(...) Kinder aus alleinerziehenden Haushalten laufen schneller Gefahr in die Kinderarmut zu rutschen. Mit dem Motto "Schwielen statt Spielen" können wir diese in die Arbeitswelt sozialisieren. Warum Kinder aus gleichgeschlechtlichen Ehen unbedingt (besser) sozialisiert werden müssen bleibt mir fraglich. (...)
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(...) Unter Berücksichtigung der oben dargestellten Umstellung der familienpolitischen Leistungen zu einem Kindergeld 2.0 halte ich die Regelungen im Steuerrecht (etwa: Ehegattensplitting) und Sozialversicherungsrecht (etwa: kostenlose Mitversicherung der Familienangehörigen in der Krankenversicherung, Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung) für hineichend. Nachzusteuern ist allerdings bei den Leistungen für Alleinerziehende, deren Lebensleistung oft nicht angemessen berücksichtigt wird. (...)
(...) Der Mensch arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten. Es ist in der Tat so, dass die Anforderungen an den Arbeitnehmer gestiegen sind. (...)
(...) Unabhängig vom Verfahren ist die inhaltliche Bewertung dieser Frage. Die Ehe von Mann und Frau steht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Es ist richtig, sich hierzu zu bekennen und diesen besonderen Status zu schützen. (...)
(...) Meine Grundposition ist, dass Arbeit und Familie zusammengehören und die Bedingungen dafür geschaffen werden, dass das auch möglich ist. (...) Aber Arbeit und Familie ist aus meiner Sicht auch noch weiter zu fassen und schließt natürlich auch die Tatsache ein, dass möglicherweise kranke Angehörige gepflegt werden können und die damit vielleicht einhergehenden Belastungen nicht zu Benachteiligungen im Beruf führen. (...)
(...) Generell sollte es so sein, dass die Sachbearbeiter in den Ämtern dazu angehalten werden müssen, zu helfen, nicht Kosten zu sparen- dies ist ein generelles Credo. (...)