Jahrgang
1954
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt und Diplom-Sozialökonom
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 250: Schweinfurt

Liste
Landesliste Bayern, Platz 1
Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Klaus Ernst

Rentenpolitik

Ob Rot-Grün, die Große Koalition oder Schwarz-Gelb: die Kürzungspolitik der letzten Jahre droht, Altersarmut wieder in die Bundesrepublik zu holen. DIE LINKE stellt sich dem entgegen: wir fordern eine Lebensstandard sichernde Rente, die Einführung der Erwerbstätigenversicherung und vor allem auch weg mit der Rente ab 67.

Gewerkschaftspolitik

Gemeinsam mit engagierten haupt- und ehrenamtlich aktiven GewerkschafterInnen setzt sich DIE LINKE für die Interessen der abhängig Beschäftigten ein. Positionen zu gewerkschaftspolitischen Fragen finden sich hier genauso wie Berichte zu Aktivitäten in den Betrieben und auf der Straße.

Arbeit und Arbeitsmarkt

Die Bundesrepublik Deutschland ist Exportweltmeister auf Kosten der abhängig Beschäftigten. Der Anteil der im Niedriglohnsektor Arbeitenden steigt stetig, die Schere zwischen den Ärmsten und den Reichsten klafft weit auseinander. Hunger- und Dumpinglöhnen halten wir einen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde entgegen.

Soziale Absicherung

Unter Rot-Grün hat die Armut in der Bundesrepublik zugenommen und die Schere zwischen Arm und Reich ist weiter auseinander gegangen. DIE LINKE. fordert stattdessen eine bedarfsorientierte soziale Grundsicherung für alle, die von Armut betroffen sind, also arbeitslos, krank oder erwerbsunfähig sind, sich in Ausbildung befinden, zuwenig Einkommen oder im Alter einfach zuwenig zum Leben haben.

Steuer- und Finanzpolitik

Millionenfach sind durch die Wirtschaftskrise Arbeitsplätze und Einkommen bedroht. Mit der Finanz- und Steuerpolitik der letzten Jahre wurde eine beispiellose Umverteilung zu Gunsten der Reichen organisiert. Dem setzt DIE LINKE eine solidarische Steuerpolitik, die Einkommen und Vermögen gerechter verteilt, sowie eine strikte Regulierung des Finanzsektors entgegen.

Wirtschaftspolitik

DIE LINKE tritt für eine neue Wirtschafts- und Sozialordnung ein. Als erster Schritt muss der Finanzsektor unter demokratische Kontrolle gestellt werden. Mit neuen Konzepten der Wirtschaftsdemokratie muss die Enteignung von Millionen arbeitender Menschen wieder rückgängig gemacht werden. Das ist nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch der wirtschaftspolitischen Vernunft.

Finanzmärkte

Die Krise der deregulierten Finanzmärkte und die asymetrische Architektur der Europäischen Wirtschafts- und Währungszone haben in Europa zu einer schweren Krise geführt und den Mitgliedsstaaten einen riesigen Schuldenberg beschert. Die Zeche zahlt die überwiegende Mehrheit der Europäer, während das Privatvermögen einer Minderheit sich potenziert. Die europäischen Regierungen, allen voran die Bundesregierung unter Angela Merkel, will die Krise mit den gleichen neoliberalen Konzepten bekämpfen, die Europa in diese Krise geführt haben. DIE LINKE stellt den Kürzungsdiktaten der Kanzlerin eine solidarische Politik der Umverteilung entgegen.

Alle Fragen in der Übersicht

Wie stehen Sie zum Ausbau der B11 - Umgehungen bei Schweinhütt und der Westumgehung Ruhmannsfelden; was ist der gegenwärtige Stand der Planfeststellung Letzterer? (...)

Von: Yhgm Yruznaa

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) auch die LINKE hält nichts von aufwändigen Verkehrsprojekten mit erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen - zumal angesichts sinkender Bevölkerungszahlen in Ihrer Region. Eine Westumgehung Ruhmannsfelden macht auch wenig Sinn, weil die bestehende Ortsdurchfahrt der B 11 nur eine sehr geringe Zahl von Anliegern (

Wie gehen wir in Deutschland künftig mit ausländischen Investoren um, welche in Ihrem Heimatland nachvollziehbar keine weiße Weste haben? (...)

Von: Urvam Mrzxr

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) Gleichzeitig sieht die Linke bei Auslandsinvestitionen in erster Linie ein Problem darin, dass Unternehmen aus Industrieländern selten für Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen in Ländern des globalen Südens belangt werden bzw. belangt werden können. (...)

# Wirtschaft 1Aug2018

Sehr geehrter Herr Ernst,

konnten die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zwischenzeitlich in das Gutachten der...

Von: Znahry Arhznaa

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) nein, noch immer verwehrt die Bundesregierung den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Einsichtnahme in das Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Mein Kollege Pascal Meiser (DIE LINKE) hat die Bundesregierung bereits im Februar diesen Jahres in einer parlamentarischen Anfrage aufgefordert, das Gutachten zu veröffentlichen. (...)

# Soziales 16Juni2018

(...) Der Staat übernimmt einen Teil der Kosten, deswegen sind unsere Supermärkte so günstig (vergleichbar mit der Schweiz, wo die Supermärkte deutlich teurer sind). Wäre es demnach nicht sinnvoll, die Kosten so zu übernehmen, dass FairTrade und umweltschützende Produkte billiger sind, als Plastik? Selbstverständlich werden die billigeren Dinge ausgewählt, also würden somit die Kunden automatisch keinen Plastik mehr kaufen. (...)

Von: Wraavsre Crvcre

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) Bezüglich der Wohnungsnot und den kontinuierlichen Mietpreiserhöhungen kann ich dir nur zustimmen. Die Linke setzt sich seit Jahren für bezahlbaren Wohnraum ein. (...)

# Wirtschaft 2März2018

(...) Warum lehnen Sie allerdings die Schiedsgerichte und die dort einklagbaren Tatbestände nicht generell alleine schon aufgrund von unternehmerisches Risiko ab (durch was die Gewinne vs Arbeitnehmergehälter begründet wird) ? Welcher vergleichbare Vorteil hätte denn 1 Staat von solche einer Regelung ausser, dass Unternehmen davon profitieren zu Lasten der Steuerzahler? (...)

Von: Senax-Cuvyvcc Jbysre

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) Die ursprüngliche Idee von Investor-Staat-Schiedsgerichten war es, die Wirtschaft in Entwicklungsländern zu stärken, indem ausländische Investoren Schutz vor staatlichen Willkürmaßnahmen erhalten und damit zu Investitionen ermutigt werden, die sie andernfalls nicht getätigt hätten. Doch das System wurde mit der Zeit missbraucht. (...)

Sehr geehrter Herr Ernst,

was halten Sie vom Projekt "Democracy" ( democracy-deutschland.de ), dass das Vorgehen im Bundestag für uns (die...

Von: Wbnpuvz Errf

Antwort von Klaus Ernst
DIE LINKE

(...) Zusammenfassend denke ich, dass die "Democracy" App eine zusätzliche Informierung über das politische Geschehen unterstützen kann. Jedoch sollte man sich der Grenzen einer solchen App bewusst sein. (...)

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