Werden Sie sich dafür einsetzen, dass endlich eine verpflichtende Elementarversicherung für alle Hausbesitzer eingeführt wird ?
4. Versicherungspflicht für Elementarschäden
Das nächste Starkregen-Ereignis wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Nur weiß man nicht, wen es diesmal treffen wird. Und dann ist der Aufschrei groß, woher schnell finanzielle Hilfe kommen soll - der Staat wirds schon richten. Warum verpflichten Sie nicht Hauseigentümer zu einer Elementarversicherung ? Die Versicherungsdienstleister müssten dann ein bezahlbares Produkt für alle anbieten.
https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/naturgefahren-schaeden-weiter-hoch-folgen-des-klimawandels-198772
1,4 Milliarden Euro für den Staat
Sehr geehrte Frau S.,
auf diese Frage habe ich Ihnen bereits im Rahmen meiner Antwort auf Ihr persönliches Schreiben an mich geantwortet.
Ich erlaube mir daher, aus diesem zu zitieren:
„Sie sprechen einen Punkt an, der uns als Union sehr am Herzen liegt und tatsächlich gehen wir genau in diese Richtung:
Künftig soll jede Wohngebäudeversicherung im Neugeschäft nur noch mit Elementarschutz angeboten und der Bestand zu einem Stichtag entsprechend erweitert werden, damit sich niemand mehr darauf verlässt, dass am Ende allein der Steuerzahler einspringt. Denn eine reine „Der-Staat-wird's-schon-richten"-Mentalität untergräbt die Eigenverantwortung und ist gegenüber all jenen unfair, die vorsorgen und ihre Prämie zahlen. Ihr Einwand zur Bezahlbarkeit ist berechtigt, gerade in Hochrisikolagen drohen sonst kaum finanzierbare Beiträge; deshalb koppeln wir das Modell an eine staatliche Rückversicherung, die als Auffangnetz für Extremschäden dient und die Prämien für alle kalkulierbar hält. Gleichzeitig bleibt für uns entscheidend, dass Versicherung kein Schaden verhindert: Ohne konsequente Prävention, vernünftige Flächenvorsorge und ein Ende des Bauens in gefährdeten Gebieten behandeln wir nur Symptome statt Ursachen.“
Mit freundlichen Grüßen
Volker Mayer-Lay

