Wahl der Europäischen Kommission

Bei der Abstimmung über die Kommission sprachen sich die deutschen EU-Parlamentarier von Union, SPD und FDP für die Einsetzung des Gremiums von Kommissionspräsident Barroso aus. Abgeordnete der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen stimmten geschlossen dagegen.

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Dafür gestimmt
74
Dagegen gestimmt
18
Enthalten
0
Nicht beteiligt
7
Abstimmungsverhalten von insgesamt 99 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Gabriele Zimmer DIE LINKE 16 - Thüringen Dagegen gestimmt
Milan Horacek DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 16 - Thüringen Dagegen gestimmt
Angelika Beer DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 15 - Schleswig-Holstein Dagegen gestimmt
Gisela Kallenbach DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 13 - Sachsen Dagegen gestimmt
Hiltrud Breyer DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 12 - Saarland Dagegen gestimmt
Frithjof Schmidt DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 10 - Nordrhein-Westfalen Dagegen gestimmt
Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 10 - Nordrhein-Westfalen Dagegen gestimmt

Der neu ernannte Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso hatte die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den nationalen Regierungen der Mitgliedstaaten die Kommissare zu benennen. Während einer Anhörung mussten die designierten Kommissare den EU-Parlamentariern Rede und Antwort stehen, denn die Volksvertreter haben bei der Wahl der Kommissionsmitglieder das letzte Wort.

Im Vorfeld war Kritik an einzelnen Kandidaten geübt worden, was Kommissionspräsident Barroso dazu veranlasste, die Abstimmung zu verschieben und eine neue Besetzung zur Wahl zu stellen. Am 18.11.2004 fand die Abstimmung über die erstmals 25köpfige EU-Kommission statt: 556 der 732 Abgeordneten stimmten für die Einsetzung der neuen Kommission. 149 Abgeordnete votierten dagegen.

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