Sollte der Staat bei Wirtschaftsentscheidungen stärker berücksichtigen, welche Kosten durch die Klimakrise künftig auf Unternehmen und öffentliche Haushalte zukommen?
Wenn heute über Investitionen, Subventionen oder wirtschaftliche Entlastungen entschieden wird, stehen meist die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen im Mittelpunkt. Die Kosten der Klimakrise werden dagegen häufig erst sichtbar, wenn Schäden bereits entstanden sind – durch zerstörte Infrastruktur, Produktionsausfälle, Ernteverluste, steigende Versicherungsprämien oder hohe Anpassungskosten. Gerade deshalb möchte ich Sie konkret fragen: Werden diese absehbaren Kosten bei Ihren wirtschafts- und haushaltspolitischen Entscheidungen systematisch eingerechnet? Und wenn nicht: Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Klimarisiken künftig verbindlich in die Bewertung staatlicher Investitionen und Förderungen einfließen?

