichen Qualifizierung auch Werte, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind: Leistungsbereitschaft, Fairness, Solidarität, Integration und Inklusion. Die Förderung von Ehrenamt und Sport ist deshalb seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen der CDU. Aufgrund der kommunalen Selbstverwaltung entscheiden die Gemeinden und Ämter vor Ort über die jeweilige Förderung ihrer Vereine. (...)
(...) Die Entscheidung der Essener Tafel habe ich kritisiert, da sie nicht zu den Grundwerten unserer solidarischen Gesellschaft passt. Das entscheidende Kriterium für die Hilfe muss die Bedürftigkeit sein und nicht der Pass beziehungsweise die Staatsangehörigkeit. (...)