Martin Dulig

| Kandidat Sachsen
Martin Dulig
© Götz Schleser
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Jahrgang
1974
Wohnort
Moritzburg
Berufliche Qualifikation
Erziehungswissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Wahlkreis

Wahlkreis 40: Meißen 4

Liste
Landesliste, Platz 1
Parlament
Sachsen

Die politischen Ziele von Martin Dulig

Respekt vor dem Geleisteten.

Wer hart arbeitet, soll einen vernünftigen Lohn bekommen. Deshalb kämpfen wir dafür, dass in Sachsen mehr Tari öhne gezahlt werden. Und wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss eine Rente bekommen, von der man leben kann. Deshalb kämpfen wir für die Grundrente nach 35 Beitragsjahren.

Hort und Kita kostenlos. 

Wir wollen gute Bildung für alle und den Geldbeutel der Eltern entlasten. Deshalb soll der Hort nichts kosten – und dann Schritt für Schritt auch die Kita. Außerdem muss die Betreuung der Kleinsten noch besser werden: Wir werden auf lange Sicht 6.000 neue Erzieherinnen und Erzieher einstellen.

Länger gemeinsam lernen.

Schülerinnen und Schüler sollen länger gemeinsam lernen – und nicht schon nach der vierten Klasse getrennt werden. Das werden wir ermöglichen. Wir sorgen auch dafür, dass die Lehrpläne modernisiert werden und unsere Schulen mehr praktisches Wissen und soziale Werte vermitteln. 

Mehr Bus und Bahn. Ohne Tarifgrenzen. 

Wir wollen, dass Busse und Bahnen in Sachsen öfter fahren – mit einem einheitlichen, einfachen und preiswerten Tarifsystem. Mit einer Landesverkehrsgesellschaft werden wir die Kleinstaaterei der Verkehrsverbünde überwinden.

Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und gute medizinische Versorgung.

Wir wollen spätestens 2038 aus der Kohle aussteigen – wenn möglich, auch früher. Und bis 2050 soll Sachsen seine Energie vollständig aus Erneuerbaren gewinnen. Wir wollen in unseren Großstädten die Mieten deckeln – damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt. Mit einem P egetarifvertrag und Polikliniken verbessern wir die medizinische Versorgung.

Mut und Zuversicht. 

Wir wollen ein Sachsen, das mit Mut und Zuversicht seine Herausforderungen angeht. Wir wollen keine Regierung, die gegen die Schwächsten hetzt oder Frauen bevormundet. Wir wollen keine schwarzen Listen mit Journalisten, keine Lehrerpranger, keine Hetze gegen Andersdenkende und Minderheiten. Wir wollen ein Sachsen, in dem wir in Respekt zusammenleben und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
 

Über Martin Dulig

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Sachsen,

mein Name ist Martin Dulig. Ich wurde in Plauen geboren und bin in Meißen aufgewachsen. Ich habe hier in Sachsen große Veränderungen miterlebt - die friedliche Revolution, den Aufbau unseres Landes - gute und negative Entwicklungen. Mit meiner Familie lebe ich gern hier - in unserem Sachsen. In Moritzburg bin ich Zuhause.

Als Vater und Großvater frage ich mich, in was für einer Welt meine Kinder einmal leben werden. Als Politiker möchte ich das nicht dem Zufall oder dem Markt überlassen. Sachsen entwickelt sich. Ich möchte dafür sorgen, dass es dabei gerecht zugeht, es allen Menschen besser geht und Sachsen Schritt hält. Damit unser Sachsen auch morgen allen Menschen ein wunderbares Zuhause ist.

Meine Familie

Ich komme aus einem kirchlichen Elternhaus. Mein Vater war Dozent an einem evangelischen Diakonenhaus in Meißen. Meine Frau Susann und ich haben schon früh für unsere Familie Verantwortung übernommen. Damals war alles im Umbruch – das Land und meine Vorstellungen vom Leben. Heute haben wir sechs Kinder und ein Enkelkind. Sie zeigen mir jeden Tag, wie unsere Politik bei den Menschen ankommt und wie wichtig es ist, an das Morgen zu denken.

Mein Weg

Eigentlich wollte ich Architekt werden. Da ich aber nicht in der FDJ war, der Freien Deutschen Jugend, und mich auch nicht für die Volksarmee verpflichten wollte, hieß das in der Regel: kein Abitur, kein Studium. Und so sollte  ich - wie meine Brüder - eine Handwerksausbildung machen und Steinmetz werden.

Erst durch den Einsatz meines Lehrers durfte ich eine Berufsausbildung mit Abitur zum Maurer beginnen, also Baufacharbeiter werden, wie es offiziell heißt. Architekt bin ich dann nicht geworden, obwohl mir der Weg zum Studium nach meinem Abitur offen stand. Ich hatte eine Familie, um die ich mich kümmern musste. Ich arbeitete bei der SPD als Jugendbildungsreferent, später studierte ich Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden und verdiente als freiberuflicher Trainer in der Erwachsenenbildung Geld.

Politische Anfänge

Schon früh hatte ich ein großes Gerechtigkeitsempfinden. Nach der gefälschten Kommunalwahl im Frühjahr 1989 hing ich mit Freunden in der Schule die tatsächlichen neben den "offiziellen" Ergebnissen aus. Später gründeten wir einen Schülerrat. 

Als mein Bruder im Herbst 1989 nach einer Demonstration ins Gefängnis nach Bautzen  ("Gelbes Elend") gebracht wurde, war ich  endgültig politisiert. Ich habe früh erkannt, dass man die Dinge selbst in die Hand nehmen muss, wenn man etwas verändern will.  Als sich nach der friedlichen Revolution alles im Umbruch befand, wollte ich unbedingt bei dem dabei sein, was sich dort veränderte. Ich wollte mich einbringen. Klar konnte mein Weg nur in die SPD führen. Als Delegierter gründete ich am 3. Februar 1990 die Jungen Sozialdemokraten in der DDR mit.

SPD-Landesvorsitzender

„Wegen Umbau geöffnet“ ist unsere Losung, seit ich 2009 zum Vorsitzenden der sächsischen SPD gewählt wurde. Die SPD wollte raus aus der Nische und rein ins Leben. Gemeinsam mit vielen engagierten Mitgliedern, Freunden und Partnern der SPD Sachsen gehe ich diesen Weg. 

Unser Umbau trägt Früchte. Wir sind ein vielfältiger Landesverband mit vielen aktiven Mitgliedern und engagierten Verantwortungstragenden in Stadt, Land und Bund. Wir haben eine starke Fraktion im Landtag und wir tragen Regierungsverantwortung. Mit Offenheit, Neugier und voller Ideen werden wir weiter darüber sprechen, was Zukunft in Sachsen ausmacht - für ein lebenswertes Sachsen für alle Menschen. 

Staatsminister

Ich bin seit 2014 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Das fordert mich jeden Tag.

Auch in der Regierung möchte ich den Streit um die besten Lösungen, um neue Ideen für die Zukunft - keine Grabesstille. Eine starke Demokratie rüttelt die Menschen wach und ermuntert sie zum Mitmachen. Wir als SPD sind eine eigenständige, selbstbewusste Partei geblieben, die ihre Ziele umsetzen möchte.

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