Hohe politische Ämter waren mir nicht in die Wiege gelegt. Nach der Hauptschule habe ich eine Ausbildung zur Bürogehilfin bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft gemacht und viele Jahre ganz normal gearbeitet. Seit meiner Ausbildung bin ich immer wieder auf Menschen getroffen, die an mich geglaubt, mich bestärkt und mir Chancen geboten haben. Ohne diese Menschen wäre ich heute sicher nicht, wo ich bin.
Die Entscheidung über die Zukunft des Berliner SEZ liegt beim Land Berlin. Als Bundestagsabgeordnete habe ich darauf keinen Einfluss und verfüge über keine eigenen Informationen dazu. Ich empfehle Ihnen, Ihre Frage direkt an den Berliner Senat oder Ihre Vertreterin oder Ihren Vertreter im Abgeordnetenhaus zu richten.
Es ist richtig, dass die Alterssicherungskommission unter anderem den Auftrag hat, die Einbeziehung weiterer Einkunftsarten in die Beitragsbemessung der Rentenversicherung (und damit ihrer Finanzierung) zu prüfen. Bei der jüngsten Debatte ging es jedoch um einen Beschluss des SPD-Parteivorstandes, der sich auf das Gesundheits- und Pflegesystem bezieht.
Kinder und Jugendliche sollen ihr Potenzial unabhängig von ihrer Herkunft ausschöpfen können. Dafür brauchen wir ein modernes Bildungssystem, das individuelle Bedarfe der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und die Demokratie stärkt.
Die von Ihnen angesprochene Abschaffung der Altersrente für langjährig Versicherte ist in den Empfehlungen nicht enthalten, stattdessen spricht sich die Kommission für eine Anhebung der Altersgrenze von 63 auf 64 Jahre aus.
Die groß angelegten Anwerbeabkommen Deutschlands mit anderen Staaten in den 1950er und 1960er Jahren erfolgten vor dem Hintergrund des deutschen Wirtschaftswunders und dem damit verbundenen hohen Bedarf an Arbeitskräften insbesondere in der Landwirtschaft, im Bergbau, im Straßenbau und in der Industrie. Mit der 1973 weltweit ausgelösten Ölpreiskrise entschied sich die Bundesregierung den Zuzug weiterer Arbeitskräfte durch einen Anwerbestopp für Menschen aus Nicht-EG-Staaten zu begrenzen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu vermeiden.

