Wie stehen Sie zum Pflegeneuordnungsgesetz, sind die Folgen für Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen, besonders für früh Betroffenen unter 65 Jahren ausreichend bedacht worden?
Sehr geehrter Herr Notz,Mein Mann, Jahrgang 61 ist seit 9 Jahren betroffen, ich bin Jahrgang 1967. Sie kennen meinen Schwager aus Mölln. Die Erkrankung schreitet fort und mein Mann benötigt mittlerweile fast durchgängig Tag und Nacht Hilfe. Wir sind auf Entlastungsangebote angewiesen. Diese stellen auch eine Teilhabe am Leben für meinen Mann und für mich dar. Diese werden durch die Kürzungen, sinkende Nachfrage nicht mehr aufrecht erhalten werden können.
Ich versuche zur Zeit noch in Teilzeit zu arbeiten, mir fehlen noch einige Rentenpunkte (für Pflege sollen sie auch gekürzt werden)weiss aber nicht wie lang ich es noch aufrecht erhalten kann, ohne ernsthafte eigene gesundheitliche Folgen. Seit einigen Jahren geh ich über meine Grenzen, habe mein eigenes soziales Leben massiv eingeschränkt, die Erkrankung wird weiter fortschreiten wir wissen nur noch nicht wie und wann, und meine finanzielle und gesundheitliche Zukunft steht in den Sternen. Da wünsche ich mir Unterstützung

