Jahrgang
1974
Wohnort
Moritzburg
Berufliche Qualifikation
Erziehungswissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Wahlkreis

Wahlkreis 40: Meißen 4

Wahlkreisergebnis: 17,4 %

Liste
Landesliste, Platz 1
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Klimaschutzziele und Arbeitsplatzerhalt in der Region müssen zusammen gedacht und angegangen werden, anstatt sie gegeneinander auszuspielen. Neue Arbeitsplätze werden mit umweltfreundlicher Energieerzeugung und zukunftsträchtiger Energieforschung entstehen.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Natürlich brauchen wir mehr Pflegekräfte. Dann erhalten die Gepflegten eine bessere und persönlichere Versorgung. Und die Pflegekräfte selbst haben weniger Stress in ihrem Job. Wo eine Pflegekraft geboren ist, ist doch irrelevant. Also: Sowohl hier ausbilden als auch von außen anwerben.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Der Verkauf städtischer Wohnungsgesellschaften in der Vergangenheit stellt sich als Fehler dar. Unsere Großstädte müssen in der Lage sein, Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung zu errichten. Nur so wird ein sozialer Wohnungsmarkt gesichert, den wir als SPD fördern wollen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Die aktuellen Demonstrationen und politischen Bewegungen, wie #fridaysforfuture oder gegen Uploadfilter, zeigen doch deutlich, dass junge Menschen mitsprechen wollen. Das Wahlrecht mit 14 oder 16 ist eine richtige Antwort darauf.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Das zeichnet einen richtigen Sozialstaat aus: dass man keine Sorge vor dem Alter haben muss. Hier geht es ja nicht um Luxus. Eine Rente, die dafür reicht, ein ordentliches und anständiges Leben zu führen, sollte durch die Solidarität der Gesellschaft für Jede und Jeden ermöglicht werden.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Arbeitgeber, die sich an Tarife halten, sollten bei der öffentlichen Vergabe bevorzugt werden. Wir stärken damit Unternehmen und Betriebe, die ihren Beschäftigten anständige Arbeitsbedingungen bieten. Und wir beseitigen den Wettbewerbsvorteil derer, die Lohndumping betreiben. Das ist sozial!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Die Menschen wollen zu Recht wissen, wie Politiker*innen zu ihren Entscheidungen gekommen sind und wie sie diese begründen. Transparenz darüber, ob und welche Kontakte es mit Interessensvertreter*innen oder -verbänden gab, gehört hier dazu.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Junge Menschen so zeitig auf etwas zu verpflichten, ist problematisch. Eine Arzt-Ausbildung dauert über 10 Jahre. Eine Zeit, in der viel im Leben passiert und sich Wege ändern. Wir wollen Gemeinden unterstützen, in einer Poliklinik Plus Ärzte, Assistenz- und Verwaltungspersonal direkt anzustellen.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Angriffe auf unsere Demokratie sind längst keine lokalen Themen mehr. Hier müssen alle solidarisch zusammenstehen. Durch das Programm "Weltoffenes Sachsen" erhalten Initiativen Förderung und politischen Rückhalt. Dies gilt es weiter auszubauen.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Neutral
Wenn rechtskräftig festgestellt wurde, dass kein Asylrecht besteht, ist Rückführung die logische Folge. Dabei ist die Situation im Herkunftsland zu beachten. So sollte nicht in Kriegsgebiete wie Syrien abgeschoben werden. Wer hier lebt, sollte lernen und arbeiten dürfen, so gelingt Integration.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Wir wollen auf ein sogenanntes Paritätsgesetz hinarbeiten, sodass Frauen und Männer gleich vertreten sind und mit den Wahllisten die Voraussetzung dafür geschaffen wird. Denn Frauen müssen sichtbar sein - in der Politik genauso wie in der Gesellschaft oder der Wirtschaft.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Auf öffentlichen Flächen dürfen kein Glyphosat und anderen schädliche Pflanzengifte zum Einsatz kommen. Sie töten in kurzer Zeit viele Wildpflanzen und zerstören die Nahrungsgrundlage für Vögel und Insekten. Mittelfristig wollen wir auch für den Bereich der Landwirtschaft den Glyphosat-Ausstieg.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Cannabis vollständig zu verbieten, hat sich als nicht wirksam erwiesen. Die Legalisierung unter staatlicher Aufsicht ist der bessere Weg. Dabei ist Aufklärung weiterhin das wichtigste Instrument. Geld, das der Staat durch die Besteuerung einnimmt, soll direkt in die Suchtprävention fließen.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Die Arbeit des Landesamts für Verfassungsschutz hat sich in den letzten Jahren verbessert. Auch aufgrund von Veränderungen nach der Aufdeckung des NSU. So gibt es eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den deutschen Verfassungsschutz- und Strafverfolgungsbehörden.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Lehne ab
Für uns gehört die Netzinfrastruktur zum Bereich der Daseinsvorsorge. Wir werden dafür sorgen, dass der Breitbandausbau weiterhin hohe Priorität hat und so der Zugang zu schnellem Internet überall im Freistaat Sachsen gewährleistet ist.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Neutral
Der Wolf war deutlich eher hier als wir Menschen. Es ist gut, dass die Population durch Schutzmaßnahmen wieder steigt. Richtig finde ich aber, dass im absoluten Ausnahmefall, wenn nichts anderes mehr hilft (Herdenschutz, Vergrämung), ein einzelner Wolf auch mal geschossen werden kann.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Kitas sind Bildungseinrichtungen und sollten als solche auch kostenfrei sein. Das ist nur schrittweise umsetzbar, denn sowohl die Gebührenfreiheit als auch die Senkung des Betreuungsschlüssels kosten viel Geld. Beides ist mir wichtig - deshalb will ich beides machen, Schritt für Schritt.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Martin Dulig
Position von Martin Dulig: Stimme zu
Die Vermögenssteuer wäre ein Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit. Spitzenverdiener und Menschen mit hohen Einkommen aus Kapitalerträgen oder Erbschaften tragen so zu unserem Sozialstaat und zum Wohlstand der Gesellschaft bei.

Die politischen Ziele von Martin Dulig

Respekt vor dem Geleisteten.

Wer hart arbeitet, soll einen vernünftigen Lohn bekommen. Deshalb kämpfen wir dafür, dass in Sachsen mehr Tari öhne gezahlt werden. Und wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss eine Rente bekommen, von der man leben kann. Deshalb kämpfen wir für die Grundrente nach 35 Beitragsjahren.

Hort und Kita kostenlos. 

Wir wollen gute Bildung für alle und den Geldbeutel der Eltern entlasten. Deshalb soll der Hort nichts kosten – und dann Schritt für Schritt auch die Kita. Außerdem muss die Betreuung der Kleinsten noch besser werden: Wir werden auf lange Sicht 6.000 neue Erzieherinnen und Erzieher einstellen.

Länger gemeinsam lernen.

Schülerinnen und Schüler sollen länger gemeinsam lernen – und nicht schon nach der vierten Klasse getrennt werden. Das werden wir ermöglichen. Wir sorgen auch dafür, dass die Lehrpläne modernisiert werden und unsere Schulen mehr praktisches Wissen und soziale Werte vermitteln. 

Mehr Bus und Bahn. Ohne Tarifgrenzen. 

Wir wollen, dass Busse und Bahnen in Sachsen öfter fahren – mit einem einheitlichen, einfachen und preiswerten Tarifsystem. Mit einer Landesverkehrsgesellschaft werden wir die Kleinstaaterei der Verkehrsverbünde überwinden.

Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und gute medizinische Versorgung.

Wir wollen spätestens 2038 aus der Kohle aussteigen – wenn möglich, auch früher. Und bis 2050 soll Sachsen seine Energie vollständig aus Erneuerbaren gewinnen. Wir wollen in unseren Großstädten die Mieten deckeln – damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt. Mit einem P egetarifvertrag und Polikliniken verbessern wir die medizinische Versorgung.

Mut und Zuversicht. 

Wir wollen ein Sachsen, das mit Mut und Zuversicht seine Herausforderungen angeht. Wir wollen keine Regierung, die gegen die Schwächsten hetzt oder Frauen bevormundet. Wir wollen keine schwarzen Listen mit Journalisten, keine Lehrerpranger, keine Hetze gegen Andersdenkende und Minderheiten. Wir wollen ein Sachsen, in dem wir in Respekt zusammenleben und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
 

Über Martin Dulig

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Sachsen,

mein Name ist Martin Dulig. Ich wurde in Plauen geboren und bin in Meißen aufgewachsen. Ich habe hier in Sachsen große Veränderungen miterlebt - die friedliche Revolution, den Aufbau unseres Landes - gute und negative Entwicklungen. Mit meiner Familie lebe ich gern hier - in unserem Sachsen. In Moritzburg bin ich Zuhause.

Als Vater und Großvater frage ich mich, in was für einer Welt meine Kinder einmal leben werden. Als Politiker möchte ich das nicht dem Zufall oder dem Markt überlassen. Sachsen entwickelt sich. Ich möchte dafür sorgen, dass es dabei gerecht zugeht, es allen Menschen besser geht und Sachsen Schritt hält. Damit unser Sachsen auch morgen allen Menschen ein wunderbares Zuhause ist.

Meine Familie

Ich komme aus einem kirchlichen Elternhaus. Mein Vater war Dozent an einem evangelischen Diakonenhaus in Meißen. Meine Frau Susann und ich haben schon früh für unsere Familie Verantwortung übernommen. Damals war alles im Umbruch – das Land und meine Vorstellungen vom Leben. Heute haben wir sechs Kinder und ein Enkelkind. Sie zeigen mir jeden Tag, wie unsere Politik bei den Menschen ankommt und wie wichtig es ist, an das Morgen zu denken.

Mein Weg

Eigentlich wollte ich Architekt werden. Da ich aber nicht in der FDJ war, der Freien Deutschen Jugend, und mich auch nicht für die Volksarmee verpflichten wollte, hieß das in der Regel: kein Abitur, kein Studium. Und so sollte  ich - wie meine Brüder - eine Handwerksausbildung machen und Steinmetz werden.

Erst durch den Einsatz meines Lehrers durfte ich eine Berufsausbildung mit Abitur zum Maurer beginnen, also Baufacharbeiter werden, wie es offiziell heißt. Architekt bin ich dann nicht geworden, obwohl mir der Weg zum Studium nach meinem Abitur offen stand. Ich hatte eine Familie, um die ich mich kümmern musste. Ich arbeitete bei der SPD als Jugendbildungsreferent, später studierte ich Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden und verdiente als freiberuflicher Trainer in der Erwachsenenbildung Geld.

Politische Anfänge

Schon früh hatte ich ein großes Gerechtigkeitsempfinden. Nach der gefälschten Kommunalwahl im Frühjahr 1989 hing ich mit Freunden in der Schule die tatsächlichen neben den "offiziellen" Ergebnissen aus. Später gründeten wir einen Schülerrat. 

Als mein Bruder im Herbst 1989 nach einer Demonstration ins Gefängnis nach Bautzen  ("Gelbes Elend") gebracht wurde, war ich  endgültig politisiert. Ich habe früh erkannt, dass man die Dinge selbst in die Hand nehmen muss, wenn man etwas verändern will.  Als sich nach der friedlichen Revolution alles im Umbruch befand, wollte ich unbedingt bei dem dabei sein, was sich dort veränderte. Ich wollte mich einbringen. Klar konnte mein Weg nur in die SPD führen. Als Delegierter gründete ich am 3. Februar 1990 die Jungen Sozialdemokraten in der DDR mit.

SPD-Landesvorsitzender

„Wegen Umbau geöffnet“ ist unsere Losung, seit ich 2009 zum Vorsitzenden der sächsischen SPD gewählt wurde. Die SPD wollte raus aus der Nische und rein ins Leben. Gemeinsam mit vielen engagierten Mitgliedern, Freunden und Partnern der SPD Sachsen gehe ich diesen Weg. 

Unser Umbau trägt Früchte. Wir sind ein vielfältiger Landesverband mit vielen aktiven Mitgliedern und engagierten Verantwortungstragenden in Stadt, Land und Bund. Wir haben eine starke Fraktion im Landtag und wir tragen Regierungsverantwortung. Mit Offenheit, Neugier und voller Ideen werden wir weiter darüber sprechen, was Zukunft in Sachsen ausmacht - für ein lebenswertes Sachsen für alle Menschen. 

Staatsminister

Ich bin seit 2014 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Das fordert mich jeden Tag.

Auch in der Regierung möchte ich den Streit um die besten Lösungen, um neue Ideen für die Zukunft - keine Grabesstille. Eine starke Demokratie rüttelt die Menschen wach und ermuntert sie zum Mitmachen. Wir als SPD sind eine eigenständige, selbstbewusste Partei geblieben, die ihre Ziele umsetzen möchte.

Alle Fragen in der Übersicht

Werden die Fahrradfahrer jetzt besser behandelt und das Streckennetz mehr ausgebaut? Viele ältere Menschen in der Nachbarschaft trauen sich nicht mehr auf die „Raserstraßen“. (...)

Von: Gubznf Uöuyre

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) ich will erreichen, dass wir beim Thema Mobilität in Sachsen umdenken. Wir dürfen den Verkehr nicht mehr nur aus Sicht der Windschutzscheibe denken – wir müssen auch mehr an Bus und Bahn, an Fußgänger und auch ganz dringen an den Radverkehr denken. (...)

(...) Sehr geehrter Herr Minister Dulig, nachdem Sie den politischen Dschungel analysiert und durchforstet haben, werden Sie sich dennoch für die Beseitigung der Südabkurvung und für die Bahnverteilung einsetzen und können Sie sich vorstellen, das in der ersten Hälfte der neuen Legislaturperiode durchzusetzen? (...)

Von: Ynef Xvepuubss

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Es tut mir leid, wenn Ihnen diese Informationen zu ausführlich gewesen sein sollten. Im Sinne maximaler Transparenz war es mir wichtig, Ihnen den Sachverhalt so genau wie möglich darzulegen. (...)

# Umwelt 29Aug2019

(...) Ich halte es für Wahnsinn, was und aus welchen Gründen durch die ganze Welt transportiert wird. (...)

Von: Ervare Ynatr

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Die meisten Ihrer Vorschläge betreffen jedoch Themen, die auf Bundesebene entschieden werden und nicht hier im Freistaat. Svenja Schulze, die Umweltministerin in Berlin, hat kürzlich eine CO2-Abgabe vorgeschlagen. (...)

(...) Sehr geehrter Herr Dulig, wie werden Sie sich künftig für die Berufsbildung und für die Ausbildung von Berufsschullehrern in Leipzig und Umland stark machen? Die Universität Leipzig hat im letzten Jahr die Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik gestrichen. (...)

Von: Whyvnan Fpuyvpug

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Generell bedarf es einer bundesweiten Initiative für das Berufsschullehramt. Als Freistaat Sachsen können wir unseren Beitrag leisten, um auch zukünftig qualifizierte Lehrkräfte auszubilden. Besonders im technischen Berufsschullehramt bestehen Kooperationen zwischen der TU Dresden und anderen Hochschulen. (...)

# Umwelt 26Aug2019

(...) Welche Maßnahmen kommen dafür in Frage? Setzen Sie sich am Flughafen Leipzig/Halle dafür ein, dass umgehend lärmbedingte Betriebsbeschränkungen für den Nachtflugverkehr in der Betriebserlaubnis festgeschrieben werden und planen Sie besonders laute Frachtflugzeuge nun endlich auszumustern, wie es von Ihnen bereits vor der letzten Landtagswahl 2014 versprochen worden ist? Vielen Dank. (...)

Von: Gubznf Cbuy

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Grundlage für den Lärmschutz am Flughafen sind die in der Europäischen Union geltenden Grenzwerte. Die Luftfahrtunternehmen mustern laufend veraltete Luftfahrzeuge aus. Bei der Erneuerung der Flugzeugflotten mit emissions- und lärm-ärmeren Luftfahrzeugen handelt es sich grundsätzlich um eine wirtschaftliche Entscheidung der Luftfahrtunternehmen. (...)

# Sicherheit 22Aug2019

Welchen Beitrag will Ihr Partei für den Erhalt des Weltfriedens leisten, und wie wollen Sie den inneren Frieden in der Bevölkerung wieder herstellen.

Von: Avan Jüafpu

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Dem müssen wir etwas entgegensetzen. Wir müssen uns einsetzen für anständige Arbeitsplätze, bessere Bildung, mehr Bus und Bahn und bezahlbare Mieten, damit diese Menschen sich nicht abgehängt fühlen. (...)

# Arbeit 20Aug2019

(...) Wenn mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden, was bedeutet das für die Pflege in den Ländern, aus denen die angeworbenen Kräfte kommen? (...)

Von: Gubznf Fpuüyyre

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Ich stimme Ihnen absolut zu: Wir müssen die Löhne und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern. Deswegen fordern wir als SPD einen Tarifvertrag Pflege. Am liebsten wäre es mir, wir würden zu einer bundesweiten Lösung kommen. (...)

# Arbeit 19Aug2019

(...) sie möchten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Arbeitgeber bevorzugen, die Tariflöhne zahlen. Zu wieviel Prozent werden denn hier in Sachsen von einheimischen Unternehmen momentan Tariflöhne gezahlt? (...)

Von: Crgre Xhpxraohet

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Weniger Tariflöhne bedeuten im Gegenzug, dass die Sächsinnen und Sachsen mehr arbeiten müssen und dazu noch weniger Geld bekommen, als ihre westdeutschen Kolleginnen und Kollegen. Deswegen kämpfe ich dafür, dass Sachsen Tarifland und damit das Land der guten Löhne wird. Dies ist im Übrigen nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. (...)

Sehr geehrter Herr Dulig,

wie sie auf die Fragen in den Wahlprüfsteinen von Pro Bahn schreiben, wollen sie eine angebotsorientierte ÖPNV-...

Von: Crgre Cvgfpu

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Doch mittlerweile kommt Bewegung in die Sache. Denn einerseits besteht ja schon jetzt ein elektrifizierter Gleisanschluss nach Chemnitz, z.B. über Riesa nach Berlin oder aber über das sächsische Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale via Dresden. Stetiger Druck von mir, unterstützt von den lokalen Bundestagsabgeordneten hat bewirkt, dass die Deutsche Bahn nun zugesichert hat, die Verlängerung der Intercity-Linie 17 von Rostock über Dresden nach Chemnitz in zwei Varianten zu prüfen. (...)

Sehr geehrter Herr Dulig,

ich danke Ihnen für Ihre Antworten auf meine Fragen vom 03.08.19. Im Sinne eines Dialogs drängen sich folgende...

Von: Wbnpuvz Fras

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Die Gelder aus dem Strukturfonds sind für Investitionen in Infrastruktur wie die Straßen- und Bahnanbindung an den Flughafen geplant. Der Betreiber des Flughafens bekommt für den geplanten Ausbau keine Mittel aus dem Strukturfonds. Die Ausbaukosten von 500 Mio. (...)

# Gesundheit 18Aug2019

(...) sie stimmen der These zu, den Besitz von Cannabis zu legalisieren, "...unter staatlicher Aufsicht". Da ich mir das nicht so richtig vorstellen kann, meine Frage: Wie soll der legale Verkauf "...unter staatlicher Aufsicht." denn funktionieren? Soll es in Sachsen, ähnlich wie in Amsterdam, legale Coffeeshops geben, die aber hier dann vom sächsischen Gesundheitsministerium betrieben werden? (...)

Von: Crgre Xhpxraohet

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) Nur so kann man das tatsächliche Ziel hinter einer Legalisierung erreichen: eine erfolgreiche gesundheitsorientierte Suchtpolitik. Würde man den nicht staatlich regulierenden Ansatz, sondern eine marktorientierte Legalisierung wählen, würden die Veränderungen sogar eher diesem Ziel entgegenstehen und der effektiven Wirkung von Maßnahmen der Prävention, Schadensminderung und Behandlung gefährden. (...)

# Gesundheit 18Aug2019

(...) Sie lehnen die These ab, mit einer "Landarzt- Quote" - Medizinstudenten bevorzugt zum Studium zuzulassen, die sich vorab für 10 Jahre zum "Landeinsatz" verpflichten. Was für Vorteile für die Bevölkerung und vor allem für die jungen Ärzte hat denn eine "Poliklinik Plus" in dem ländlichen Gemeinden ? (...)

Von: Crgre Xhpxraohet

Antwort von Martin Dulig
SPD

(...) in einer Poliklinik Plus wären die Ärztinnen und Ärzte nicht selbstständig, wie es niedergelassene Ärzte (nicht nur) im ländlichen Raum sind. Niedergelassene Ärzte müssen neben ihrer medizinischen Arbeit auch die wirtschaftlichen Fragen ihrer Praxis verantworten. (...)

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