(...) Für mich persönlich ist es nicht nachvollziehbar, dass wir in Deutschland jährlich rund 18 Millionen Tonnen Essen in den Müll werfen (nach Angaben von WWF). Daher unterstütze ich das Programm des BMEL "Zu gut für die Tonne", damit zukünftig weniger Essen verschwendet wird und somit auch der Druck auf die Produktionsmengen sinkt. (...)
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(...) Bei der Ernährung möchte ich die Menschen ermuntern, selbstbestimmt auszuwählen, zu entscheiden und dadurch Eigenverantwortung zu übernehmen. Staatliche Bevormundung lehne ich ab. (...)
(...) Um dies zu erreichen, sollen in Schulen und Ausbildung die globalen Folgen unserer Lebensmittelproduktion thematisiert und verdeutlicht werden. (...)
(...) Im Bereich Landwirtschaft setzen wir dabei auf den Dreiklang von besserer Regulierung (strengere Vorgaben für mehr Platz, Auslauf, Beschäftigung, keine Verstümmelung oder betäubungslose Kastration, Verbot des Kükenschredderns), mehr Transparenz für VerbraucherInnen (insbesondere durch eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsform bei tierischen Produkten) und die gezielte Förderung von tiergerechten Haltungssystemen (mobile Stallhaltungssysteme, tiergerechter Stallumbau etc.). Kurz: Wir wollen die Ställe den Tieren anpassen und nicht umgekehrt! (...)
(...) Die Politik muss begreifen, dass es um das Prinzip „Eine Gesundheit“ geht. Multiresistente Keime werden von Tieren auf den Menschen und umgekehrt übertragen und deshalb muss das Problem der Antibiotikaresistenzen durch eine Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes bei Menschen und Tieren gelöst werden. Allerdings bekommen mehr gesunde Tiere vorbeugend Antibiotika und sogar Reserveantibiotika als kranke Menschen. (...)