Für einen demokratischen Diskurs ist eine Vielfalt von Meinungen wichtig. Die Pressefreiheit ist daher eines der höchsten Güter, die wir haben und es gilt, sie mit aller Kraft schützen. Dass man nicht alle Positionen teilt, liegt in der Natur der Sache. Die junge Welt mag radikal sein, aber sie ist keine Gefahr für unsere Demokratie.
In einer pluralistischen Gesellschaft ist es wichtig, dass unterschiedliche Medienlandschaften existieren, die verschiedene Perspektiven abbilden. Es obliegt den Leser*innen, kritisch zu reflektieren und sich aus vielfältigen Quellen zu informieren.
Mit Blick auf die Gewaltenteilung obliegt es nicht mir als Abgeordnetem, über einzelne Medien im Sinne Ihrer Frage zu urteilen. Das gilt auch für solche Medien wie die Junge Welt, die ich selber nicht zur Meinungsbildung heranziehe.

