Erweiterung des Schengen-Raumes

Das Euroäische Parlament votierte mit einer großen Mehrheit von 487 zu 77 Stimmen für die Erweiterung des Schengen-Raumes auf Bulgarien und Rumänien. Die deutschen Abgeordneten stimmten mit fast 100% dafür.

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Dafür gestimmt
77
Dagegen gestimmt
1
Enthalten
2
Nicht beteiligt
19
Abstimmungsverhalten von insgesamt 99 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Kurt Lechner CDU/CSU (EVP) 11 - Rheinland-Pfalz Enthalten
Paul Hermann Winkler CDU/CSU (EVP) 13 - Sachsen Enthalten
Holger Krahmer FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) 13 - Sachsen Dagegen gestimmt
Sabine Lösing DIE LINKE 9 - Niedersachsen Nicht beteiligt
Jürgen Klute DIE LINKE 10 - Nordrhein-Westfalen Nicht beteiligt
Cornelia Ernst Cornelia Ernst DIE LINKE 13 - Sachsen Nicht beteiligt
Martin Schulz SPD (S&D) 10 - Nordrhein-Westfalen Nicht beteiligt

Der Empfehlung des Euroäischen Parlaments entsprechend haben Bulgarien und Rumänien die Kriterien zum Beitritt in den grenzkontrollfreien Schengenraum jeweils erfüllt.

Einige Aspekte sollen jedoch weiterhin unter Beobachtung bleiben, um gegebenenfalls reagieren zu können. So muss zum Beispiel der Grenzbereich Bulgarien-Griechenland-Türkei beobachtet werden, weil dort ein erhöhter Migrationsdruck zu erwarten ist.

Im Schengen-Raum sind 25 Mitgliedstaaten verbunden. Über 400 Millionen Bürgerinnen und Bürger genießen hier Freizügigkeit.

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