Vereinfachung der Zusammenarbeit in der Sicherheit der Zivilluftfahrt zwischen der EU und den USA

Mit dem Entschließungsantrag folgt das europäische Parlament der Empfehlung des Ausschusses für Verkehr und Tourismus zum Entwurf des Rates der EU zur Vereinfachung der Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA in der Zivilluftfahrt. Mit der Ergänzung zum bereits 2008 abgeschlossenen Abkommen werden u.a. die Sicherheitskontrollen für Flugsimulationsübungsgeräte vereinfacht.

Mit einer großen Mehrheit von 529 (91%) Ja-Stimmen wurde der Antrag am 13.12.2018 im Parlament angenommen. Auch die 96 Abgeordneten aus Deutschland haben sich mit 70 Ja-Stimmen mehrheitlich für die Ergänzung zum Abkommen ausgesprochen.

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Dafür gestimmt
70
Dagegen gestimmt
1
Enthalten
6
Nicht beteiligt
19
Abstimmungsverhalten von insgesamt 96 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Stefan Bernhard Eck GUE/NGL 1 - Bundesliste Enthalten
Cornelia Ernst Cornelia Ernst DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Enthalten
Thomas Händel DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Enthalten
Sabine Lösing DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Enthalten
Martin Schirdewan Martin Schirdewan DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Enthalten
Helmut Scholz Helmut Scholz DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Enthalten
Marcus Pretzell AfD (ENF) 1 - Bundesliste Dagegen gestimmt

Das Abkommen aus 2008 fügte die bis dahin vorhandenen Übereinkommen zum Luftverkehr zwischen einzelnen EU-Staaten und den USA in ein EU-weites Abkommen zusammen. Es wurden Absprachen zum Personen- und Frachtverkehr getroffen, aber auch zu Sicherheitsthemen.

Der ergänzende Anhang zum Abkommen hat zum Ziel, dass vor allem die aufwändigen Sicherheitskontrollen der Flugsimulationsgeräte vereinfacht werden sollen. Derzeit müssen für alle Simulationsgeräte doppelte Sicherheitskontrollen durchgeführt werden - sowohl in der EU als auch in den USA. Mit den Änderungen wird dies verschlankt, indem jeweils eine Sicherheitskontrolle eines Partners reicht. Ist also z.B. bereits in den USA eine Kontrolle erfolgt, wird keine zusätzliche in den EU erforderlich. Die erforderlichen Sicherheitsbescheinigungen werden wie bisher von der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA)  und vom US-amerikanischen Gegenstück der Federal Aviation Administration (FAA) vergeben.

Der neue Anhang hat keinen Einfluss auf den Haushalt der EU, auch wird sich nichts für die Bürger:innen im Luftverkehr ändern. Allerdings werden mit der Vereinfachung Verwaltungsaufwand eingespart, globale Sicherheitsnormen gestärkt und zusätzliche Zeiten für Pilot:innen am Flugsimulator gewonnen. 

Mit einer großen Mehrheit von 529 (91%) Ja-Stimmen wurde der Antrag am 13.12.2018 im Parlament angenommen. Auch die 96 Abgeordneten aus Deutschland haben sich mit 70 Ja-Stimmen mehrheitlich für die Ergänzung zum Abkommen ausgesprochen. Lediglich eine Gegenstimme gab es bei der Abstimmung.

 

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