Einrichtung einer europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac)

Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit die Einrichtung einer europäischen Datenbank für Fingerabdrücke beschlossen. Dafür stimmten insgesamt 502 Abgeordnete, dagegen 126. Nicht an der Abstimmung beteiligten sich 56 Volksvertreter.

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Dafür gestimmt
45
Dagegen gestimmt
42
Enthalten
1
Nicht beteiligt
11
Abstimmungsverhalten von insgesamt 99 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Karl-Heinz Florenz CDU/CSU (EVP) (EU-Parlament 2009-2014) 10 - Nordrhein-Westfalen (EU-Parlament 2009-2014) Enthalten
Helmut Scholz Helmut Scholz DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 3 - Berlin (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt
Sabine Lösing DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 9 - Niedersachsen (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt
Jürgen Klute DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 10 - Nordrhein-Westfalen (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt
Cornelia Ernst Cornelia Ernst DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 13 - Sachsen (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt
Thomas Händel DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 2 - Bayern (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt
Gabriele Zimmer DIE LINKE (EU-Parlament 2009-2014) 16 - Thüringen (EU-Parlament 2009-2014) Dagegen gestimmt

Das EU-Parlament sieht es als erforderlich an, dass ein europaweites Fingerabdruck-Identifizierungssystem mit der Bezeichnung "Eurodac" einzurichten ist. Dieses besteht aus einem Zentralsystem, das als eine automatisierte Zentraldatenbank für Fingerabdruckdaten betrieben wird sowie aus elektronischen Einrichtungen für die Datenübertragung zwischen den Mitgliedstaaten und dem Zentralsystem. Mit der Datenbank soll die gemeinsame Asylpolitik der Europäischen Union unterstützt werden.

Kommentare

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Mir ist unklar wie warum so viele FDP Angehörige deren Partei normal für Freiheit und Bürgerrechte steht hier zugestimmt haben.

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