Kerstin Griese

| Abgeordnete Bundestag 2009-2013
Jahrgang
1966
Wohnort
Ratingen
Berufliche Qualifikation
Historikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 14
Parlament
Bundestag 2009-2013
Wahlkreisergebnis
35,6 %
Wahlkreis
Mettmann II

Über Kerstin Griese

<p>Geboren am 6. Dezember 1966; Evangelisch-Lutherisch.</p>
<p>1985 Abitur; Studium der Neueren Geschichte, osteuropäischen
Geschichte und Politikwissenschaft an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abschluss: Magister
Artium.</p>
<p>1987 bis 1997 freie Mitarbeiterin und 1997 bis 2000
wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte für
die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf; 2009 bis 2010
Vorstand Sozialpolitik des Diakonischen Werks der EKD.</p>
<p>Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.; Willy-Brandt-Zentrum
Jerusalem e.V.; Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit; Deutsch-Israelische Gesellschaft; Kinderschutzbund;
Marie-Schlei-Verein; IGBCE; AWO; ASB; Vereinigung der Helfer und
Förderer des THW NRW und Mitherausgeberin der Zeitschrift
"Berliner Republik".</p>
<p>Seit 1986 Mitglied der SPD; 1989 bis 1990 AStA-Vorsitzende; 1989
bis 1993 Mitglied des Bundesvorstands der Juso-Hochschulgruppen und
des Juso-Bundesvorstands; 1994 bis 1997 stellvertretende
Vorsitzende des Juso-Bezirks Niederrhein; 1995 bis 2011 Mitglied
des SPD-Bundesvorstandes; seit 2008 Vorsitzende der SPD im Kreis
Mettmann und Sprecherin des Arbeitskreises Christinnen und Christen
in der SPD; 1997 bis 2003 stellvertretendes Mitglied; seit 2003
Mitglied der Synode der EKD.</p>
<p>Mitglied des Bundestages von 2000 bis 2009 und von Juli 2010 bis
2013. 2002 bis 2009 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>

# Soziales 29Jun2013

Sehr geehrte Frau Griese,
können Sie sich vorstellen einmal in eine Lebenssituation zu geraten, in der Sie auf die Hilfe und Unterstützung...

Von: Marita Kroll

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) da ich Familienangehörige habe, die in dem Fall, in dem ich meine eigenen Angelegenheiten aufgrund von Krankheit oder Demenz nicht mehr selbst verfolgen könnte, das für mich übernehmen könnten, halte ich es für wenig wahrscheinlich, eine Berufsbetreuerin oder einen -betreuer zu brauchen. Deshalb halte ich es auch für wichtig, eine Betreuungsvollmacht abzuschließen. (...)

Frage zum Entwurf, die weibliche Beschneidung als Straftat zu werten: Sie haben §1631 d BGB zugestimmt.
Die Beschneidung der m/w Vorhaut...

Von: Hannelore Nero

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) ich lehne die weibliche Beschneidung in jeglicher Form ab und halte Ihre Argumentation für völlig abwegig. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für die konsequente Bekämpfung der Genitalverstümmelung von Frauen im In- und Ausland ein und hat hierzu einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches im Frühjahr eingebracht (Bundestagsdrucksache: 17/12374). (...)

# Senioren 28Apr2013

Da ich weiß Sie sind nicht für meinen Wahlkreis zuständig,wende ich mich trotzdem an Sie,da sonst scheibar keiner zur Verfügung steht.
Bitte...

Von: Christel Heer

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) Wir haben im Reformprozess zu viel von Fordern und zu wenig von Fördern gesprochen und vielen Menschen ihre Ängste vor sozialem Abstieg nicht genommen. Aber ich bin bis heute zutiefst davon überzeugt, dass unsere Reformpolitik notwendig und richtig war. Dass Deutschland im europäischen Vergleich seit Jahren als starker Staat mit geringer Arbeitslosigkeit und stabiler Wirtschaft dasteht, ist eine Folge unserer Reformen, auch wenn sich unsere Nachfolgeregierung mit diesen fremden Federn gern schmückt. (...)

# Soziales 9Apr2013

Warum wird für die steuerliche Besserstellung (Benachteiligung) von Ehrenamtlichen nichts getan? Ich kann nicht nachvollziehen, warum ein...

Von: Detlef Schanz

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) ihrem Wunsch, das Ehrenamt deutlicher zu fördern, kann ich uneingeschränkt zustimmen. Leider bleibt das von der CDU/CSU/FDP-Koalition unlängst beschlossene „Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz“ weit hinter dem zurück, was ich unter einer nachhaltigen Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verstehe. Zwar hebt das Gesetz die „Übungsleiterpauschale“ wird von 2.100 Euro auf 2.400 Euro an, wovon vor allem Sporttrainer profitieren. (...)

Sehr geehrte Frau Giese,

wo soll denn im Reichsdeputationshauptschluss etwas zur Entschädigung der Kirchen stehen? Das eigentümliche...

Von: Theodor Professor Dr. Ebert

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) Mit dem Reichsdeputationshauptschluss sind die Kirchen für die Enteignung und Säkularisierung kirchlicher Güter entschädigt worden. Sie sind für eine (...)

Sehr geehrte Frau Griese,

was ist denn nun die Haltung der SPD-Fraktion zum Thema Staatsleistungen an die Kirchen? Einerseits wird (selbst...

Von: Johann-Albrecht Haupt

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) es gibt durchaus Gespräche zum Verhältnis von Kirche und Staat und auch zu den Staatsleistungen an die Kirchen. Namens der SPD-Bundestagsfraktion haben mein Kollege Dieter Wiefelspütz und ich unlängst ein Gespräch mit den Kirchen geführt. (...)

# Finanzen 29Jan2013

Sehr geehrte Frau Griese,

seit Jahren kämpft die europäische Union gegen die Fiskalkrise und kein Fortschritt ist zu erkennen. Dagegen gibt...

Von: Claus Meyer

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) vielen Dank für Ihre Frage. Die Befürworter einer "Vollgeldreform"(u.a. die Initiative "Monetative") vermitteln den Eindruck, dass die Geschäftsbanken (Deutsche Bank, Commerzbank, Volksbanken, Sparkassen u.a.) mittels des Giralgeldes unbeschränkt Geld schaffen könnten. (...)

# Soziales 19Jan2013

Sehr geehrte Frau Griese,

wie ist Ihre Meinung zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Locke

Von: Rainer Locke

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) insbesondere als Familienpolitikerin stehe ich den Konzepten des bedingungslosen Grundeinkommens mehr als skeptisch gegenüber. Die Zahl der Kinder, in deren Familien schon in der dritten Generation niemand mehr einer Erwerbstätigkeit nachgeht, steigt stetig. (...)

# Finanzen 17Jan2013

Sehr geehrte Frau Griese,

sicherlich haben Sie auch davon gehört, dass in Köln ein katholisches Krankenhaus die Behandlung eines...

Von: Uwe Schärf

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) Zu ihrer zweiten Frage: Es herrschen klare Verhältnisse, nachdem das Bundesarbeitsgericht entschieden hat, dass der „dritte Weg“ des kirchlichen Arbeitsrechtes verfassungsgemäß ist. Auch in kirchlichen Einrichtungen ist damit gewährleistet, dass die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt sind und sie gegebenenfalls ihre Ansprüche mittels eines Streiks durchsetzen dürfen. (...)

Guten Tag Frau Griese,

es ist eine Eu-Verordnung in Vorbereitung,nach der die kommunale Wasserversorgung zukünftig öffentlich...

Von: Jürgen Hermanns

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) danke für Ihre Anfrage. Die SPD hat schon im Februar vergangenen Jahres einen Antrag an den Bundestag gestellt, um die geplante EU-Richtline zur Ausschreibungspflicht von Dienstleistungskonzessionen abzulehnen, von der auch die von Ihnen angesprochene kommunale Wasserversorgung betroffen wäre. (...)

Sehr geehrte Frau Grise,

mich würde interessieren, warum Sie für die Beschneidung von Jungen gestimmt haben?
Die öffentliche Meinung...

Von: Hartmut Frank Mueller

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) Zusammenfassend heißt das: Die SPD befürwortet einen säkularen Staat, der seiner Neutralität gerecht wird. Sie ist aber gegen einen laizistischen Staat, der konsequent zugunsten einer Nicht-Religiösität Partei ergreift. Wobei anzumerken ist, dass selbst im laizistischen Frankreich oder Portugal die von Ihnen abgelehnte Kindstaufe erlaubt ist. (...)

Sehr geehrte Frau Griese,

Ihre Äußerungen auf ihrer Internetpräsenz und Ihr Abstimmungsverhalten am 12.12.12 sind widersprüchlich und nicht...

Von: Uwe Schärf

Antwort von Kerstin Griese (SPD)

(...) Aber: Ein säkularer Staat ist kein religionsfreier Raum. Im Gegensatz zum Laizismus, der Partei für das Prinzip der Nicht-Religiösität ergreift, verhält sich unser Gemeinwesen neutral. (...)

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