(...) Wir brauchen über mehrere Jahre eine Minuszuwanderung.Einen Asylantrag soll nur stellen dürfen, wer seine Identität nachweist. Alle abgelehnten Asylbewerber sind um-gehend in ihre Herkunftsländer oder in aufnahmebereite Drittstaaten zurückzuführen.Entfällt der Fluchtgrund anerkannter Asylbewerber,müssen sie in ihre Heimatländer zurückkehren. (...)
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(...) ich bedanke mich für Ihre Frage. Bevor wir über Obergrenzen in Deutschland diskutieren, sollten wir aus meiner Sicht eine Obergrenze für das Mittelmeer und die Zahl der Flüchtlinge, die dort für immer aufgenommen werden, sorgen. Diese Obergrenze ist mit 0 anzusetzen. Ein Vorschlag sich diesem Ziel zu nähern sehe ich in der Schaffung einer Möglichkeit, Asylanträge bereits in den Herkunftsländern zu stellen und zu prüfen. (...)
(...) Diese Ausarbeitung des wissenschaftlichen Diensts und die juristische Literatur zeigt, dass diejenigen, die von "Begrenzung der Flüchtlingszahlen" reden, nichts weiter als heiße Luft verbreiten. Denn das Grundrecht auf Asyl und seine Entsprechungen in den europäischen und internationalen Rechtssystemen wäre nur in einem Staatsnotstand aussetzbar - und von einem solchen kann keine Rede sein. (...)
(...) Wir haben hart und erfolgreich dafür gearbeitet, den Zustrom von Flüchtlingen und Migranten deutlich zu senken: Kamen im Herbst und Winter 2015/2016 noch 100.000 Migranten und Flüchtlinge im Monat nach Deutschland, so sind es heute nur noch wenige tausend. Wir werden alles dafür tun, dass die Zahl der Flüchtlinge in Zukunft dauerhaft niedrig bleibt; dass abgelehnte Asylbewerber unser Land verlassen und die Zuwanderung auf ein Maß begrenzt wird, das unsere Integrationskraft nicht übersteigt. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass sich eine Situation wie in den Jahren 2015/2016 nicht mehr wiederholt. (...)