Für Unternehmen, die im Wahlkreis tätig sind, gibt es nach meinem Kenntnisstand keine gesicherten Erkenntnisse über eine direkte Unterstützung russischer Kriegsaktivitäten.
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Die Grundursache liegt in den ideologischen Vorstellungen des Kremls, wie Europa auszusehen hat.
Experten und Analysten gehen davon aus, dass Russland bei Fortsetzung seiner aktuellen Aufrüstung ab 2029 in der Lage sein wird, eine großflächige militärische Operation gegen NATO-Gebiete durchzuführen. Diese Einschätzungen teile ich.
Militärische Stärke und Diplomatie sind für uns zwei Seiten der gleichen Medaille. Unsere Antwort auf eine Welt im Umbruch ist eine Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, die mehr Verantwortung beim Schutz Europas übernimmt. Die Sicherheit auf unserem Kontinent müssen wir vor Russland organisieren.
Von den militärischen Aktivitäten Russlands vor Kriegsbeginn hatte ich nicht mehr Kenntnis und nicht eine andere Einschätzung als die damalige Öffentlichkeit.
In unserem Programm geht es nicht darum, pauschal alle Sanktionen abzulehnen. Wir sehen (und kritisieren deshalb) vielmehr, dass viele der bisherigen Maßnahmen vor allem die breite russische Bevölkerung treffen, ohne den Krieg tatsächlich zu verkürzen oder Putins Machtbasis ernsthaft zu schwächen.