Martin Dulig
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Frage an Martin Dulig von Beate D. bezüglich Gesundheit

Sehr geehrter Herr Dulig,
die Maskenpflicht zur Vermeidung von Infektionen führt derzeit zu großen Spannungen. Die Anzahl der Infizierten geht glücklicherweise sehr zurück. Am 18.5. waren in Leipzig 4 Kranke stationär in Behandlung, 27 Personen in häuslicher Quarantäne (unbekannt ob infiziert oder nur nach Kontakt in Quarantäne - aber egal). Das sind rund 30 Personen (der Einfachheit halber). Nehmen wir für die Dunkelziffer (unerkannt Infizierte ohne Symptome) einen Faktor von 10 an (der ist doppelt so hoch wie der von Streeck in der Heinsberg-Studie ermittelte Faktor) gehen wir somit von 300 möglicherweise infizierten Personen in Leipzig aus. Das sind bei 600000 Einwohnern 0,05 Prozent der Einwohner. Oder anders gesagt, der 2000te Mensch, dem ich (statistisch) begegne, könnte infiziert sein. Rechtfertigt dieses Verhältnis noch die Praxis, dass alle Menschen Masken tragen sollen? Wäre es nicht einfacher, die Risiko-Gruppe, die ja geschützt werden soll, mit FFP2-Masken auszustatten (die den Träger schützen). Jeder Mensch, der sich selbst schützen möchte, müsste in Eigenverantwortung natürlich ebenfalls eine solche Maske tragen können. Gerade da die Infiziertenanzahlen regional sehr unterschiedlich sind, sollten die Regelungen diesen Unterschieden angepasst werden. Gerade bei Kindern, aber auch bei anderen sensiblen Personen, lösen die Gesichtsmasken viele Ängste aus, und sie sind ja auch ein großes Thema bei den Demonstranten. Da wäre es für das Zusammenleben und den sozialen Frieden von großem Nutzen, mit angepassten Maßnahmen flexibel auf die regionalen Situationen zu reagieren. Bitte leiten Sie die Frage auch an Ihre Kollegin, Frau Ministerin Köpping weiter.
Mit freundlichen Grüßen,
B. S.

Frage von Beate D. am
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