Martina Renner

| Kandidatin Bundestag 2013-2017
Martina Renner
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Jahrgang
1967
Wohnort
Bittstädt
Berufliche Qualifikation
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Wahlkreis

Wahlkreis 192: Gotha - Ilm-Kreis

Wahlkreisergebnis: 20,1 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Martina Renner

Ich habe mich als Obfrau im Thüringer NSU Untersuchungsausschuß die letzten Monate durch Berge von Akten gearbeitet. Nicht auf der Suche nach Spuren, die drei Neonazis hinterlassen haben, sondern auf der Suche nach Antwort auf die Frage, wie viel Staat steckt im NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)? Warum konnten die Morde unter den Augen des Staates geschehen oder hat der Staat womöglich die Täter sogar gedeckt?

Der Mensch ist von Geburt an gleich, er besitzt gleiche Rechte und für ihn müssen gleiche Chancen in der Gesellschaft offen stehen.
Das Engagement für soziale Gerechtigkeit, für Bildungschancen, für demokratische Teilhabe aller Menschen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geburtsort – ist zugleich meine Antwort auf die Gefährdung der Demokratie.

Ich kämpfe nicht nur für eine soziale Gesellschaft, in der alle ohne Angst vor Armut, Hunger, Ausbeutung, Wohnungsnot und Herabwürdigung leben können.
Ich kämpfe auch für eine offene Gesellschaft, in der niemand Angst haben darf. Keine Angst haben vor einem Staat, der überwacht nach innen und nach außen aufrüstet, der demokratischen und antifaschistischen Widerstand kriminalisiert und der mit Hilfe der Geheimdienste Neonazis stärkt. Wenn Freiheits- und Bürgerrechte auf dem Altar der Sicherheitspolitik geopfert werden oder wenn Neonazis marschieren, erhebe ich dagegen die Stimme – im Parlament und auf der Straße. Meine Antwort auf Sozialabbau und den Ausbau des Ordnungsstaates ist: Soziale Gerechtigkeit.

Solidarität und Freiheit gehören zusammen. Wenn Konzerne wie Bosch Solar "aus der Kalten" Beschäftigte vor die Tür setzen wollen, wenn Niedriglöhne, Leiharbeit und hartes Arbeitsregime den Alltag der ArbeitnehmerInnen bestimmen, dann regiert die Freiheit des Marktes gegen die berechtigten Interessen auf erfülltes Leben und auskömmliche Arbeit der Menschen.
Die LINKE steht für eine Stärkung der demokratischen Mitbestimmung der Beschäftigten. Echte Demokratie hört nicht vor dem Werktor auf. Wir werden uns im nächsten Bundestag für die Abschaffung der Leiharbeit, für branchenübergreifende Mindestlöhne und eine zukunftsorientierte und nachhaltige Investitionspolitik insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien einsetzen.

Die zerstörerische Militär- und Rüstungspolitik der BRD gehört überwunden. Wenn auf Thüringer Boden der Drohnenkrieg geübt wird, sagen wir Nein. Mit uns wird es keine Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenregionen geben. Jede Waffe, die heute exportiert wird, jeder Tote, der mit dieser Waffe stirbt, heizt die außenpolitisch schwierige Situation an und liefert am Ende nur billige Argumente für einen weiteren Auslandseinsatz der Bundeswehr. Hören wir auf, Teil der Kriege zu sein, sondern werden wir Teil einer globalen Friedens- und Demokratiebewegung.

Eine starke LINKE ist notwendig im Deutschen Bundestag.
Am 22. September bitte ich Sie um Ihre Stimme für meine Direktkandidatur im Wahlkreis 192 mit der Erststimme. Und ich bitte um Ihre Zweitstimme für DIE LINKE.

Am 22. September 2013:

100% sozial

DIE LINKE wählen!

Motto:
"Keinen verderben lassen, auch nicht sich selbst, jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.” (Bertolt Brecht)

Über Martina Renner

Geboren bin ich am 11. März 1967 in Mainz. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und lebe mit meiner Familie im Ilm-Kreis.

In Bremen studierte ich Philosophie, Biologie, Kunst und Kulturwissenschaften.

Nach der Universität war ich als Öffentlichkeitsreferentin, Kulturmanagerin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.

Seit 2009 bin ich für DIE LINKE Abgeordnete im Thüringer Landtag. Ich bin stellvertretende Vorsitzende meiner Fraktion und innenpolitische Sprecherin. Darüber hinaus bin ich Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss.

Neben meiner Abgeordnetentätigkeit engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen und Organisationen, unter anderem im Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes. Für die Rosa-Luxemburg Stiftung Thüringen arbeite ich in deren Vorstand.

Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 18Sep2013

Ist es möglich über ein kleine Anfrage im Bundestag zu erfahren, wie sich die Schulden der
Bundesrepublik Deutschland aufteilen. Z.B.: der...

Von: Znaserq Xnccyre

Antwort von Martina Renner
DIE LINKE

(...) Leider muss ich sagen, dass eine solche Kleine Anfrage an die Bundesregierung nicht beantwortet werden würde. Die Schulden werden nicht auf die einzelnen Haushaltsbereiche aufgeschlüsselt. In der Bundeshaushaltsordnung ist mit dem Grundsatz der Gesamtdeckung festgelegt, dass alle Einnahmen für alle Ausgaben als Deckungsmittel dienen. (...)

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