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Andrej Hunko
DIE LINKE

(...) Sehr geehrter Herr Hunko, wie stehen Sie zur automatischen Gesichtserkennung? Was halten Sie von den Argumenten der Initiative gesichtserkennung-stoppen.de, die Gefahren in Bezug auf Falscherkennung, einfache Umgehung, Diskriminierung, Gefahren für die Demokratie und Missbrauchspotential einer möglichen automatischen Gesichtserkennung sieht? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
09. Januar 2020

(...) Dies meint nicht nur Technik, die wie am Berliner Bahnhof Südkreuz getestet in Echtzeit Gesichter mit einer Datenbank abgleicht. Dieses Verfahren ist ein Scheunentor für die massenhafte Bespitzelung der Bevölkerung. Zudem sind die Systeme derart fehleranfällig, dass an großen Bahnhöfen täglich eine dreistellige Zahl von Personen fälschlich ins Raster gerät. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

Wie ist ihre Position bezüglich des weitverbreiteten Glaubens, dass Wohlstand nur auf der Basis von Wirtschaftswachstum möglich ist?

Wirtschaft
03. September 2017

(...) Wachstum ist ein Grundprinzip des kapitalistischen Wirtschaftssystems und nicht ohne weiteres "abzuschaffen", solange wir keine anderen, solidarischen Formen des Wirtschaftens etabliert haben. Aber es ist ein Trugschluss zu glauben, dass unendliches Wachstum auf einem "endlichen" Planeten möglich und notwendig sei. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

Herr Hunko, wie stehen Sie persönlich zum Thema "Verstaatlichung der Banken" und wie steht Ihre Partei dazu?

Finanzen
07. August 2017

(...) - Mit einer demokratischen Kontrolle der Banken durch Vertreter von Beschäftigten, Gewerkschaften und öffentlicher Hand könnten die Ressourcen der Banken dazu genutzt werden, die Wirtschaft im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung zu lenken. Nur so können die Einlagen der Kleinsparerinnen und Kleinsparern geschützt und Gewerbetreibende mit günstigen Krediten versorgt werden. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

Hallo Herr Hunko,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
24. Mai 2017

(...) vielen Dank für Ihre Frage. Ich teile Ihre Befürchtung, dass die Grundgesetzänderungen den Weg für die Privatisierung der Autobahnen und möglicherweise auch anderer öffentlicher Infrastruktur ebnen sollen. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit meiner Fraktion gegen die genannten Änderungen gestimmt und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass diese wichtige Infrastruktur in öffentlicher Hand bleibt. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

Guten Tag Herr Hunko,

Soziale Sicherung
30. März 2017

(...) Der (wesentlich umfassendere) Gesetzesentwurf (Bundestagsdrucksache 18/10485) geht ursprünglich auf den Bundesrat zurück. Die Bundesregierung hat die Erhöhung der Betreuungsvergütung eingefügt, jedoch ohne die Bundesländer frühzeitig in ihr Vorhaben einzubeziehen. Das Gesetz und damit die Erhöhung der Vergütung steht und fällt mit der Zustimmung der Länder, da diese letztlich die entstehenden Kosten zu tragen haben. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Hunko,

Okkupation und Annexion der Halbinsel Krim in die Russische Föderation stellen einen gravierenden Verstoß gegen zahlreiche völkerrechtliche Normen (Gewaltverbot, territoriale Souveränität etc.) dar.

Außenpolitik und internationale Beziehungen
11. März 2015

(...) Ich würde eine völkerrechtliche Klärung der Sezession der Krim von der Ukraine und der anschließenden Aufnahme in die Russische Föderation durch den IGH grundsätzlich begrüßen. Hierzu müsste aber nicht nur Russland eine entsprechende Unterwerfungserklärung abgeben, sondern auch die Ukraine. (...)

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Andrej Hunko
DIE LINKE

S. G. Herr/Frau MdB,

Eine Frage zur Rentenanpassung 2015, die Sie vielleicht auch einmal der Arbeitsministerin Nahles stellen sollten. Diese Frage stellte ich auch Nahles (Antwort steht aus).

Soziale Sicherung
05. März 2015

(...) Solche großen Abweichungen kann man keinem plausibel erklären. Die Rentnerinnen und Rentner verlieren das Vertrauen in die Politik, denn die Rentenanpassungen werden immer intransparenter. Aber diese geringere Rentensteigerung wird, wie bereits gesagt, in den darauffolgenden Jahren nachgeholt und ausgeglichen. (...)