(...) das Wahlprogramm der SPD enthält zu der von Ihnen angesprochenen Problematik die lapidare Aussage: "Die solidarische Finanzierung der Künstlersozialversicherung durch Künstler und Unternehmen ist für die SPD nicht verhandelbar." Ich fasse das als eine unzweideutige Unterstützung Ihrer Position auf - damit wird die von Ihnen zitierte (aus meiner Sicht ziemlich hinterlistige) Förderung der FDP zurückgewiesen. Die künstlerisch und frei publizistisch Tätigen brauchen für ihre gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit die bescheidene soziale Sicherheit, die die KSK bietet. Sie darf nicht eingeschränkt werden. (...)
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Sehr geehrter Herr Nöther,
(...) Die Künstlersozialversicherung ist ein wichtiger Bestandteil der Kulturförderung in Deutschland und für viele freischaffende Künstler und Publizisten die einzig verfügbare Form der sozialen Absicherung. Sie bietet vor dem Hintergrund unregelmäßiger Auftragslagen, schwankenden Honoraren und schlechter Absicherung eine gesetzlich garantierte Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung für Freiberufler in der Kreativwirtschaft. (...)
(...) Wir als LINKE fordern, dass die Bedarfssätze dem tatsächlichen Bedarf für Lebensunterhalt und Ausbildung der Auszubildenden angepasst werden. Sie müssen in einem ersten Schritt und schnell um zehn Prozent angehoben werden. (...)
(...) Ich unterstütze das Anliegen, die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern. (...)
(...) Ich füge hinzu: die VIELFALT unserer Kinder und Jugendlichen ist unser größter Schatz. Bildung muss Vielfalt zum Ziele haben, nicht Einfalt. (...)